Beiträge von Liv

    Ich bin in einer fb.Gruppe Katzen und ihre Krankheiten.

    Dort müssen Ratsuchende zuerst ihre Tiere und deren Fressgewohnheiten vorstellen.

    Ich war echt schockiert wieviele kranke Miezen mit den unterschiedlichsten Krankheiten,hochwertig ernährt werden.

    Das kann also nicht das einzige Kriterium für ein gesundes langes Leben sein.

    Eben, genau das ist der Punkt! :super:


    Und selbst hochwertiges Dosenfutter ist und bleibt nunmal nur Dosenfutter, ist also im Grunde auch nichts anderes als Junkfood. Das wird genauso hoch erhitzt und zerkocht, wie menschliche Konserven, dazu noch mit künstlichen Vitaminen versetzt und die Protienquellen, die enthalten sind (Rind, Pferd, Pute, Huhn, ect. ) sind definitiv keine natürlichen Beutetiere der Hauskatze. Also wirklich gesund und natürlich ist das alles nicht.


    Ich kann dir nur den Rat geben, Paulina, solche Videos einfach gar nicht mehr anzuschauen. Gerade heutzutage schleudern so viele Hinze und Kunze ihre angeblichen Weisheiten ins Internet, entweder mit dem Ziel irgendwas zu verkaufen (gerade Influencer werden in der Regel alle von irgendwelchen Firmen/Marken gesponsert) oder um sich Wichtig zu machen. Natürlich ist es in Ordnung sich zu informieren, aber am Ende entscheidet eben immer die Katze was sie frisst, da nützen einfach keine Verallgemeinerungen oder Empfehlungen anderer.


    Das hier ist viel Wichtiger, als alle Moralpredigten selbsternannter Ernährungsexperten:

    Wenn ich esse was mich glücklich macht, dann gehts mir gut.

    Ich habe auch kein schlechtes Gewissen, wegen Pamis Ernährung. Geschmack ist nunmal subjektiv und wenn es nicht schmeckt und man etwas nur mit großem Widerwillen isst, nützen am Ende die ganzen tollen Inhaltsstoffe auch nichts mehr.

    Betty war schon immer sehr speziell. Ich werde sie nicht zwingen, was zu fressen, was sie nicht mag. Wie auch. Ich biete es ihr an und wenn nicht dann ist es eben so.

    So mache ich das bei Pami auch. Wie ihr wisst, frisst sie ja im Bezug auf Nassfutter auch nur Felix in Gelee und würde lieber verhungern, als etwas anderes zu nehmen. Ich respektiere das, da Zwang beim Essen auf Dauer viel ungesünder ist, als sogenanntes Junkfood. Davon abgesehen wurde unsere erste Katze Julchen stolze 18 Jahre alt, trotz Sheba/Whiskas-Fütterung (damals gab es halt noch nichts anderes im Tierfutterbereich).

    Klar, Ernährung spielt eine Rolle wenn es um Gesundheit und Lebenserwartung geht, aber bei Weitem nicht die Einzige. Genetik/Veranlagung sind ebenso entscheidend und eben auch Faktoren wie z.B. Stress. Genetik und Ernährung kann ich bei Pami nicht beeinflussen, aber zumindest die Sache mit dem Stress - deshalb lasse ihr ihren Willen bei der Futterwahl. Und ich sehe es wie Goya - lieber ein vielleicht etwas kürzeres Leben, als ein Leben voller Entbehrungen.

    Was würdet ihr tun?

    Für den Neuzugang ein anderes Zuhause suchen. So schwer es auch fallen mag, aber für mich hat die alteingesessene Katze immer Vorrang. Und beim nächsten Mal dran denken, dass man Freigängern keine Gefährten vor die Nase setzen muss - die können sie sich aufgrund des Freigangs bei Bedarf nämlich selber suchen. :)

    Tut mir sehr Leid, dass du Jane gehen lassen musst. Ich wünsche euch einen ruhigen und würdevollen Abschied. Sie wird es dir sicher danken, dass du ihr Schlimmeres auf lange Sicht ersparst. :streichel:

    Hallo Markus und Herzlich Willkommen im Forum! :moin: Erstmal gute Besserung an dich!


    Klingt auf alle Fälle nach einer spannenden Erfahrung für dich gerade - und für Flöckchen sicherlich auch.


    Was mir spontan zu deiner / eurer Situation einfällt: tatsächlich mehr Geduld. Sie ist ja nun gerade mal eine Woche da, in so kurzer Zeit darf man keine Wunder erwarten. Manche Katzen gewöhnen sich schnell ein, andere langsamer.


    Ich persönlich würde auch gar nicht mit so vielen Düften arbeiten, das kann unter Umständen mehr verunsichern, als helfen. Was ich machen würde, wäre sie im Prinzip die Wohnung erkunden lassen, ohne ihr hinter zu gehen, denn das scheint sie ja im Moment primär zu stören. Wenn sie also auf Erkundungstour geht, einfach da bleiben, wo du gerade bist und sie gar nicht groß beachten (auch wenn man natürlich bei den "ersten Schritten" gerne dabei sein möchte). Läuft sie eigentich nachts herum, wenn du im Bett liegst, oder bleibt sie da auch in der Küche? Hast du tagsüber eventuell den Fernseher/Musik laufen, was ihr zu laut sein könnte?


    Statt Düfte in der Wohnung zu verteilen, würde ich es eher mit Leckerlies versuchen. Angefangen an der Küchentür und dann nach und nach immer weiter raus legen, sobald sie sich weiter traut.

    Auf den Boden setzen und mit einer Spielangel oder ähnlichem wedeln, um ihre Aufmerksamkeit aus der Küche heraus zu lenken, wird vermutlich dein Gesundheitszustand nicht zulassen - aber falls du einen bequemen Sitzplatz in der Küche für dich selber hast, wäre es vielleicht auch nicht verkehrt, wenn du diesen tagsüber mehr benutzt, einfach um in ihrer Nähe zu sein, damit sie sich schneller an dich gewöhnt (es sei denn natürlich, sie versteckt sich dann wieder, das wollen wir ja nicht).

    Ich meine damit auch nicht, dass du ihr auf die Pelle rücken sollst, du kannst ja einfach da sitzen und lesen, oder Musik über Kopfhörer hören, ect. Wenn Flöckchen dann lieber alleine will, wird sie vermutlich ganz von selber auf die Idee kommen die Küche zu verlassen.

    Das sind natürlich nur Ideen, keine Ahnung ob davon irgendwas hilft ...


    Ansonten würde ich ihr einfach wirklich Zeit geben - wie gesagt, ihr Umzug ist ja gerade erstmal eine Woche her. Irgendwann wird schon die Neugier kommen, und dass sie frisst und sich von dir streicheln lässt ist doch schon ein prima Fortschritt. Alles andere wird sich sicherlich auch noch ganz natürlich entwickeln. :)

    Henrika


    Uff, du hast aber echt eine Menge Zöglinge an Land gezogen ... oder bist von ihnen an Land gezogen worden. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei aller Freude über all diese Begegnungen da auch viel Leid mitschwingt, vor allem wenn die "Kleinen" krank sind - von der finanziellen Belastung ganz zu schweigen. Bei letzterem kann ich zwar leider nicht helfen, aber vielleicht tut es dir ja allgemein gut hier immer ein bisschen zu schreiben. :freunde:

    Zu allererst: Wir haben es auch mit Nassfutter probiert, aber Fredl steht vor der Schüssel, schaut die treudoof an und dreht sich wieder um. Beim Trockenfutter haben wir halt einen 10 Kilo Sack. Da passt die Hälfte in den Futterautomat. Somit muss ich nach dem Futter nur alle paar Wochen mal schauen. Wasser 1x täglich. Beim Nassfutter wäre das auf jeden Fall zeitintensiver.

    Ich gebe zu, die Aussage, dass das Füttern von Nassfutter zeitintensiv wäre irritiert mich sehr ... wenn der Kater nun partout kein Nassfutter fressen will (wobei ich da auch nochmal verschiedene Sorten und auch Geschmacksrichtungen testen würde) ist das ja noch eine Sache ... aber der Zeit wegen?

    Ich weiß nicht genau, was am Nassfutter zeitintensiv sein soll, sofern die Katze ganz normal fressen kann. Dose/Tütchen öffnen, Nassfutterportion in den Napf löffeln, hinstellen - fertig. Das dauert doch nicht Mal zwei Minuten ...

    Meine Pam besitzt keine Mahlzähne mehr, kann also nichts Festes kauen, hat sich aber blöderweise das "härteste" Nassfutter auf dem Markt ausgesucht (Felix in Gelee). Das packe ich morgens in einen Gemüsezerkleinerer, der schnetzelt die Stücke für sie in die richtige Größe, und dann kommt das Ganze den Tag über in eine Frischhaltedose und wird portionsweise verfüttert. Also selbst das ist nicht wirklich zeitraubend.

    Trockenfutter bekommt sie auch nebenbei, aber da kaufe ich mittlerweile nur noch 400 Gramm Tüten - einfach aus dem bereits erwähnten Grund, weil es darin nicht so lange offen rumgammelt. Die Tüte kommt zusätzlich noch in eine luftdichte Keramikdose, um es zusätzlich frisch zu halten.

    Ich bin auch absolut der Meinung, dass ein 10 Kilo Sack viel zu groß für eine einzelne Katze ist. Diese Größen sind für Leute gedacht, die viele Katzen haben, oder Tierheime, ect. Sofern es eure Marke in kleineren Chargen gibt, würde ich raten das mal auszuprobieren.

    Dann wäre vielleicht auch wichtig, wie oft der Behälter des Automaten, in dem das Trockenfutter lagert (und auch der Napf, in dem Trockenfutter landet) sauber gemacht wird. Denn wie von anderen schon erwähnt, können sich dort schnell Bakterien ansiedeln.

    Vielleicht schlingt euer Kater manchmal tatsächlich einfach nur und erbricht deshalb, das kann gut sein. Dennoch würde ich die aktuelle Fütterungsweise nochmal hier und da überdenken.

    Meine Gedanken deswegen, weil ich sie draußen auch schon gesehen hab als sie markierte. Aber das vermute hat eher was mit Territorium zu tun.

    Das denke ich auch, da wird sie den Geruch einer anderen Katze wahrgenommen haben. Sofern vor euch in der Wohnung keine Katze gelebt hat, sollte da eigentlich kein Risiko bestehen, zumal man ja auch vor dem Einzug nochmal sauber macht. Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass alles glatt läuft.

    Wir hatten bisher, abgesehen von einem Kater, auch nur weibliche Katzen, und sind mit denen durchaus auch umgezogen - aber markiert hat von denen auch keine. Ich würde mir da vorab keine Sorgen machen.

    Noch spielt sie weniger als zuvor, ab und zu kurz ein Bällchen schießen, das war‘s. Sie sucht extrem die Nähe, schmust noch mehr als eh schon. Der Umzug sitzt ihr wohl noch in den Knochen.

    Ja, das ist doch ganz normal. Der Stress hat wahnsinnig Energie gekostet, die muss man erstmal wieder auffüllen. Und die neue Umgebung muss auch erst noch vertraut werden. Aber das wird schon alles wieder, mit der Zeit. :streichel: