Beiträge von Liv

    Die Läden haben sechs Tage die Woche geöffnet und unsere Ta- Praxis hat sieben Tage die Woche geöffnet, die Klinik eine Viertel Stunde mit dem Auto entfernt. Wir sind eher beim Tierarzt, als das wir zum Beispiel einen Bruch selbst geschient haben.

    Eine Viertelstunde bis zur Klinik ist natürlich praktisch. Ich bin leider 45km von der nächsten Tierklinik entfernt. Das ist bei akuten Notfällen eigentlich zu weit, und auch der Tierärztliche Notdienst kann da oft nicht viel machen, außer mal ne Spritze zum Überbrücken für die Nacht geben.

    Mit Notfällen meinte ich aber auch natürlich keine richtigen, lebensbedrohlichen Notfälle! Und natürlich sollen keine Brüche oder schwere Krankheiten in Selbstinitiative behandelt werden. Ich hoffe, das versteht sich von selbst. =O

    So eine Hausapotheke wäre eher für den Fall - und das scheint ja wirklich oft vorzukommen, nicht nur bei mir - dass Katze mal genau dann leichtere Krankheitssymptome zeigt, wenn die Tierarztpraxis geschlossen hat. So etwas wie Durchfall, Erbrechen, Schnupfen, ect.

    Sachen, bei denen man zwar nicht sofort zum Arzt muss, man aber zumindest bis dahin die Symptome ein wenig lindern möchte. Oder eben wirklich für chronische, bereits diagnostizierte Krankheiten. Denn auch da habe ich leider die Erfahrung machen müssen, dass man in Sachen Heilmittel nicht immer sehr umfangreich vom Tierarzt beraten wird.

    Muss man sich ja nicht anlegen eine Hausapotheke. Das muss jeder selber wissen. :kicher:

    Genau, man muss nicht - aber ich finde es durchaus interessant mal zu sehen, was die Leute so daheim haben - einfach um sich zu informieren, was man im Akutfall benötigen könnte. Gerade wenn man vielleicht ein Tier hat, das anfällig für Dies oder Das ist.

    Oder um sich einfach mal Inspiration zu holen. Am Ende kann man sich selber ja dann aus allen gesammelten Hausapotheken das rauspicken, was einem selbst (oder fürs Tier) am sinnvollsten erscheint. :)

    Ich selber habe noch nie Selbstmedikation beim Haustier betrieben, daher ist es schon hilfreich einfach mal zu sehen wie andere das so handhaben und welche Mittel überhaupt empfehlenswert sind. Gut fand ich auch schon den Hinweis, dass Heilerde beim nierenkranken Katzen nicht angewendet werden darf. Auf solche Sachen zu achten, muss man auch erstmal wissen.

    Daher schonmal ein großes DANKE alle für eure Informationen bisher! <3

    Sorry, ich habe gerade gesehen, dass es schon eine Auflistung der wichtigsten homöopathischen Mittel gibt. Ihr könnt den Beitrag gerne wieder löschen.

    Also ich würde deinen Beitrag ja gerne drin lassen, weil er eine echt gute Übersicht darstellt. :)

    Heilerde haben wir auch für uns Menschen meist im Haus ... akut gegen Durchfall. Und eigentlich immer ein Darmaufbaupülverchen.

    Welches Pülverchen ist das denn?

    Zitat

    Ich hab schon so viel Mist mit den Katzen erlebt, das ich quasi immer was für den Notfall da habe mit dem ich mich übers Wochenende retten könnte. Aktuell möchte ich mir für die Katzen eine Hausapotheke anlegen.

    Zitat

    Aber solche Medizin gegen Fieber z.B. bekommt man doch sicher nicht so ohne weiteres:nachdenk:

    Schmerzmittel hab ich mir vom Ta.im Februar noch mitgenommen,Rescue Globolis und Echinacea hab ich auch da.

    Was denkst du denn was auf der Liste stehen sollte,Melanie?

    Angeregt durch das kurze Gespräch von Moana und Lea-Coonie im Juli-Pet, eröffne ich hier mal ein eigenes Thema dazu. Sollte es die falsche Rubrik sein, gerne verschieben.


    Mich würde tatsächlich mal interessieren welche Möglichkeiten es gibt, sich im Bezug auf Katzengesundheit für den Notfall zu rüsten.

    * Welche Mittelchen habt ihr zu Hause, oder plant ihr noch zu besorgen? Und wo gibt es Bezugsquellen und vertrauenswürdige Hersteller dazu?

    * Habt ihr eventuell sogar irgendwelche Geheimtipps?

    * Auch in Sachen Ernährung, z.B. bei plötzlichen Durchfällen, Erbrechen, ect. - welches Futter/Heilmittel könnt ihr empfehlen, das sich auch auf Vorrat lagern lässt? (die allseits gefürchteten Wochenend-Krankheiten lassen grüßen)


    Ich kann leider selbst nicht viel dazu beitragen ( außer tausend Fragen ) daher bin ich sehr gespannt auf eure Beiträge. :streichel:

    Also: Ich glaube das Gröbste haben wir geschafft sowohl was Simba betrifft als auch die Spannungen zwischen den beiden Jungs :super:

    Ja prima! :hüpf: Hab grad mal zum Anfang des Threads geklickt - eine so lange Freundschaft kann das bisschen Tierarzt ja auch nicht einfach so zerstören. Hoffen wir mal, dass der nächste Praxisbesuch noch in gaaanz ferner Zukunft liegt, und die beiden nun entspannt ihr Leben genießen dürfen.

    Denn eine friedliche Koexistenz heißt ja nun noch lange nicht, dass die Tiere wirklich glücklich mit dem von Menschen geschaffenen Konstrukt sind.


    Ich weiß nur nicht, ob ich die Geduld aufbringen würde, und ob ich meinen Tieren den Stress auf längere Sicht zumuten wollte.

    Jau, vor allem wenn eins der Tiere ganz klar signalisiert: "Ich möchte das nicht! Ich bin nicht glücklich mit der Situation!" Das sollte man auf alle Fälle respektieren. Was Mensch möchte ist nicht immer das was Katze möchte, auch wenn wir es ja immer nur gut meinen. Und ich denke, gerade Freigänger sind sowieso sehr empfindlich, was Eindringlinge in das eigene Revier angeht; und brauchen auch nicht zwingend im gleichen Haushalt Katzengesellschaft. Die suchen sie sich nach Bedarf dann draußen - oder eben nicht.

    Ihr gebt Euch große Mühe und macht vieles ganz toll. Und es ist noch alles offen, denn Katzen brauchen für alles gaaaaanz viel Zeit. Trotzdem kann es natürlich sein, dass es nicht klappt - auch diese Möglichkeit muss man im Auge behalten. Es ist nun mal eine Zwangsverheiratung....

    Im Nachhinein denke ich auch, dass es bei den beiden wahrscheinlich leider insgesamt eine sehr ungünstige Konstellation ist, nicht nur auf das Geschlecht bezogen. Beide haben ja in der Vergangenheit schon negative Erfahrungen mit anderen Katzen gemacht haben. Iriska denkt nun vermutlich, ihr blüht das gleiche, wie damals mit der trächtigen Katze - und der "Angriff" des Katers hat diese Angst sicherlich bestätigt, und Katerchen ist vermutlich auch unsicher, geht aber eher in die Offensive um sich zu behaupten. Vielleicht ist das eins der Hauptprobleme - die Vorbelastung aus der Vergangenheit.

    Wenn man merkt, dass die alteingesessene Katze zu sehr leidet und sich immer mehr ins negative verändert, würde ich persönlich auch eher dazu tendieren die beiden wieder dauerhaft räumlich voneinander zu trennen, sprich für das Katerchen ein anderes zu Hause zu suchen.

    Puh, da habt ihr ja schon einiges durchgemacht. Erstmal mein Mitgefühl - derartige Situationen sind für alle Beteiligten stressig, nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Menschen.

    Was Zusammenführungen angeht, habe ich leider keinen Rat, da ich so etwas noch nicht machen musste. Das Einzige was mir spontan einfiel, im Bezug auf Iriska - ich würde sie zu nichts zwingen. Also kein Runtertragen, Raustragen, ect. Denn ich denke, dass solch ein forcieren gerade beim ängstlichen Katzen nur das Gegenteil bewirkt, nämlich dass sie sich dadurch nicht einmal mehr an ihrem selbstgewählten Rückzugsort sicher fühlen kann.

    Ich weiß, es ist schwer nicht einzugreifen, man will ja nur helfen und man möchte natürlich auch Fortschritte sehen und vor allem nicht, dass die Tiere leiden. Aber wie gesagt, es kann gut sein, dass diese "gewaltsamen" Ortswechsel ihre Unsicherheit noch verstärken. Das ist aber auch nur meine laienhafte Einschätzung.

    [Nachtrag: Ich kenne das aus eigener Erfahrung, als ängstliche Person, mit Depressionen / Panikattacken ect. - wenn ich zu etwas gezwungen werde, verstärkt das meine Angst im Vorfeld schon um das 100fache. Wenn ich aber selber entscheiden kann, wann ich etwas angehe, und wie, wenn ich quasi selber spüre - okay, jetzt bin ich bereit - dann fällt es mir viel leichter mich zu überwinden.]

    Ich würde eher dazu tendieren, sie an ihrem Ort zu unterstützen, einfach bei ihr sein, mit ihr reden, streicheln, wenn sie mag, spielen. Nicht alleine lassen, aber alleine entscheiden lassen. Wenn das mit der Nahrungsaufnahme natürlich weiterhin schlechter wird, muss man mal schauen, eventuell beim Tierarzt fragen, ob er übergangsweise etwas Appetitanregendes verschreiben kann. Es kann aber sein, dass im Moment einfach durch den Stress keinen Hungen hat (geht mir in stressigen Situationen auch so).

    Wie man die Situation zwischen den beiden weiterhin entspannen kann, weiß ich leider auch nicht. Aber ich hoffe, dass hier vielleicht noch ein paar Tipps zusammen kommen.

    Hey Florian! Willkommen im Forum. :winke:

    Schreib doch noch ein bisschen mehr über die beiden, z.B. wie alt sie sind, und wie sie gelebt haben, bevor sie zu dir kamen (alleine, oder auch in Gesellschaft, Wohnungskatze/Freigänger ect.) Interessant wäre auch zu wissen, wie du bisher bei der Zusammenführung vorgegangen bist.

    Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass du hier tolle Tipps bekommst und es am Ende ein Erfolg wird!

    Gut, dass der Puschel wieder daheim ist - und die Narkose scheinbar sehr gut verkraftet hat. :freu: Dann kann ja bald wieder ordentlich gefuttert werden!

    Daumen sind auf alle Fälle gedrückt! :highfive: Gut, dass er heute ordentlich gefuttert hat. Entzug ist natürlich immer doof, man kann ihnen ja leider nicht erklären warum es plötzlich nichts mehr gibt. Aber wird schon werden. :)

    Katzen dürfen als Haustiere nicht generell verboten werden, so ist die Rechtslage, und daran ist auch nicht zu rütteln.

    Das ist richtig, aber wenn der Vermieter nun mal keine Tiere will, und sich Leute mit Tieren bewerben, ist klar, dass man von Vorherein aussortiert wird. Und ich persönlich würde auch nicht riskieren heimlich mit Tieren einzuziehen, denn wenn der Vermieter das rausbekommt (muss ja nur einer der Nachbarn petzen), findet der sicherlich andere "Gründe" um den Vertrag ganz schnell wieder zu kündigen - und dann steht man wieder vor dem gleichen Problem.

    Ist halt auch blöd, wenn man schnell aus der alten Wohnung raus muss - sei es aus Trennungsgründen, oder anderen Umständen - und einfach nicht genug Zeit hat um was passendes zu finden.

    Klar würde ich den Miezen auch wünschen, dass sie bei ihrem Frauchen bleiben können, aber ich gehe mal stark davon aus, dass Frauchen schon alles Menschenmögliche dafür getan hat. Manchmal ist das Schicksal einfach unerbittlich. :(

    Das Problem mit der Wohnungssuche kenne ich leider auch. Ich bin vor etwa vier Wochen umgezogen und es hat über ein Jahr gedauert, bis ich eine bezahlbare Wohnung ohne große Mängel gefunden hatte, in der auch Tierhaltung erlaubt ist. Viele Vermieter wollen einfach keine Haustiere mehr haben - Hunde schon gar nicht, aber auch bei Katzen verneinen viele schon direkt zu Beginn. Es ist echt schlimm geworden, vor allem weil die Mieten ja sowieso so wahnsinnig in die Höhe gehen. Das Tierverbot schränkt dann noch zusätzlich ein. :rolleyes:

    Liebe Liv, welches Futter hattest du deiner lieben Pebbles gefüttert, das ohne Gemüse war?

    Ich bin am Ende bei "Mjamjam" Purer Fleischgenuss, bzw. "Venandi" Monoprotein (ist die gleiche Firma) gelandet. Gibt's beides z.B. bei Zooplus zu bestellen.

    Das hatte ich, aber das geht leider nie sehr lange gut. Entweder eine, oder beide, mögen das Futter irgendwann nicht mehr. Oder eine, meist Kayla, reagiert plötzlich drauf.:klonk:

    Deshalb tauschen wir immer wieder verschiedene Sorten Rind pur durch.

    Ohje, das kommt mir furchtbar bekannt vor. Pebbles hat auch auf alles Mögliche reagiert. Es war ein langer Weg endlich mal ein Futter zu finden, in dem einfach nur Fleisch ist - ohne Getreide, Gemüse, Kräuter oder irgendwelche Öle. Und selbst dabei hatte ich immer das Gefühl, es ist nicht optimal. Aber zumindest war's besser, als alles andere davor.

    Da Pebbles ja auch früh mit Futtermittelallergien zu tun hatte, hab ich damals am Anfang auch mal Herrmanns Futter getestet, allerdings die Sorte Pferd. Nach dem Fressen lag sie einige Minuten lang zitternd auf dem Boden ... ich nehme mal an, es hat Bauchweh verursacht. :nachdenk: Hab's danach nie mehr gefüttert.

    Ungekochtes Getreide zieht - zumindest beim Menschen - die Flüssigkeit aus dem Darminhalt. Drum soll man ja z.B. beim Konsum von Flohsamenschalen oder ähnlichen Lebensmitteln mit hohem Ballaststoffgehalt immer viel Wasser hinterher trinken, damit nichts verstopft. Ich könnte mir vorstellen, dass rohes Getreide auch bei Katzen diesen Effekt hat, zumal Katzen ja von Natur aus auch noch wenig trinken. Trockenfutter kann ja bei manchen schon Verstopfung fördern und ich glaube bei Hunden weicht man dieses sogar ein, um den Wasserhaushalt auszugleichen. Ich würde daher, wie Blueberrybat, auch dringend empfehlen das Getreide wegzulassen.