Ich stimme Marita voll zu. Nächtliches Schreien kann alles Mögliche bedeuten. Eure Katze kann sich alleine fühlen, kann Ängste haben, weil es dunkel ist, und sie nicht mehr so gut sieht oder hört. Oder weil sie wirklich schon ein bisschen dement und desorientiert ist.
Da könnt man nun leicht Abhilfe schaffen, indem man die Katze zu sich ins oder ans Bett nimmt, falls das nicht eh der Fall ist.
Leider kann das Schreien aber auch auf Schmerzen hindeuten, die nachts stärker wahrgenommen werden als tagsüber, wo doch einige an Ablenkung ist.
Bevor wir ihr eine Tablette geben(sonst wird das nichts beim Arzt)
Eine Tablette kann der TA ja nur geben, wenn er einen Befund hat. Wenn seine Untersuchung nichts zutage fördert, braucht Tabea auch keine Medikamente. Aber Ihr wärt dann beruhigt.
Allerdings denke ich schon, dass irgendetwas im Busch ist, denn von nichts kommt bei alten Tieren meistens nichts. Und gerade, weil sie viel trinkt, wäre es für mich unumgänglich, den Nierenstatus überprüfen zu lassen - und andere Werte gleich mit.
Im übrigen kann man sehr leicht selbst herausfinden, ob ein Tier Schmerzen hat oder nicht: probeweise ein für Katzen geeignetes Schmerzmittel geben. Hört das Schreien dann auf, ist der TA-Besuch wirklich nötig. Schreit die Katze weiter, könnte man es mal mit Rescue (Bachblüten) probieren, ob sie darauf reagiert.
Meine einjährige Katze schreit nachts auch oft. Die hat aber definitiv nix, der ist einfach langweilig. Und ich kenne einen älteren Hund, der jede Nacht zum Herzzerreißen jault. Der will nur Herrchen und Frauchen bei sich haben. Sobald jemand bei ihm ist, ist er total relaxed. Meine Kyra hat mindestens eine Woche lang jede Nacht geschrien wie am Spieß, nachdem ich sie aus dem Tierheim geholt hatte. Sie hatte Angst, Heimweh und vermisste ihre Katzengefährten. Sobald ich sie in mein Bett geholt habe, war alles gut.
Vielleicht versucht Ihr es wirklich erst mal mit Nähe (falls das für alle passt)?