Beiträge von Paulina

    Mich würde noch interessieren, wie Mila auf das Baby reagiert. Zeigt sie Interesse, möchte sie z.B. beim Stillen dabei sein? Wird sie da eingebunden? Oder ignoriert sie das Menschlein komplett? Zeigt sie womöglich sogar aggressives Verhalten?


    Ich fürchte, für Clickertraining etc. wird Mila-Mama im Moment wenig Zeit und Energie haben, ich weiß noch sehr gut, wie das war, als mein Sohn auf die Welt kam. Aber Dinge wie Feliway, Bachblüten, Zylkene, etc. sind doch durchaus einen Versuch wert, um die Situation zu entkrampfen.

    Felswand

    Was meinst Du damit?

    Was hat denn der TA gemeint? Kratzen und Lecken und kahle Stellen - das muss ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass Eure Katze Stress hat. Vielleicht steckt ja auch eine simple Futtermittelunverträglichkeit dahinter. Vielleicht mal ein anderes Futter probieren?


    Ansonsten gut beobachten. Zieht sich Mila stark zurück? Wirkt sie unglücklich? Wie sieht das Spielverhalten aus? Frisst sie normal und mit Appetit?


    Lecken an immer der selben Stelle kann übrigens auch bedeuten, dass dem Tier da etwas weh tut.


    Natürlich ist eine Zweitkatze und ein Baby schon ein ziemlicher Einschnitt in einem Katzenleben. Hast Du noch Zeit, ausgiebig mit ihr zu kuscheln und zu spielen? Und warum sollte - wenn überhaupt - Mila das Feld räumen? Sie war doch zuerst da! Ich plädiere eigentlich immer dafür, dass die ersten Tiere die älteren Rechte haben und man eher dafür sorgen sollte, dass der unerwünschte Neuzugang wieder geht.


    Aber so weit ist es ja noch nicht. Erst mal nicht verzagen!

    Wir hatten vor einem halben Jahr die gleiche Situation - eine unserer beiden Wohnungkätzinnen ist mit sieben Jahren urplötzlich verstorben. Obwohl sie mit der zweiten Katze kein so enges Verhältnis hatte, wie Du es bei Deinen Katern beschrieben hast, war unsere achtjährige Kyra nach Alinas Tod wie gelähmt. Nichts schien ihr mehr Freude zu machen.


    Und so zog bereits eine Woche später bei uns eine wesentlich jüngere Katzendame (11 Monate) ein. Eine Entscheidung aus dem Bauch und aus dem Herzen heraus. Es hätte schief gehen können, aber es war goldrichtig.


    Ganz anders war es bei meinem vor fünf Jahren verstorbenen Freigängerkater, als dessen Lebensgefährtin von uns ging. Der wollte keinen Partner mehr. Zweimal versucht, jedesmal ist er auf und davon nach dem Motto "der/die oder ich!"


    Will sagen, bei Freigängern ist die Situation eine ganz andere. Ich würde abwarten und Balou genau beobachten. Ihr kennt ihn am besten und spürt, ob er sich einsam und verloren fühlt. Im übrigen ist es nicht schlimm, einen kätzischen Partner zur Probe aufzunehmen, die meisten Tierheime machen das so, und es ist zwar nicht schön, wenn ein Tier zurückgeht, aber das ist allemal besser als ein Zuhause, das nicht passt.


    Ich würde wahrscheinlich - wenn es denn sein sollte - ein etwas jüngeres Tier wählen und eines, das sich leicht und gerne unterordnet. Sonst ist bei einem Katermann in den besten Jahren schnell Stress vorprogrammiert. Auch ein Kitten kann durchaus eine Option sein, wenn Euer Kater noch agil und spielfreudig ist. Im übrigen hat er ja als Freigänger die Wahl, ob er sich den Neuzugang ein bisschen vom Hals halten will oder nicht.


    Hört auf Euer Gefühl. Zu raten ist da sehr schwierig. Vielleicht ist es auch so, dass Euer verstorbener Kater den richtigen Hinweis schickt. Unsere Alina hat das getan.

    Das freut mich sehr. Und es ist für mich mal wieder ein Beweis dafür, dass Naturheilmittel bei chronischen Erkrankungen den Teufelskreis aus ständigen AB-Gaben und Reinfektionen durchbrechen können. Und oft in der Lage sind, eine echte Heilung zu bringen.


    Weiterhin gute Genesung und Stabilisierung

    Nutzt du KI dafür? Ich finde Quellenangaben immer noch gut bei Wissensverbreitung.

    Danke, Nina , dass Du nachgehakt hast. Ich hatte mich das nämlich auch schon gefragt.


    Und ganz ehrlich - ich hätte es gut gefunden, wenn Du, Cat Man Friedhelm das gleich dazu geschrieben hättest. So hat das halt so ein Geschmäckle von "Sich-mit-fremden-Federn-schmücken".


    Generell finde ich es gut, wenn hier Gesundheitsthemen aufgegriffen werden, aber es sollte meiner Meinung nach schon klar erkenntlich sein, ob der Beitrag auf eigenem Wissen basiert oder abgeschrieben wurde.


    Oder wie seht Ihr das?

    Auf jeden Fall ist eine Entzündung da, die Leukos sind ja erhöht, und das Blut weist auch darauf hin.


    Wenn ich das richtig lese, sind auch die Proteine erhöht, das kann natürlich auch ein Hinweis auf ein Nierenproblem sein.


    Ich glaube, nach so viel Herumgedoktere, das zu nichts geführt hat, würde ich einen zweiten TA zu Rate ziehen. Und man sollte auch nicht außer Acht lassen, welche Rolle das Metacam dabei spielen kann. Nierenstörungen gehören nämlich zu den Nebenwirkungen und sind gar nicht so selten.


    Im besten Fall sind "nur" Struvitsteine da.

    Bei uns wirken die Vitaminpasten von GimCat sehr gut als Immunbooster. Außerdem sind bei uns immer wieder mal kurmäßig die Vitamin-B-Komplex-Tropfen von Beaphar und der Bio-Aktivator von Canina Petvital im Einsatz. Letzterer wird auch bei psychischen Belastungen empfohlen, und Vitamin B ist ja sowieso Nervennahrung und dazu ein Stimmungsaufheller.


    Sollte es tatsächlich eine Stressgeschichte sein, dann bist Du aber mit Homöopathie auf jeden Fall auch besser beraten als mit AB und Metacam. Alle homöopathischen Mittel schaffen auch - wenn sie für den Patienten passen - einen psychischen Ausgleich.


    Bei meiner eigenen Katze habe ich allerdings auch erlebt, dass sich alle Krankheitssymptome, die ich bisher ihrer Stressanfälligkeit zugeordnet habe (häufiges Erbrechen, Leber- und Gallenprobleme, Nierenschwäche), in Luft aufgelöst haben, nachdem ich endlich das richtige Futter für sie gefunden habe. Man sollte das wirklich nicht unterschätzen. Man ist, was man (fr)isst.

    Welche Erfahrungen hast du denn da gemacht? Bzw. Was hat der Kater denn genau für Mittel bekommen?

    Er hatte Synergon 103 Rubia S von Kattwiga. Das scheint es aber in der Zwischenzeit nicht mehr zu geben.


    Gute Erfahrungen habe ich auch mit ReVet RV 18 von Dr. Reckeweg gemacht, das ist ein Tierheilmittel gegen Blasenentzündungen.


    Für Niere und Blase ist z.B. Solidago comp. von Heel ein gutes Mittel.


    Man könnte es natürlich auch erst mal mit Einzelmitteln versuchen, z.B. Cantharis. Aber das sollte sich wirklich ein auf Homöopathie spezialisierter HP anschauen, ich halte nichts von pauschalen Empfehlungen bei homöopathischen Mitteln. Jedes Mittel wirkt ein bisschen anders, und auch jede Katze ist anders.


    Wurde mal eine Darmsanierung gemacht? Ist nach mehrfachen AB-Gaben sicher sinnvoll.


    Ich wünsche Dir viel Glück!

    Ja, Du könntest durchaus recht haben, dass das AB nicht mehr anschlägt. Zumal möglicherweise auch gar kein Keim mehr da ist, der die Entzündung auslöst.


    Blasenentzündungen können allerdings viele Ursachen haben. Und da beißt sich nun die Katze in den Schwanz. AB's schädigen die Darmflora und öffnen Tür und Tor für Darmpilze, die wiederum die Blase belasten können. Metacam geht stark auf die Nieren - vielleicht kommt das häufige Gepinkel auch daher?


    Futter wechseln wäre auch für mich die erste Maßnahme. Unser verstorbener Kater hatte ständig Blasenprobleme, bis ich das richtige Futter gefunden habe. Bitte kein Trofu geben!


    Ja, und dann - Homöopathie! Es gibt so tolle Mittel für die Blase. Ich weiß ja nicht, wie Du dazu stehst, aber die Unterstützung von einem Tier-HP wäre sicher gut. Ich konnte seinerzeit bei meinem Kater sogar Harngrieß mit Homöopathie gänzlich auflösen.


    An die Psyche glaube ich nicht, sorry. Das kommt immer dann, wenn die Ärzte nicht mehr weiterwissen.

    Warum kein Abführmittel? Ich weiß nicht, warum sich da die meisten TÄ immer quer stellen. Von meinen Kunden weiß ich, dass man da oft bitten und betteln muss, selbst wenn das Tier eine Woche lang keinen Stuhl hat.


    Abführmittel für Katzen

    Klar ist das nicht so ganz unproblematisch, wenn man ein Tier hat, das ohnehin zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, da manche Abführmittel etwas austrocknen können. Aber einmal wenigstens zur Entlastung probieren... so ein Klistier ist doch auch eine Quälerei für alle Beteiligten.

    Danke für die Info. Ich finde es generell wichtig, sich gut im Internet zu informieren, bevor man seinen Tieren irgendwelche Medikamente gibt, die können sich nämlich nicht wehren.


    Hierzulande wird Katzen auch ganz oft Metacam (Wirkstoff Meloxicam) verordnet, obwohl bekannt ist, dass es die Nieren stark schädigen kann. In den USA ist das Mittel für Katzen nicht zugelassen.


    Wir haben die Verantwortung für unsere Tiere, und deshalb sollten wir grundsätzlich genau nachfragen bzw. -lesen, bevor es Nebenwirkungen gibt, die manchmal nicht mehr zu händeln sind.

    Wie schön. Ich hatte auch so einen Seelenkater, Robin. Der ist nun schon über fünf Jahre tot, aber er fehlt mir immer noch. Manche Tiere haben einen besonders großen Platz in unserem Herzen, auch wenn wir alle lieben.