Kotzen, Spucken ... sich übergeben. Was ist normal, was nicht

  • Hallo zusammen,


    wir sind seit Dezember 2024 die "Angestellten" vom Kater Fredl. Fredl wurde am 4. März 2025 4 Jahre alt. Er ist ein Britisch Langhaar Kater mit einem unglaublich lieben Wesen. Ich habe ja bei Katzen unheimlich viel Respekt vor krallen und beißen, aber sowas kennt unser Fredl überhaupt nicht.


    Fredl bekommt bei uns nur Trockenfutter und Wasser. Er bekommt über einen Futterautomat sein Futter auf 24 Stunden verteilt. In Summe bekommt er am Tag 64 Gramm. Seit Körpergewicht liegt bei ca. 6 bis 6,5 KG. Er sieht dick aus, ist aber nur plüschig. Fredl ist kastriert.

    Leider haben wir das Problem, das er - für unser Empfinden - zu oft spucken muss. Gefühlt spuckt er nur Morgens, kurz nach der 07:00 Uhr Fütterung. Es sieht alles immer sehr "neu" aus, d.h. das Trockenfutter ist leicht angenässt und wird mit einer Schleimschicht umhüllt. Am Boden sind das zwischen 10 und 20 cm. In dem ausgespuckten sind aber keine Haarbüschel zu sehen, was wir echt komisch finden, weil Fredl sich wirklich mehr als regelmäßig das Fell ableckt. Wir haben bisher auch im Kot nichts auffälliges gefunden. An dem Tag ist Fredl dann immer etwas lethargisch unterwegs.


    Beim Tierarzt wurde auch schon ein Blutbild genommen, aber auch hier kam nichts auffälliges hervor.


    Fredl war und ist bisher eine reine Hauskatze. Aktuell gewöhnen wir ihn an die Terrasse, was ihm auch sehr gefällt. In Zukunft werden wir ihn dann mit in unser großes Gartengrundstück nehmen. Er wird aber nie ein reiner Freigänger sein.


    Wir haben das jetzt mal angefangen zu dokumentieren. Hier mal die Ergebnisse:
    31.01

    24.02 (hier hat er wohl auf die Wahlergebnisse gekotzt :D)

    28.02

    01.03

    16.03

    24.03

    27.03

    11.04

    12.04

    18.04


    Uns würde jetzt einfach mal eure Meinungen, Ideen usw. interessieren, warum er so viel spucken muss. Stress kann es eigentlich nicht mehr sein, er hat sich wunderbar bei uns eingewöhnt.

  • Kyano

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo :winke:


    Kann es sein, dass er das Trockenfutter nicht richtig kaut und/oder zuviel auf einmal hinunterschlingt?


    Mag er kein Nassfutter? Ansonsten würde ich mal das versuchen überwiegend zu füttern und schauen ob es dann besser ist.


    Ganz sicher, dass im Erbrochenen keine Haarwurst dabei ist? Das kenne ich nämlich von meinen Langhaarkatzen wobei da meist nur die Wurst kommt.


    Zur Info: Den Link hab ich entfernt, spielt ja keine Rolle um welches Trockenfutter es sich handelt.

    LIEBE GRÜSSE VON MARITA MIT ROCKY UND SIMBA


    FÜR EINE ZEITLANG HALTEN WIR DEINE KLEINEN PFÖTCHEN FEST, DEIN HERZ ABER EIN LEBEN LANG...

  • Ich wollte mit dem Trockenfutter Link auch keine Werbung machen, aber ich kenne das noch, wo wir einen Hund hatte. Der hatte sehr viele gesundheitliche Probleme und da wurde so viel um verschiedenes Futter diskutiert, das ich dachte, es macht Sinn der Community zu sagen, was wir füttern.

    Nassfutter wollen wir pauschal nicht, ist uns zu pflegeintensiv.

    Wenn du von einer "Haarwurst" sprichst, wie groß muss ich mir die vorstellen?

  • Wenn du von einer "Haarwurst" sprichst, wie groß muss ich mir die vorstellen?

    Unterschiedlich kann zwischen Stiftdicke und Zigarrengröße liegen. Erkennt man aber eigentlich gut wenn was dabei ist.

    Nassfutter wollen wir pauschal nicht, ist uns zu pflegeintensiv.

    Kennst du Futterautomaten? Da bleibt es wirklich den ganzen Tag frisch und auch Fliegen kommen (normalerweise) nicht dran.

    Würde also reichen morgens aufzufüllen und abends dann erneuern für die Nacht.

    LIEBE GRÜSSE VON MARITA MIT ROCKY UND SIMBA


    FÜR EINE ZEITLANG HALTEN WIR DEINE KLEINEN PFÖTCHEN FEST, DEIN HERZ ABER EIN LEBEN LANG...

  • Nassfutter wollen wir pauschal nicht, ist uns zu pflegeintensiv.

    Ich würde sonst was dafür geben, wenn meine Kyra Nassfutter fressen würde. Die ist der totale Trofu-Junkie mit dem Ergebnis, dass sie auch häufig erbricht (Haare, aber leider auch unverdautes Futter, das sie zu schnell und zu wenig gekaut heruntergeschluckt hat). Kyra ist jetzt acht Jahre alt und tendiert bereits zu einer Nierenschwäche, bei der ich mir ziemlich sicher bin, dass sie die mit einer Nassfutter-Ernährung noch nicht hätte.


    Mich hätte jetzt schon interessiert, welches Futter Dein Kater bekommt (Marita, wir nennen doch sonst auch Futtermarken?), wenn Du möchtest, kannst Du mir ja eine PN schreiben. Ich habe nämlich bei Kyra schon sehr viel (hochwertiges) Trofu durch, und jedesmal ist es das gleiche: ein paar Monate lang geht es ganz gut, dann fängt sie zu brechen an. Inzwischen bin ich bei Kattovit Sensitiv gelandet, das geht so einigermaßen. Vielleicht hast Du ja einen interessanten Tipp für mich.


    Warum Dein Fredl bricht, ist nicht so leicht zu beantworten, es kann ja sein, dass er vollkommen gesund ist, aber irgendeinen Bestandteil des Futters nicht gut verträgt. Viele Tiere kommen mit diesem doofen Erbsenprotein nicht klar.


    Ich möchte mich nicht in Eure Futtergewohnheiten einmischen, aber es interessiert mich einfach: Was ist an Nassfutter für Euch zu pflegeintensiv?

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Ich möchte mich nicht in Eure Futtergewohnheiten einmischen, aber es interessiert mich einfach: Was ist an Nassfutter für Euch zu pflegeintensiv?

    Zu allererst: Wir haben es auch mit Nassfutter probiert, aber Fredl steht vor der Schüssel, schaut die treudoof an und dreht sich wieder um. Beim Trockenfutter haben wir halt einen 10 Kilo Sack. Da passt die Hälfte in den Futterautomat. Somit muss ich nach dem Futter nur alle paar Wochen mal schauen. Wasser 1x täglich. Beim Nassfutter wäre das auf jeden Fall zeitintensiver.

    Gibt es denn vielleicht Nahrungsergänzungsmittel zum Trockenfutter, die vernünftig sind?

  • Gibt es denn vielleicht Nahrungsergänzungsmittel zum Trockenfutter, die vernünftig sind?

    Na ja, man könnte Schleckpasten anbieten oder Suppen. ich probiere bei meiner neuen Katze auch gerade einiges aus, die würde nämlich am liebsten auch nur Trofu fressen. Aber jetzt habe ich sie doch für eine Nafusorte begeistern können.


    Somit muss ich nach dem Futter nur alle paar Wochen mal schauen. Wasser 1x täglich. Beim Nassfutter wäre das auf jeden Fall zeitintensiver.


    Ich habe da eine etwas andere Einstellung zum Füttern. Für mich ist Futtergeben nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Freude. Das Füttern soll auch meine Liebe zum Tier ausdrücken, und ich bin glücklich, wenn es meinen Tieren schmeckt und gut bekommt. Wenn ich es zeitlich kann, stelle ich auch nicht einfach etwas hin, sondern mache ein kleines Ritual aus dem Futtergeben.


    Insofern käme für mich ein Automat weniger in Frage, es sei denn ich wäre den ganzen Tag auf der Arbeit, aber das würde ich einer Einzelkatze sowieso nicht antun wollen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Beim Trockenfutter haben wir halt einen 10 Kilo Sack. Da passt die Hälfte in den Futterautomat. Somit muss ich nach dem Futter nur alle paar Wochen mal schauen.

    Das kann bei einem Tier mit empfindlichen Magen schon der Grund sein fürs Erbrechen.

    Im Trockenfutter sind manchmal Keime und was in einem 10 Kilo Sack ist kann sich ja über die lange Zeit in der es verbraucht wird lustig vermehren.


    Und was "zeitintensiv" betrifft: ein Tier bedeutet dass ich von meiner Zeit einiges investieren muss gar nicht zu reden von akuten oder gar chronischen Erkrankungen.

    Da ist Futter richten wirklich das geringste "Problem" - sehe ich jedenfalls so.

    LIEBE GRÜSSE VON MARITA MIT ROCKY UND SIMBA


    FÜR EINE ZEITLANG HALTEN WIR DEINE KLEINEN PFÖTCHEN FEST, DEIN HERZ ABER EIN LEBEN LANG...

  • Das kann bei einem Tier mit empfindlichen Magen schon der Grund sein fürs Erbrechen.

    Im Trockenfutter sind manchmal Keime und was in einem 10 Kilo Sack ist kann sich ja über die lange Zeit in der es verbraucht wird lustig vermehren.


    Und was "zeitintensiv" betrifft: ein Tier bedeutet dass ich von meiner Zeit einiges investieren muss gar nicht zu reden von akuten oder gar chronischen Erkrankungen.

    Da ist Futter richten wirklich das geringste "Problem" - sehe ich jedenfalls so.

    Ich möchte ergänzen das Trockenfutter ranzig wird und es auch somit kippen kann.

    Nassfutter ist bei einer Katze eigentlich unerlässlich. Katzen trinken von Natur aus zu wenig und das in Verbindung mit Trockenfutter kann auch zu Nierenschäden führen. Es kann bei empfindlichen Tieren auch nach 4 Jahren schon dazu geführt haben. Auszuschliessen ist es nicht.

    Überdenkt das mit dem Nassfutter nochmal. Vielleicht war es nur das "falsche"? Katzen sind vom Essverhalten keine Hunde. Sie sind deutlich wählerischer. Ich würde es weiter probieren.

    Liebe Grüße Melanie mit Niko und Nane.

    <3 Jaana und Timmie im Herzen!<3

  • Beim Trockenfutter haben wir halt einen 10 Kilo Sack. Da passt die Hälfte in den Futterautomat. Somit muss ich nach dem Futter nur alle paar Wochen mal schauen.

    Der Futterautomat ist vermutlich nicht luftdicht, d.h. das Trockenfutter liegt da wochenlang mehr oder weniger ungeschützt drin rum.

    Mal von Staub ganz abgesehen, das Futter kann ranzig werden, Bakterien können sich ungehindert vermehren - das könnten schon Gründe dafür sein, dass der Kater das Futter nicht so gut verträgt.


    Hierauf

    Nassfutter wollen wir pauschal nicht, ist uns zu pflegeintensiv.

    bezugnehmend, hab ich eine Frage:

    Wie ist es mit der Fellpflege? Ihr habt einen Langhaarkater, der braucht regelmäßige Fellpflege durch euch, ist euch das bewusst?

    Denn das ist ja bedeutend pflegeintensiver als tägliches Füttern.

    Frauke

    mit dem Gott des Schabernacks und seinem Wächter :zwinker:

  • Beim Trockenfutter haben wir halt einen 10 Kilo Sack. Da passt die Hälfte in den Futterautomat. Somit muss ich nach dem Futter nur alle paar Wochen mal schauen. Wasser 1x täglich. Beim Nassfutter wäre das auf jeden Fall zeitintensiver.

    Gibt es denn vielleicht Nahrungsergänzungsmittel zum Trockenfutter, die vernünftig sind?

    5 Kilo Futter in einem Automaten für eine Katze? Auch Trockenfutter trocknet aus.. und bei dieser langen "Stehzeit" freuen sich auch die Futtermilben, die sich da eifrig vermehren (weshalb ich mein Trockenfutter, welches es nur als Leckerchen gibt, portionsweise einfriere).

    Nahrungsergänzung steht dir ja quasi alles offen, was der Kerl gern mag.. von Paste über gefriergetrocknet und so weiter.


    Ich geh jetzt zurück in die Küche und würfele mein Rohfleisch fürs Katzenabendessen weiter.. :weg:

    Dexter, L'amour, Oxy, Luchs, Justy, Lotte, Tanvir, Infinity, Calimero und Toffee.

    Forever would have been too short.


  • Ich habe hier auch einen dabei der in regelmäßigen Abständen das Futter auskotzt, genauso wie du es beschreibst und der Junge ist gesund, er hat Tage dabei an denen er nicht genüsslich frisst sondern schlingt und zack :jaja:


    Trofujunkie habe ich auch einen :weissnix:

    Da kaufe ich aber höchstens einen 2 Kilo Sack, lieber drunter, das wird luftdicht verpackt und es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen :kicher: ich möchte selbst nicht jeden Tag nur Fisch oder Huhn zum Beispiel.

  • Zu allererst: Wir haben es auch mit Nassfutter probiert, aber Fredl steht vor der Schüssel, schaut die treudoof an und dreht sich wieder um. Beim Trockenfutter haben wir halt einen 10 Kilo Sack. Da passt die Hälfte in den Futterautomat. Somit muss ich nach dem Futter nur alle paar Wochen mal schauen. Wasser 1x täglich. Beim Nassfutter wäre das auf jeden Fall zeitintensiver.

    Ich gebe zu, die Aussage, dass das Füttern von Nassfutter zeitintensiv wäre irritiert mich sehr ... wenn der Kater nun partout kein Nassfutter fressen will (wobei ich da auch nochmal verschiedene Sorten und auch Geschmacksrichtungen testen würde) ist das ja noch eine Sache ... aber der Zeit wegen?

    Ich weiß nicht genau, was am Nassfutter zeitintensiv sein soll, sofern die Katze ganz normal fressen kann. Dose/Tütchen öffnen, Nassfutterportion in den Napf löffeln, hinstellen - fertig. Das dauert doch nicht Mal zwei Minuten ...

    Meine Pam besitzt keine Mahlzähne mehr, kann also nichts Festes kauen, hat sich aber blöderweise das "härteste" Nassfutter auf dem Markt ausgesucht (Felix in Gelee). Das packe ich morgens in einen Gemüsezerkleinerer, der schnetzelt die Stücke für sie in die richtige Größe, und dann kommt das Ganze den Tag über in eine Frischhaltedose und wird portionsweise verfüttert. Also selbst das ist nicht wirklich zeitraubend.

    Trockenfutter bekommt sie auch nebenbei, aber da kaufe ich mittlerweile nur noch 400 Gramm Tüten - einfach aus dem bereits erwähnten Grund, weil es darin nicht so lange offen rumgammelt. Die Tüte kommt zusätzlich noch in eine luftdichte Keramikdose, um es zusätzlich frisch zu halten.

    Ich bin auch absolut der Meinung, dass ein 10 Kilo Sack viel zu groß für eine einzelne Katze ist. Diese Größen sind für Leute gedacht, die viele Katzen haben, oder Tierheime, ect. Sofern es eure Marke in kleineren Chargen gibt, würde ich raten das mal auszuprobieren.

    Dann wäre vielleicht auch wichtig, wie oft der Behälter des Automaten, in dem das Trockenfutter lagert (und auch der Napf, in dem Trockenfutter landet) sauber gemacht wird. Denn wie von anderen schon erwähnt, können sich dort schnell Bakterien ansiedeln.

    Vielleicht schlingt euer Kater manchmal tatsächlich einfach nur und erbricht deshalb, das kann gut sein. Dennoch würde ich die aktuelle Fütterungsweise nochmal hier und da überdenken.

  • Ich habe jetzt nicht alles durchgelesen. Es gibt jedoch verschiedene Gründe weshalb es zum Erbrechen kommen könnte, einige wurden bereits erwähnt. Möglich wäre Schlingen; Unverträglichkeit/ Allergie auf das Futter und was, gerade bei älterem Trockenfutter vor kommt, Allergie auf Futtermilben.