Beiträge von Rondrik

    Danke für deine Antwort, Whity. Ich wollte mit "Tierheim" nun auch keine Klischees bedienen. Wir haben vom Tierheim einen sehr ausführlichen "Laufzettel" mitbekommen, wo sämtliche Behandlungen und sogar eine Unverträglichkeit auf ein Medikament dokumentiert waren. Das Dusty also während seines Aufenthaltes im Heim wirklich bestens versorgt war, steht außer Frage.


    Auf jeden Fall bestärkt uns deine Antwort in unseren Überlegungen. Und ich glaube sogar, dass sich unser Tierarzt sehr freuen würde, uns mit einem neuen Kater wieder begrüßen zu können. Der war bei seiner letzten Diagnose ("Darmkrebs" bei Lilly) echt total mitgenommen. Aber ich schweife ab... das muss ich bei Gelegenheit noch mal an anderer Stelle niederschreiben.

    Tja, von der tollen Einzugsgeschichte nun zum Ernst des Lebens:


    Uns ist schon beim Einzug des kleinen Kerls aufgefallen, dass sein linkes Auge immer mal wieder "tränt". Nach einigen Tagen fiel uns das nicht mehr so auf und wir machten uns keine weiteren Sorgen. Nun gings aber vor 3-4 Tagen wieder los. Die Augen sehen ansonsten normal aus, keine Schwellung, keine Risse... nix. Allerdings würde ich mittlerweile sogar sagen, das beide Augen ab und an "tränen".


    Außerdem ist uns aufgefallen, das Dusty (gerade nach langen Kämpeleien mit unseren Armen oder seinen Hinterbeinen) ziemlich aus dem Mund riecht. Mit ist zahntechnisch nichts ungewöhnliches aufgefallen und ich las auch schon, dass das durchaus normal sein soll...


    Trotzdem sind wir halt ein bisschen... sagen wir mal... besorgt. Wir überlegen, ob wir Dusty nicht mal beim Tierarzt vorstellen sollten? Um bei ihm nicht als hysterisch abgestempelt zu werden, würden wir es halt als... öhm... Erstvorstellung "tarnen" und dann so nebenbei unsere kleinen Sorgen schildern. Jane ist ja eh schon sehr gespannt, wie sich Dusty beim Tierarzt verhält.


    Was meint ihr? Sind wir verrückt geworden oder wären derlei Symptome tatsächlich mal einen TA-Besuch wert? Oder ist es vielleicht generell sinnvoll, eine Katze aus dem Tierheim nach der Ankunft mal von einem TA "durchchecken" zu lassen?

    Der kleine Kater macht uns noch immer viel Freude.


    Zum Beispiel hat er letzens entdeckt, das ihm Orangenlimo wohl schmeckt:
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    Nach intensivem Spielen ruht er sich dann gern auf dem Kratzbaum aus. Die oberste Etage ist in der Zwischenzeit zu seinem "Thron" geworden:
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    Was ihn auch total interessierte war unsere Plüschkatze. Vor der hatte er anfangs echt Angst. Aber neugierig wie der kleine Kerl ist dauerte es nicht lange, bis er das komische Ding da einer näheren Untersuchung unterziehen musste:
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    Das folgende Bild zeigt Dusty - nicht wie man annehmen sollte in voller Spiellaune - beim gemütlichen räkeln auf der Couch:
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    Ihr seht: Dem Katerchen gehts weiterhin bestens. Übervorsichtig wie wir mittlerweile geworden sind, machen wir uns zwar auch ansatzweise etwas Sorgen um ihn... aber dazu gleich an anderer Stelle mehr.


    Beste Grüße von Dusty, Jane und Rondrik

    Eure Kommentare sind herrlich! Wir haben uns mit dem Verlust dieses überbewerteten Grünzeuchs mittlerweile abgefunden.


    Unser Kater ist heute auf den Tag genau 2 Wochen bei uns. Nachfolgendes Video ist vom Tag seines Einzuges. Ich kann euch das natürlich nicht vorenthalten:


    Kampfkuschler

    Stimmt Minchen, der Blick sagt alles!


    Heute habe ich für euch ein kleines Suchbild... findet die Unterschiede ^^


    Bild 1:
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    Bild 2:
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    Na, um die Situation zu klären: Berni hat schon recht. Unser Dusty grübelt den ganzen Tag darüber, wie er uns nach der Arbeit unterhalten kann. Heute hatte er eine echt neue Eingebung. Den ganzen Nachmittag war er der Schmusetiger vor dem Herren. Wir waren von unserem Kater total begeistert.


    Bis zum Abend. Wir zogen uns ins Computerzimmer zurück, mussten noch so die ein odere andere Sache für Dusty bestellen. Plötzlich ein rumpeln. Diese komische Pflanze fiel unvermittelt von ihrem angestammten Platz. Dem Chaos im Raum nach zu urteilen hatte Dusty zumindest ansatzweise mit diesem Unglück was zu tun. Er rannte jedenfalls direkt aus dem Zimmer.


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    Der Pflanze war im Übrigen nicht mehr zu helfen. Der Sturz aus ca. 1,20m Höhe führte am Ende zu dem, was ihr im 1. Bild seht. Dustys "Frauchen" ist davon weniger begeistert. "Warum hat er nicht das häßliche Ding im Wohnzimmer zerstört" waren ihre Worte über Dustys Schaffen. :bruell:

    Nachdem sich Dusty einige Male im jugendlichen Übermut den Kopf an diversen Tischen, Stühlen und sonstigen Hindernissen gestoßen hatte, hatte er seinen ersten Spitznamen weg: Dunsel (ostmitteldeutsch für Tollpatsch)

    Also Lilly war ne Zeit lang Freigängerin. Draußen hat sie sich entsprechend ausgetobt und kam dann meist fix und fertig wieder in die Wohnung. Dann wollte sie auch ordentlich schmusen. Als sie dann leider keinen Freigang mehr bekommen konnte, hat sich ihre Schmusigkeit nicht verändert.


    Eher ändert sich da vielleicht die subjektive Wahrnehmung des Personals. Ich jedenfalls lernte direkt noch eine andere Seite der Diva kennen. Wenn die Katze sich nicht draußen austobt, macht sie das natürlich drinnen. Lilly war nachher halt nicht NUR verschmust sondern kämpelte oft mit mir und schoss gefühlte Ewigkeiten wie ein geölter Blitz durch die Bude.


    Und neben den persönlichen Erfahrungen würde ich "global" halt auch dazu tendieren zu sagen, dass es ausschließlich ne Typfrage ist :)

    Also ich seh (außer in Notsituationen) keinen Anlass, meinen Dusty zu baden. Ok... außer vielleicht, wenn er ne kleine Dusche tatsächlich lieben sollte. Aber das macht nach anfänglichen - durchaus positiven - Erfahrungen mit Wasser mittlwerweile nicht mehr so den Anschein.

    Huch! Das ist natürlich ein anderer Schaden als 3 Krümel Erde neben dem Blumentopf, Findlingsmutter. Lilly hatte auch ab und an mal was gegen meine Pflanzendekoration. Mal sehen was Dusty zukünftig noch zu mäkeln hat, wenns um die Platzierung irgendwelcher Sachen geht.


    Am Fernsehprogramm mäkelt er übrigens ab und an tatsächlich schon rum. Wir hatten bestimmt schon 3x den Fall, das plötzlich was anderes in der Glotze lief, als wir eingeschaltet hatten... oder es lief plötzlich Radio zum Fernsehbild.


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    Ha! Na da haben wir es doch schon. Dusty brütet derart engagiert jeden Tag wo wir arbeiten sind neue Beschäftigungsmöglichkeiten für sein Personal aus das er natürlich zu nix anderem kommt. Danke Bernie. :bruell:

    MrsKatz: Ich suchte nach Katzenpsychologie. Wollte für meine Frau eine Art "Bedienungsanleitung" für Dusty zusammenstellen. Naja, was ich hier fand reichte... ich musste nicht mal mehr weiter suchen ^^


    Soooo... und nun nochmal ein kleines Dusty-Update:


    Der kleine Kater ist seit gestern ziemlich auf Krawall gebürstet. Er findet absolut keine Ruhe um mal ein wenig zu kuscheln. Will aber weiterhin immer in unserer Nähe sein. Entsprechend kämpft er halt auch mit uns (bzw. unseren Händen und Armen). Er ist sicher während unserer Arbeitszeit nicht wirklich ausgelastet.. woher auch. Ich vermute immer noch, dass er den lieben langen Tag schläft. Man müsste mal Kameras installieren um das zu prüfen *lach*


    Naja, heute dachte ich mir jedenfalls, das ich dem Kleinen mal ein bisschen Spielzeug basteln könnte. Hab mit einer recht einfachen Fummelbox begonnen. Wollte einfach mal schauen ob er auf diese Art von Spielzeug abfährt. Natürlich hab ich es Dusty erstmal leicht gemacht. Die ersten beiden Leckerlis hat er nach anfänglichen Problemen (tja, mit dem Kopf durch die Wand funktioniert eben nicht immer) dann doch noch aus den Röhren gefischt.


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    Auch meine 2. Bastelarbeit honorierte er mit (wenn auch nicht allzu langem) Interesse. Aber da sind auf jeden Fall noch einige Verbesserungen vorzunehmen.


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    Findlingsmutter: Er ist zwischen 2 und 4 Tagen in der Woche eben jene 7 Stunden allein. Den Dienstag wird Dusty mit Sicherheit dazu genutzt haben, sein neues Reich mal ganz für sich allein zu erkunden.


    Übrigens sind wir jetzt an dem Punkt, wo die GESCHICHTE ihr Ende erfährt, und wir in der Realität angekommen sind. Die ersten 2 Tage allein hat er wohl inspizierend verbracht (ohne irgendwelche Schäden zu hinterlassen), danach hatte Jane wieder frei, dann kam das letzte Wochenende... alles beim Alten.


    Insgesamt muss man sagen, das in den wenigen Tagen aus dem übermotiviert-verschmusten Dusty eine ganz normale Hauskatze geworden ist. Wenn ein Mensch umher ist, sucht er immer noch seine Nähe. Sei es in der Küche, im Bad oder halt im Wohnzimmer. An all die eigenartigen Geräusche in der Wohnung hat er sich gewöhnt. Der Fernseher stört ihn zum Beispiel nicht mehr. Wenns in der Wohnung dunkel wird weiß auch Dusty, das seine Menschen der Nachtruhe huldigen. Er bleibt immer länger auf dem Bett liegen bevor er dann irgendwann (sicher, wenn sich einer von uns im Schlaf dreht) wieder den Platz unter dem Bett aufsucht. Da müssen wir noch mal eine entsprechende wärmespeichernde Decke hinlegen.


    Neuerdings steht er auch mit Jane schon für kurze Zeit mit auf (5 Uhr), um sich die ersten Streicheleinheiten des Tages abzuholen. Spätestens 7 Uhr (wenn ich aus den Federn muss) ist Dusty wach. Dann bekommt er sein Futter und mindestens 15 Minuten Streicheleinheiten bis ich zur Arbeit muss.


    Sind wir beide aus dem Haus, geht der Kater wohl wieder in "Ruhestellung". Anders ist es nicht zu erklären das er - wenn einer von uns heim kommt - direkt aus dem Schlafzimmer kommt, in Schmuselaune ist und danach dann seine überschüssigen Energien loswerden will. Das kann uns dann schon mal den ganzen Abend beschäftigen.


    Weitaus entspannter scheint Dusty zu sein, wenn einer von uns den ganzen Tag umher ist. Er schläft dann logischerweise nicht so lange und ist über den ganzen Tag beschäftigt. Ob nun mit Schmusen oder Spielen... das ist ihm dann recht egal.


    Tja, wie ich schon sagte... die Geschichte ist nun vorbei - ab morgen gibts "Reality-Beiträge". Dann hoffe ich übrigens auf eure Unterstützung. Ich glaub wir haben schon noch so den ein oder anderen Tipp im Umgang mit unserem Kater nötig :)

    Ja, eben.. was hat er wohl angestellt, als wir arbeiten waren?


    Man glaubts kaum! NICHTS! Als wir von Arbeit kamen (ich hatte den ganzen Tag sämtliche nur erdenklichen Horrorszenarien im Kopf) ... war... alles genau so, wie wir die Wohnung verlassen hatten. Dusty kam aus dem Schlafzimmer... gähnte und trat den Weg zum Futternapf an. Der war leer - also so gänzlich den Tag verschlafen hatte er nicht. Aber jegliches Spielzeug lag auf dem Platz, wo es auch früh morgens noch lag. Was das dann nach einem kurzen Begrüßungskuschler hieß, war klar: Dusty war in Spiellaune.


    Nun weiß ich nicht, wie es bei euch so ist. Aber Dusty (wie seinerzeit auch Lilly) wollen dann schon die Mitbewohner als Kumpel sehen und kämpeln auch gern mal mit denen. So lange ein Stubentiger da nicht rücksichtslos zubeißt, macht mir das nichts aus. Klar, ich versuch ihn dann schon von meinem Arm auf eines seiner Spielzeuge zu lenken. Das klappt mit einer Katzenangel eigentlich ganz gut. Oder mit einer seiner anderen Spielzeuge. Meist sind das dann irgendwelche Bälle, die er durchaus selbstständig durch die ganze Wohnung jagt und immer wieder in seinem Mäulchen zurückbringt. Seinem Namen macht er in diesen Situatonen auf jeden Fall vollste Ehre. Er hat schon so einigen Staub hier aufgewirbelt, wenn er seine berühmten "5 Minuten" hat. Aber genau so muss das ja auch sein. Ein junger Kater will beschäftigt sein und braucht einfach mal seine Spielstunde.


    Und weil ich es versprochen habe: Hier noch einige kleine Schnappschüsse von Dusty:


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    und weiter gehts:


    Wie gesagt waren wir sehr gespannt, wie sich Dusty denn bei unserem Besuch verhalten würde. Möglichkeiten gabs ja einige. Aber unser Kater überraschte uns ein weiteres Mal. Er begrüßte den Besuch freundlich, ließ sich mit einigen Leckerlis verwöhnen, dann noch ein wenig streicheln - und beendete nach angemessener Zeit die Audienz der neuen Menschen indem er sich galant zurückzog.


    Während wir euphorisch über unser neues Familienmitglied berichteten, unser im Internet neu erworbenes Wissen weitergaben und austauschten (sowohl Jane's als auch meine Eltern leben mit Stubentigern zusammen) ließ sich Dusty ab und an blicken, schnurrte um die Beine, posierte hier und da, wetzte die Krallen am Kratzbaum. Das viele Geschnatter im Raum war wohl aber insgesamt nicht so sein Ding.


    Als meine Eltern dann gegangen waren, schien es für Dusty wieder ruhig genug. Jetzt konnte er sich auch mal wieder zu uns auf die Couch setzen und sich behuscheln lassen. Merke: 6 Leute sind für Dusty 2 zuviel.


    Irgendwann war dann Zeit fürs Bett gekommen, Dusty folgte uns als wenn's das normalste von der Welt wäre, sprang wieder auf unsere Schlafstätte, hielt es diesmal sogar etwas länger direkt zwischen uns beiden aus, machte sich dann aber doch wieder auf den Weg zu seinem Schlafplatz unter dem Bett.


    In den nächsten Tagen - wir hatten ja noch immer frei - entwickelten sich recht schnell einige Rituale. Dusty stand mit uns auf, bekam sein Frühstück, wollte direkt danach kuscheln um dann nahtlos in die Spielphase überzugehen. Ging bei uns nachts das Licht aus, legte sich auch unser Stubentiger zur Ruhe.


    Langsam agierte er auch allgemein etwas ruhiger. Es wirkte zwar noch immer etwas übermotiviert wenn er vom Fußboden in 2 Sätzen direkt auf unsere Oberkörper sprang um sich seine Streicheleinheiten abzuholen. Aber während er sich bei einigen Annäherungsversuchen an den Tagen zuvor schon mal sein Köpfchen am Tisch eingehauen hatte oder direkt während des Spielens oder Schmusens aus purer Nervosität von der Couch gefallen war, wurde er während der Tage etwas ausgeglichener. Langsam hatte er sich mit den neuen Gegebenheiten angefreundet und war sich spätestens am Montag sicher, das er bei uns sein neues Zuhause gefunden hatte.


    Der Dienstag sollte dann der erste Tag sein, wo Dusty tatsächlich mal 7 Stunden allein bleiben musste... uns hatte die Arbeitswelt wieder eingeholt.


    Man, nach so viel Text habt ihr echt mal wieder ein paar Bilder verdient... die kommen heute noch :)

    Naja.. im Mittelalter wurde man auch als Ketzer bezeichnet wenn man der Meinung war, dass die Erde keine Scheibe wäre. Was wird da schon an der Mär von der schwarzen Katze dran sein? :bruell: Meine Lilly war kein richtiges Lackfellchen. Sie hatte zwar ein schwarzes Oberfell, die Unterwolle war allerdings grau. Nennt man das dann "ash"? Der letzte Tierarzt hatte da irgend einen anderen Fachbegriff... aber ich schweife ab.


    Ich finde das schwarze Katzen tatsächlich eine eigene Aura haben. Für die meinsten (Nicht-Dosi's) sind sie warscheinlich einfach NOCH undurchschaubarer als es Katzen so oder so schon sind.

    Ich melde mich mal wieder zu Wort :)


    Nachdem der erste Tag so vollkommen optimal verlief, waren wir natürlich sehr gespannt, ob unser Dusty ein Langschläfer oder eher ein Frühaufsteher sein würde. Das Katerchen kam an einem Donnerstag zu uns, wir hatten direkt von diesem Tag bis zum darauffolgenden Montag frei und sind tatsächlich eher die Langschläfer.


    Mit einiger Beruhigung stellten wir fest, das Dusty (der halt vorerst seinen Schlafplatz unter dem Bett gewählt hatte) das wohl ähnlich handhabte. Er regte sich jedenfalls nicht, bis wir endlich aus den Federn krochen. Gut, vielleicht schliefen wir auch so fest, dass wir irgendwelche nächtlichen Aktivitäten unseres neuen Bewohners nicht mitbekamen.


    Jedenfalls standen wir halt auf, Dusty kam umgehend unter dem Bett hervor und trottete noch leicht verschlafen in die Küche. Dort stehen seine Fressnäpfe. Das Nassfutter war vorbildlich ausgeschleckt und so war es natürlich keine Frage, was der Kater nun von uns einforderte als er vor der Essensstelle zum Sitzen kam. Nachdem unser Dusty gefrühstückt hatte, genehmigten auch wir uns einen Happen.


    Danach war eine ausgibige Kuschelzeit mit Dusty angesagt. Der kleine Kerl war selbst beim Schmusen so derart aufgeregt, dass er ständig von einem zum anderen hopste, um ja auch keinen seiner neuen Zweibeiner zu vernachlässigen. Klar, für ihn war die Situation noch immer total neu. Während er sich seine Streicheleinheiten im Tierheim noch mit knapp 40 anderen Fellnasen teilen musste, war er hier der alleinige Star. Wir freuten uns am 2. Tag neben all der Liebe die Dusty uns entgegenbrachte auch darüber, dass er wie selbstverständlich den Kratzbaum zum Krallenwätzen benutzte und sich mit dem bereitgestellten Spielzeug problemlos über lange Strecken allein beschäftigen konnte.


    Am Nachmittag kamen dann unsere Eltern zu Besuch, um den Kleinen ebenfalls willkommen zu heißen. Wir waren sehr gespannt, wie er auf größere Gästezahl reagieren würde.... aber das erzähle ich dann das nächste Mal. Dann bekommt ihr sicher wieder ein paar Bilder zu sehen ;)


    Eine gute Nacht und einen schönen Start in die Woche,
    Rondrik