Beiträge von Paulina

    Ich stimme Marita voll zu. Nächtliches Schreien kann alles Mögliche bedeuten. Eure Katze kann sich alleine fühlen, kann Ängste haben, weil es dunkel ist, und sie nicht mehr so gut sieht oder hört. Oder weil sie wirklich schon ein bisschen dement und desorientiert ist.


    Da könnt man nun leicht Abhilfe schaffen, indem man die Katze zu sich ins oder ans Bett nimmt, falls das nicht eh der Fall ist.


    Leider kann das Schreien aber auch auf Schmerzen hindeuten, die nachts stärker wahrgenommen werden als tagsüber, wo doch einige an Ablenkung ist.

    Bevor wir ihr eine Tablette geben(sonst wird das nichts beim Arzt)

    Eine Tablette kann der TA ja nur geben, wenn er einen Befund hat. Wenn seine Untersuchung nichts zutage fördert, braucht Tabea auch keine Medikamente. Aber Ihr wärt dann beruhigt.


    Allerdings denke ich schon, dass irgendetwas im Busch ist, denn von nichts kommt bei alten Tieren meistens nichts. Und gerade, weil sie viel trinkt, wäre es für mich unumgänglich, den Nierenstatus überprüfen zu lassen - und andere Werte gleich mit.


    Im übrigen kann man sehr leicht selbst herausfinden, ob ein Tier Schmerzen hat oder nicht: probeweise ein für Katzen geeignetes Schmerzmittel geben. Hört das Schreien dann auf, ist der TA-Besuch wirklich nötig. Schreit die Katze weiter, könnte man es mal mit Rescue (Bachblüten) probieren, ob sie darauf reagiert.


    Meine einjährige Katze schreit nachts auch oft. Die hat aber definitiv nix, der ist einfach langweilig. Und ich kenne einen älteren Hund, der jede Nacht zum Herzzerreißen jault. Der will nur Herrchen und Frauchen bei sich haben. Sobald jemand bei ihm ist, ist er total relaxed. Meine Kyra hat mindestens eine Woche lang jede Nacht geschrien wie am Spieß, nachdem ich sie aus dem Tierheim geholt hatte. Sie hatte Angst, Heimweh und vermisste ihre Katzengefährten. Sobald ich sie in mein Bett geholt habe, war alles gut.


    Vielleicht versucht Ihr es wirklich erst mal mit Nähe (falls das für alle passt)?

    Gibt es denn vielleicht Nahrungsergänzungsmittel zum Trockenfutter, die vernünftig sind?

    Na ja, man könnte Schleckpasten anbieten oder Suppen. ich probiere bei meiner neuen Katze auch gerade einiges aus, die würde nämlich am liebsten auch nur Trofu fressen. Aber jetzt habe ich sie doch für eine Nafusorte begeistern können.


    Somit muss ich nach dem Futter nur alle paar Wochen mal schauen. Wasser 1x täglich. Beim Nassfutter wäre das auf jeden Fall zeitintensiver.


    Ich habe da eine etwas andere Einstellung zum Füttern. Für mich ist Futtergeben nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Freude. Das Füttern soll auch meine Liebe zum Tier ausdrücken, und ich bin glücklich, wenn es meinen Tieren schmeckt und gut bekommt. Wenn ich es zeitlich kann, stelle ich auch nicht einfach etwas hin, sondern mache ein kleines Ritual aus dem Futtergeben.


    Insofern käme für mich ein Automat weniger in Frage, es sei denn ich wäre den ganzen Tag auf der Arbeit, aber das würde ich einer Einzelkatze sowieso nicht antun wollen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Nassfutter wollen wir pauschal nicht, ist uns zu pflegeintensiv.

    Ich würde sonst was dafür geben, wenn meine Kyra Nassfutter fressen würde. Die ist der totale Trofu-Junkie mit dem Ergebnis, dass sie auch häufig erbricht (Haare, aber leider auch unverdautes Futter, das sie zu schnell und zu wenig gekaut heruntergeschluckt hat). Kyra ist jetzt acht Jahre alt und tendiert bereits zu einer Nierenschwäche, bei der ich mir ziemlich sicher bin, dass sie die mit einer Nassfutter-Ernährung noch nicht hätte.


    Mich hätte jetzt schon interessiert, welches Futter Dein Kater bekommt (Marita, wir nennen doch sonst auch Futtermarken?), wenn Du möchtest, kannst Du mir ja eine PN schreiben. Ich habe nämlich bei Kyra schon sehr viel (hochwertiges) Trofu durch, und jedesmal ist es das gleiche: ein paar Monate lang geht es ganz gut, dann fängt sie zu brechen an. Inzwischen bin ich bei Kattovit Sensitiv gelandet, das geht so einigermaßen. Vielleicht hast Du ja einen interessanten Tipp für mich.


    Warum Dein Fredl bricht, ist nicht so leicht zu beantworten, es kann ja sein, dass er vollkommen gesund ist, aber irgendeinen Bestandteil des Futters nicht gut verträgt. Viele Tiere kommen mit diesem doofen Erbsenprotein nicht klar.


    Ich möchte mich nicht in Eure Futtergewohnheiten einmischen, aber es interessiert mich einfach: Was ist an Nassfutter für Euch zu pflegeintensiv?

    Hier geht kein Pate oder Mousse, nur Gelee oder Soße da aber nicht alles, wirste kirre im Kopf

    Das scheint hier genauso zu sein. Vorhin habe ich ihr ein Schälchen von Winston (Rossmann) angeboten, weil die Soßendinger so gut bei ihr gingen, da war ein bisschen Paté drin und obendrauf Jelly. Das fand sie schon wieder doof. Zu viel Soße darf aber auch nicht sein, wenn die Bröckchen richtig schwimmen, ist es auch bäh. :facepalm:

    Danke Melanie. Meinem Gefühl nach ist es auch nicht ganz schlecht. Und eine Kundin im Rossmann hat mir erzählt, dass ihr Kater das Futter liebt und sehr gut verträgt, obwohl er sehr futterempfindlich ist.


    Zunächst ist mir einfach wichtig, dass sie überhaupt ein Nafu frisst. Mal schauen, ob ihr das morgen auch noch schmeckt, der kleine Diva.

    Heute habe ich Maya mit Winston vom Rossmann drangekriegt. Das hat sie mit Appetit gefressen.


    Hat das hier schon mal jemand verfüttert? Wenn ja, wie wird das vertragen?

    Es git auch von Miamor. Filet in Sosse. Einmal als Döschen und einmal im Pouchbeutel. Ansonsten gibts von Premiere (Fressnapf Hausmarke) kleine Schalen in Sosse.

    Miamor und Premiere sind schon durchgefallen. Schmusy hab ich noch nicht bekommen, das steht noch auf meiner Einkaufsliste. Mit Bozita habe ich schlechte Erfahrungen gemacht (Durchfall bei mehreren Katzen), das kaufe ich nicht mehr.


    Heute hat sie immerhin Perfect fit gefressen. Mal schauen, was morgen geht. Hab' noch ein paar Sachen zum Ausprobieren da...

    Oh Mist, ich war gerade beim Rewe. Das ist mir gar nicht aufgefallen. Habe aber was von Zoo Royal mitgenommen. Wird wahrscheinlich auch nicht gefressen... :trippel:

    Danke, Marita. Das Perfect Fit Natural Vitaly frisst sie auch, allerdings nicht immer. Animonda habe ich noch nicht probiert. Ich dachte eigentlich, Miamor müsste doch gehen, weil Alina das auch gerne gefressen hat, und ganz einfach war die auch nicht. Aber nix...


    Gestern habe ich es mit Pets Deli probiert, fand sie voll eklig. Ich habe alles mögliche mit Soße oder Gelee gekauft, bis jetzt hat nichts Gnade gefunden.


    Dann werde ich mal nach Animonda schauen.

    Ich glaube, ich habe mit Maya eine kleine Futterdiva erwischt...


    Sie streikt bei sämtlichen Nassfuttersorten. Pasteten gehen gar nicht. Wenn überhaupt, dann müssen es kleine Stückchen mit einem Hauch von Soße sein. Das einzige, womit ich bisher Erfolg hatte, war Perfect Fit Nafu. Und eine Sorte Coshida von Lidl.


    Bei Trockenfutter ist sie nicht so wählerisch, da würden einige gehen. Aber ich will nicht noch einen Trofu-Junkie...


    Ich habe jetzt schon so viel in die Tonne gekloppt - vielleicht habt Ihr einen guten Tipp, was den meisten Katzen super gut schmeckt.


    Im Tierheim hat sie natürlich Whiskas und Sheba bekommen, ob sie das gefressen hat, kann mir natürlich niemand sagen. Aber eigentlich will ich damit jetzt nicht anfangen. Ich finde Sheba irgendwie voll eklig.


    Erzählt doch bitte mal, was Eure Katzen besonders lecker finden.

    Meistens ist das ein Hinweis auf eine Nierenfunktionsstörung. Das wäre in ihrem Alter auch nichts Ungewöhnliches. Beobachte es einfach mal. Wenn das vermehrte Trinken anhält, würde ich es beim TA untersuchen lassen.

    Meine spielen ja auch so gut wie nicht mehr. Diese Noppenbälle hat Alina früher so geliebt, jetzt sind sie total uninteressant - wie alle Bälle, Spielmäuse, Spiralen, "Würmer" etc.


    Das einzige, was sie mag, ist ihr Spielteppich und eine Angel, die sich dann in den Löchern versteckt. Damit kann man sie ködern.


    Kyra schaut nur mehr zu. Die rennt zwar ab und zu wie ein Irrwisch durch die Gegend, aber Spielzeug jeglicher Art ignoriert sie.


    Den Vogel, den man in den Türrahmen hängen kann, hatten wir früher auch. Pauline hat sich damit stundenlang beschäftigen können. Aber da war sie gerade mal ein Jahr alt.

    Es ist immer nicht schön für Tiere, wenn sie ihr Zuhause wechseln müssen. Deshalb würde ich das nur in Betracht ziehen, wenn eines wirklich unter den vorhandenen Gegebenheiten leidet. Sprich, wenn wenn es sich ständig ängstlich verkriecht, schlecht frisst, unsauber wird oder sonstige Verhaltensauffälligkeiten zeigt.


    Wie äußert sich denn das "Nicht-Verstehen"? Wer von den beiden hat denn das größere Problem? Vielleicht magst du das noch mal genau beschreiben?