und weiter gehts:
Wie gesagt waren wir sehr gespannt, wie sich Dusty denn bei unserem Besuch verhalten würde. Möglichkeiten gabs ja einige. Aber unser Kater überraschte uns ein weiteres Mal. Er begrüßte den Besuch freundlich, ließ sich mit einigen Leckerlis verwöhnen, dann noch ein wenig streicheln - und beendete nach angemessener Zeit die Audienz der neuen Menschen indem er sich galant zurückzog.
Während wir euphorisch über unser neues Familienmitglied berichteten, unser im Internet neu erworbenes Wissen weitergaben und austauschten (sowohl Jane's als auch meine Eltern leben mit Stubentigern zusammen) ließ sich Dusty ab und an blicken, schnurrte um die Beine, posierte hier und da, wetzte die Krallen am Kratzbaum. Das viele Geschnatter im Raum war wohl aber insgesamt nicht so sein Ding.
Als meine Eltern dann gegangen waren, schien es für Dusty wieder ruhig genug. Jetzt konnte er sich auch mal wieder zu uns auf die Couch setzen und sich behuscheln lassen. Merke: 6 Leute sind für Dusty 2 zuviel.
Irgendwann war dann Zeit fürs Bett gekommen, Dusty folgte uns als wenn's das normalste von der Welt wäre, sprang wieder auf unsere Schlafstätte, hielt es diesmal sogar etwas länger direkt zwischen uns beiden aus, machte sich dann aber doch wieder auf den Weg zu seinem Schlafplatz unter dem Bett.
In den nächsten Tagen - wir hatten ja noch immer frei - entwickelten sich recht schnell einige Rituale. Dusty stand mit uns auf, bekam sein Frühstück, wollte direkt danach kuscheln um dann nahtlos in die Spielphase überzugehen. Ging bei uns nachts das Licht aus, legte sich auch unser Stubentiger zur Ruhe.
Langsam agierte er auch allgemein etwas ruhiger. Es wirkte zwar noch immer etwas übermotiviert wenn er vom Fußboden in 2 Sätzen direkt auf unsere Oberkörper sprang um sich seine Streicheleinheiten abzuholen. Aber während er sich bei einigen Annäherungsversuchen an den Tagen zuvor schon mal sein Köpfchen am Tisch eingehauen hatte oder direkt während des Spielens oder Schmusens aus purer Nervosität von der Couch gefallen war, wurde er während der Tage etwas ausgeglichener. Langsam hatte er sich mit den neuen Gegebenheiten angefreundet und war sich spätestens am Montag sicher, das er bei uns sein neues Zuhause gefunden hatte.
Der Dienstag sollte dann der erste Tag sein, wo Dusty tatsächlich mal 7 Stunden allein bleiben musste... uns hatte die Arbeitswelt wieder eingeholt.
Man, nach so viel Text habt ihr echt mal wieder ein paar Bilder verdient... die kommen heute noch 