Niereninsuffizienz bei meinem 16-jährigen Kater

  • Zitat

    Hast du eine Frage zu SUC?


    Das die Beine zittern klingt nicht gut, kann aber viele Gründe haben. Frisst er gut

    Er frisst aber wie ein Küken und nur wenn ich es ihm vor die Nase mehrmals hinhalte.


    Rudi bekommt seit 12 Tagen SUC, müsste sich sein Zustand nicht langsam ändern?


    Ich habe das Gefühl es hat sich verschlechtert, er trank heute sehr wenig und gefressen hat er gestern mehr als heute.

  • meines Wissens brauchen homöopathische Mittel bis zu drei Wochen um anzuschlagen eine Erstverschlimmerung kann durchaus vor kommen.


    Unserem Sternchen habe ich die Näpfe mehrmals am Tag vor die Nase gesetzt. Dabei hat sie immer zwei Sorten zur Auswahl bekommen. Sie lag überwiegend auf ihrer Heizdecke. Durch den Gewichtsverlust hat sie schnell gefroren und sich verkrampft.

  • Ich habe ihn heute gewogen. Er wiegt derzeit 2,6 kg. Vor seiner Erkrankung hatte er immer 4,5 kg gewogen.


    Ich musste gestern und heute oft weinen. Es tut mir weh, ihn so zu sehen. Er wollte heute in die Badewanne springen und das konnte er nicht. Gestern ging es noch. Deshalb habe ich das Gefühl, dass sein Zustand sich verschlechtert hat.

  • Aus der Entfernung kann das natürlich niemand sagen.

    Bei der Erkrankung gibt es immer wieder schlechte Tage. Leider ist die Erkrankung tückisch.

    Trotzdem würde ich noch nicht von dem Schlimmsten ausgehen, zwischenzeitlich dachte ich auch immer wieder es geht zu Ende und sie raffte sich wieder etwas auf.


    Ich wünsche dir viel Kraft

  • Zitat

    meines Wissens brauchen homöopathische Mittel bis zu drei Wochen um anzuschlagen eine Erstverschlimmerung kann durchaus vor kommen.


    Unserem Sternchen habe ich die Näpfe mehrmals am Tag vor die Nase gesetzt. Dabei hat sie immer zwei Sorten zur Auswahl bekommen. Sie lag überwiegend auf ihrer Heizdecke. Durch den Gewichtsverlust hat sie schnell gefroren und sich verkrampft.


    Ich gebe ihm auch verschiedene Sorten zur Auswahl und jedes Mal mach ich ihm einen neuen Beutel auf. Ich lege ihm überall wo er liegt auch Decken drunter, damit er es warm hat.


    Ich hoffe, du hast recht und die Wirkung zeigt sich noch. Hat die Therapie deinen Schatzi geholfen?

  • Zitat

    Aus der Entfernung kann das natürlich niemand sagen.

    Bei der Erkrankung gibt es immer wieder schlechte Tage. Leider ist die Erkrankung tückisch.

    Trotzdem würde ich noch nicht von dem Schlimmsten ausgehen, zwischenzeitlich dachte ich auch immer wieder es geht zu Ende und sie raffte sich wieder etwas auf.


    Ich wünsche dir viel Kraft

    Danke, die brauche ich wirklich! Ich hoffe, er rafft sich auch wieder auf.

  • SUC hatten wir auch mehrere Male kurativ über einen längeren Zeitraum im Einsatz. Ob das was gebracht hat? Tja. Ehrlich gesagt, hab ich keine Ahnung. Ich hab keinen Unterschied festgestellt... es ging ihm nicht schlechter, aber auch nicht besser. Man setzt ja in jedes Mittel große Hoffnung, wenn es dem Tier schlecht geht. Wunder darf man von SUC sicher nicht erwarten... vielleicht hilft es dem Menschen und das überträgt sich aufs Tier.

    Vielleicht hat es aber auch eine Wirkung... ich weiß es nicht :weissnix:


    Für deinen Kater wäre es m. M. nach momentan das Wichtigste, dass er richtig frißt, um zu Kräften zu kommen. Er hat ja enorm viel Gewicht verloren in den letzten Wochen. Ich kann dir nochmal den Ulmenrindeschleim gegen Übelkeit empfehlen.

  • Ich gebe ihm auch verschiedene Sorten zur Auswahl und jedes Mal mach ich ihm einen neuen Beutel auf. Ich lege ihm überall wo er liegt auch Decken drunter, damit er es warm hat.


    Ich hoffe, du hast recht und die Wirkung zeigt sich noch. Hat die Therapie deinen Schatzi geholfen?

    Du meinst die SUC Therapie? Leider hat unser Sternchen immer eher mit Übelkeit auf Homöopathie reagiert.

    Nicht nur auf SUC, sondern auch auf andere.

    Ihr tat die Infusion gut, Wärme und Lachsöl wenn sie eine schlechte Phase hatte. Leider vertragen nicht alle Katzen das Öl, aber sie begann wieder zu fressen.

  • Meine Nierenkranke Katze hat zuletzt zwar noch getrunken, doch kaum mehr was gefressen.

    Da sie aber immer noch auf ihrenStuhl sprang und mich lieb anschaute habe ich gewartet. Zum Schluss hatte sie nur noch etwas über 2 Kg und dann war für mich der Zeitpunkt gekommen um sie zu erlösen.

    Leider war der damalige Tierarzt recht ungehalten zu mir und unterstellte mir in Anbetracht ihres zarten Gewichtes, ich würde sie ja verhungern lassen :schnueff:

    Dann "rammte" er ihr eine Spritze in den Bauch (sorry, anders kann ich es nicht ausdrücken) und sie ging über die Regenbogenbrücke.

    Später erfuhr ich, dass er Tierarzt für Großvieh war. Ich war sonst immer bei seiner Frau und die war für Kleintiere.


    Doch nun wieder zu Rudi ....

    Schwere Entscheidung und ein schmaler Grad!

    Und sicher handhabt das hier jeder anders.

    Doch mir persönlich wäre nicht wohl bei der Sache noch länger rumzumachen. Du kennst ihn und hast selbst den Eindruck, dass es nicht besser sondern eher schlechter wird.

    Wäre es mein Kater, so wäre spätestens jetzt für mich persönlich der Zeitpunkt ihn friedlich zuhause "gehen zu lassen".

    Bevor vielleicht noch Organversagen, sonstiges Leiden, Klinikaufenthalt mit Infusionen etc. dazu kommt.


    Jeden Tag schaue ich hier rein, ob es was Neues von Rudi gibt. Wünsche dir viel Kraft!

    Im Herzen Tinka, Filou, Bengji, Kitty, Katinka, Smoky, Mausi, Sambi, Puma, Jimmy, Susi, Aramis, Susi die Zweite, Rasty junior, Lenny, Tarzan ...:love:

  • 8| ich wüsste nicht was ich dem Ta geantwortet hätte.


    Mein Sternchen wog zum Schluss 1,5 kg, früher 4,2 kg, einen Tag bevor ich sie erlösen lassen musste waren wir nochmal beim Ta und er sah keinen Grund sie zu erlösen.

    Die letzten Stunden am Tag drauf verschlechterte sich ihr Zustand rapide. Selbst der Ta war überascht, da sie am Tag vorher noch so lebendig wirkte.


    Natürlich ist jeder Verlauf einmalig und jeder kennt sein Tier am besten und merkt wenn sein Liebling seine Lebensqualität mehr hat.

  • 1,5 Kg 8|


    Ich denke, man darf es nicht nur am Gewicht festmachen. Der allgemeine Zustand und das Gesamtbild muss mit berücksichtigt werden.

    Wann fängt das Tier an zu leiden und wann ist es besser es zu erlösen.

    Deswegen ist es aus der Ferne immer sehr schwierig und Antworten fallen evt unterschiedlich aus.

    Aus diesem Grunde ist hier auch das jeweilige Bauchgefühl gefragt und damit meine ich nicht das Trauergefühl.

    Selbst TÄ kennen unsere Fellchen nicht so gut wie wir selbst.

    Natürlich wünsche ich Rudi noch eine gute Zeit, sofern er nicht leidet!

    Im Herzen Tinka, Filou, Bengji, Kitty, Katinka, Smoky, Mausi, Sambi, Puma, Jimmy, Susi, Aramis, Susi die Zweite, Rasty junior, Lenny, Tarzan ...:love:

  • darauf wollte ich hinaus. So lang das Tier noch zeigt das es leben will, finde ich die Daten zweitrangig. Unser Sternchen war bis zum Schluss bei uns, mitten im Leben. Wie geschrieben, auch kein Ta, wir waren in einer Gemeinschaftspraxis, hat es anders gesehen.

  • ........... So lang das Tier noch zeigt das es leben will, finde ich die Daten zweitrangig. Unser Sternchen war bis zum Schluss bei uns, mitten im Leben. ...................

    So ist und war es hier auch immer.

    Ich möchte nochmal ein paar Daumendrücker da lassen für den Schatz.:herzchen::daumendrück::daumendrück::daumendrück::daumendrück::daumendrück::daumendrück::daumendrück::daumendrück:

  • Ich danke euch, dass ihr so offen über eure Erlebnisse mit dieses Krankheit schreibt und für die vielen Tipps.


    Rudi trinkt auch heute wieder sehr wenig und macht im Vergleich zu vorgestern kaum Pipi. Ich werde den Termin morgen beim TA wahrnehmen. Er soll sich ihn nochmal anschauen und evtl. doch Blutabnehmen wie besprochen. So können wir sehen, ob sich bei ihm etwas verändert hat.


    Ohne einen neuen Befund zu haben, kann ich nichts entscheiden. Es kann sein, dass er lediglich nur etwas für den Magen braucht. Aber wie gesagt, dass sind nur meine Vermutungen. Ich merke immer mehr, wie schwer es mir fällt los zu lassen... Vor allem wenn ich sehe, wie sehr er das Streicheln genießt...

  • Zitat

    Dann "rammte" er ihr eine Spritze in den Bauch (sorry, anders kann ich es nicht ausdrücken) und sie ging über die Regenbogenbrücke.

    Das ist ja HORROR was du schreibst!!! Jede TA sollte den unterschied zwischen Groß- und Kleintieren kennen. Und sowohl an das Wohl der Tiere wie auch an das der Besitzer denken in dieser schwierigen Situation.

  • Hat Sternchen da noch von selbst gefressen?

    Jein, phasenweise hat sie nicht mehr gefressen, dann bekam sie das Lachsöl ins Mäulchen. Die letzten paar Tage wurde es weniger, aber es kamen noch andere Symptome dazu, da war mir fast klar dass das Ende nah ist.

  • Sprich mit dem TA wegen eines möglichen Magenmittels... vielleicht gehts dann bergauf :daumendrück:

    Dann "rammte" er ihr eine Spritze in den Bauch (sorry, anders kann ich es nicht ausdrücken) und sie ging über die Regenbogenbrücke.

    Das hab ich schon oft erlebt, dass kein Zugang über die Vene gesucht wird, sondern einfach in den Bauch gestochen. Besonders bei schwachen, ausgemergelten Tieren wird das gemacht, weil das schnell geht und weniger anstrengend für das Tier ist, als die Suche nach einer Vene. Das sieht für uns nur immer sehr schlimm aus.