Beiträge von Liv

    Das ist, glaube ich, wirklich sehr von der Wohngegend abhängig.

    Ich hab ja bis vor kurzem fast 20 Jahre in einer sehr freigängertauglichen Gegend gewohnt, und da waren einige Rassekatzen unterwegs.

    Sicher weiss ich es von einem Maine-Coon-Kater, einem Thai, zwei Ragdolls, einer Heiligen Birma und einer Norwegerin (da hatte ich im Laufe der Jahre Kontakt zu den Halter*innen und weiss daher sicher, dass das echte Rassekatzen waren mit Stammbaum) und dann gab es noch einige, wo ich nicht weiss, ob sie wirklich Rassekatzen waren oder Lookalikes, aber das sieht ein potentieler Dieb ja auch nicht.

    In all den Jahren ist da nie eine Katze abhanden gekommen.

    Ja, ich habe auch schon öfter mitbekommen, dass Leute das machen. Daher weiß ich, dass es nicht ungewöhnlich ist - ich persönlich hätte allerdings nicht genug Vertrauen in meine Mitmenschen, um so etwas zu tun. ;) Aber ja, vielleicht liegt es wirklich an der Wohngegend. Da wo ich wohne sind einfach zu viele Idioten unterwegs.

    Ich bin ja immer wieder schwer verblüfft, wenn sich Leute teure Rassekatzen kaufen, um die dann einfach so unbeaufsichtigt draußen rumlaufen zu lassen. Habt ihr keine Angst, dass die sich jemand aneignet? :nachdenk:


    Wir hatten hier im Ort vor Jahren ein Ehepaar, das systematisch Freigängerkatzen eingefangen hat, um die Felle zu verkaufen (Kein Witz! Das stand nach Aufdeckung sogar in der lokalen Zeitung. Der Grund war: Wir wollten auch mal in Urlaub fahren. :gaga: ).

    Seit diesem Vorfall würde ich nicht mal mehr eine gewöhnliche EHK als Freigänger zu mir nehmen. Aber bei einer Rassekatze ist die Gefahr ja nochmal viel größer, dass sie jemand selbst lebendig noch weiter verkauft, oder einfach für sich behalten will. Wäre mir persönlich definitiv zu riskant.

    War gar nicht so einfach zwei (neue) Sommerfotos von den Jungs zu machen weil der macht sich ja rar dieses Jahr.

    Aber wirklich, ich war auch froh, dass wir zu Anfang des Monats etwas Sonne hatten - nach dem Foto war davon nicht mehr viel zu sehen. Aber so ist der Wettbewerb quasi eine doppelte Herausforderung. :guck:

    Es ist eigentlich Aufgabe der Nachbarin, ihr Zuhause so attraktiv für ihre Katze zu gestalten, dass sie da gerne bleibt und sich nicht anderweitig umtut. Ich fürchte aber, dass sie da gar keine Zeit und Energie dafür hat. Dir den schwarzen Peter zuzuschieben, ist nicht fair.

    Das sehe ich auch so, aber am Ende tut es mir einfach für das Tier total leid, dass sich keiner richtig drum kümmern will. Bei drei Katzen und vier Kindern kann ich total verstehen, dass da Tiere abwandern, dass ist einfach viel zu viel. Gerade Katzen, die viel schlafen, schätzen ja doch oft eine eher ruhige Umgebung.


    Ich würde die Nachbarskatze einfach als Gast akzeptieren, und wenn die Nachbarin damit ein Problem hat, dann greift genau das Zitat von Paulina - es ist ihre Aufgabe sich um ihr Tier zu kümmern und dafür zu sorgen, dass es gerne nach Hause kommt. Wenn sie das nicht tut, dann ... tjoa ...

    Da macht es sich eure Nachbarin aber schön leicht - ihre Katze will nicht mehr nach Hause, und ihr sollt das Problem nun lösen. ;)

    Wenn man Freigänger hat muss man immer damit rechnen, dass sie auch anderweitig einkehren, so sind Katzen nun mal. Und ich persönlich wäre froh, wenn es direkt nebenan wäre, dann wüsste ich wenigstens Bescheid wo das Tier ist, aber gut ... Menschen sind halt verschieden.

    Ich finde es aber schonmal gut, dass wenigstens zwischen eurem Kater und der Katze keine Probleme herrschen. Hättest du denn auch etwas gegen ihre Anwesenheit, wenn die Nachbarn einverstanden wären?



    Falls es nun aber unbedingt darauf hinaus laufen soll, dass die Nachbarskatze nicht mehr zu euch kommt - vielleicht hilft es ja schon, wenn ihr der Katze draußen eine Futtermöglichkeit anbietet? Falls eure Grundstücke direkt aneinander grenzen, könnte man den Napf dann vielleicht nach und nach Richtung "Heimat" schieben um sie auf Distanz zu bringen - aber keine Ahnung, ob so etwas funktioniert. Ansonsten eventuell Fliegengitter an den Fenstern installieren, und eine Katzenklappe mit Chip, durch die nur euer Kater rein und raus kann ...


    Ich würde aber nochmal mit den Nachbarn sprechen und sie fragen, wie sie sich das Ganze vorstellen.

    Ich würde ja gern mitmachen aber es fällt mir einfach nichts ein :nachdenk: Und ob Cinny mitmachen würde?

    Ich überlege noch ein bisschen :jaja:

    Ist doch noch Zeit, dir fällt bestimmt noch was ein! Vielleicht kommt ja auch spontan ein passendes Foto zustande. :daumendrück:

    Aber Pam vor ihrem eigenen Album ist auch der Hammer!

    Das war vielleicht ein Akt, sie auf die Kiste zwischen die Bücher zu bekommen und auch dazu zu kriegen drauf zu bleiben! :puh:

    Und natürlich am Ende ganz typisch ein Fall von: 50 Bilder geschossen und nur 5 davon sind brauchbar. :D Aber beruhigt mich ja schonmal, dass man ihr Fotoalbum erkennt!

    Wenn es hart auf hart kommt, würde ich persönlich nochmal Rücksprache mit dem Tierheim halten. Ich kenne zwar "euer" Tierheim nicht, aber normalerweise lassen die Leute, die bei ihnen Tiere adoptieren, nicht mit solchen Problemen alleine sitzen. Ich würde da wirklich nochmal anrufen und die Situation schildern. Ihr habt es ja nun lange versucht und man merkt ja, dass Percy offenbar nicht generell gegen andere Katzen ist, sondern dass es tatsächlich eine persönliche Abneigung gegen seinen Bruder ist. Manchmal kann man Sympathie einfach nicht erzwingen, das ist wie bei uns Menschen auch.

    Vielleicht hat im Tierheim noch jemand eine Idee zur Zusammenführung, oder man überlegt halt, ob man einen der Kater wieder zurück bringt ... beide zurück bringen macht ja keinen Sinn, wenn sie dann eventuell wieder zusammen vermittelt werden. Welchen man dann wählt wird natürlich schwierig, eine solche Entscheidung möchte ich auch nicht treffen müssen. Aber ich denke, manchmal ist das besser, als die Tiere für immer in dieser angespannten Situation zu lassen. :(

    Hallo Paddy, wie schön, dass du dich nochmal meldest! :winke:

    Ich hatte zuletzt immer mal an euch gedacht und mich gefragt, wie wohl der Stand der Dinge ist.


    Dass nun alles so traurig für euch geworden ist tut mir sehr, sehr Leid. :( FIP ist eine von den ganz fiesen Krankheiten, vor denen es jeden Katzenhalter gruselt. Es ist wirklich tragisch, dass ihr Kenji schon in so jungen Jahren dadurch verloren habt. Aber immerhin durfte er seine letzten Monate in einem schönen Zuhause verbringen und musste nicht im Tierheim sterben. Und ja, ich kenne das, dass man sich wahnsinnig schnell an die Tierchen bindet. Im Falle des Verlustes erscheinen einem da Monate trotzdem wie Jahre.


    Ich drücke dich mal aus der Ferne und drücke die Daumen, dass sich die beiden Brüder vielleicht nun doch noch irgendwie zusammenraufen werden.