Mein Felix war ja auch Freigänger und (leider) total zutraulich zu Fremden. Bei dem hatte ich auch immer Angst, dass der mal irgendwo ins Auto einsteigt und sonst wohin mitfährt. Ganz schlimm war es, als hier im Ort eine Weile lang Katzenfänger unterwegs waren und reihenweise Freigänger verschwanden. Sobald ich nachts eine Autotür vor unserem Haus gehört habe, bin ich aus dem Bett gesprungen und ans Fenster gerannt. Das war echt super nervig und auch mit ein Grund, warum ich nie wieder eine Freigängerkatze haben wollte.
Das mit dem Halsband ist sicherlich eine gute Idee. Ich bekomme ja auch immer die Krise, wenn ich höre, dass Leute einfach freilaufende Katzen einsammeln und ins Tierheim verfrachten. Wenn die Katze verletzt ist, oder sichtbar krank aussieht, oder wirklich halb verhungert, ist das ja total okay, aber es gibt echt Menschen, die Katzen einfach nur deshalb dort abgeben, weil sie halt draußen rumgelaufen sind. Da frage ich mich immer, ob die das Prinzip von Freigängerkatzen nicht kennen, oder was soll das? ![]()
Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass sich Roland nach dem Umzug mit der Wohnungshaltung arrangieren kann. Bei der Katze meiner Mutter hat das damals leider überhaupt nicht geklappt - die hat dann bis zu ihrem Lebensende (und das waren noch gut zwei, drei Jahre) jede Nacht in der Wohnung geschrien. ![]()