Freigang - brauche eure Meinung

  • Ich hatte heute eine heisse Diskussion mit einer Tierschützerin.
    Es ging darum das Sie meinte das die Katzen vor allem auf den Bauernhöfen nur kontrollierten Freigang bekommen, ansonsten im Stall lebten sollten. Dann würde man alles besser kontrollieren könnten und hätte die Katzen besser im Blick. Ich finde da wäre die Kastration eine bessere Lösung. :weissnix:
    Und auch die Katzen die Freigang haben sollten auch nur im Garten oder auf der Terrasse leben. Und nur zu bestimmte Zeiten. Soll man der Katze eine Uhr unhängen? :nachdenk:


    Ich habe ja Wohnungskatzen, fand aber die Diskussion sehr interessant.


    Nun an Euch wie denkt ihr darüber? :coolgrin:

  • Hm, die Argumentation der Tierschützerin finde ich seltsam.
    Ist sie denn der Meinung, dass Katzen nicht kastriert werden sollten? Das ist für mich einer der Grundpfeiler im Tierschutz!
    Und mir ist auch die gesamte Argumentation nicht so klar, also was aus Tierschutzgründen gegen Freigang spricht :weissnix:


    Was ansonsten den Freigang anbelangt bin ich ja eine Verfechterin des uneingeschränkten Freigangs, so das denn möglich ist, und denke, dass das für Katzen am "artgerechtesten" ist. Ich kann aber jeden Menschen verstehen, der seine Katzen nicht rauslässt oder nur in gesicherten Freigang. Freigänger haben nun mal ein höheres Risiko, das lässt sich nicht wegdiskutieren.

  • Hm, die Argumentation der Tierschützerin finde ich seltsam.
    Ist sie denn der Meinung, dass Katzen nicht kastriert werden sollten? Das ist für mich einer der Grundpfeiler im Tierschutz!
    Und mir ist auch die gesamte Argumentation nicht so klar, also was aus Tierschutzgründen gegen Freigang spricht :weissnix:

    Kastration ja- und Sie meinte Hunde liefen ja auch nicht frei rum. Und so sollte man die Katzen auch halten. Die hatte auch sonst komische Ansichten. :weissnix:

  • Ich bin natürlich auch 100% für die Kastrapflicht. :super:
    Aber warum sollten dann kastrierte Tiere nur begrenzten Freilauf bekommen wenn sie ihn benötigen .
    Es ist doch herrlich für Miezen durch Gärten Wiesen und
    Felder etc.zu streifen. :freu:

    • Bei unseren Freigängern hier und das sind nicht Wenige ,sieht man die Lebensfreude an wenn sie auf unsere Gartenbäune klettern und von Garten zu Garten tigern. :freu:
    • Natürlich gibt es Miezen die mit eingeschränktem Freigang zufrieden sind ,denen ein Balkon oder auch die Wohnung reicht. :weissnix:

    Engel werden nicht immer mit Flügeln geschickt,

    sie finden uns ganz oft auf vier Pfoten......

    Wer jemals ein Tier geliebt hat ,ist einem Engel begegnet.❤
    42814-0fb6c0c1.jpg

  • Natürlich gibt es Miezen die mit eingeschränktem Freigang zufrieden sind ,denen ein Balkon oder auch die Wohnung reicht.

    klar, wenn sie es müssen. Sie werden ja nicht danach gefragt!


    Sicher geht es auch mancher Orts nicht anders. Das leuchtet mir schon ein. Aber wie du schon sagst:


    Es ist doch herrlich für Miezen durch Gärten Wiesen und
    Felder etc.zu streifen.

  • und Sie meinte Hunde liefen ja auch nicht frei rum. Und so sollte man die Katzen auch halten.

    Ganz davon ab, dass Hunde und Katzen ja nun zwei sehr verschiedene Tierarten mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen sind, geht man mit Hunden ja aber regelmäßig spazieren, ermöglicht ihnen Kontakt zu Artgenossen, geht auf Freilaufflächen, damit die Hunde auch mal richtig rennen und toben können, die hält man ja nicht nur in der Wohnung oder im eingezäunten Garten... wie sollte sowas denn bei Katzen aussehen? :nachdenk:


    klar, wenn sie es müssen. Sie werden ja nicht danach gefragt!

    Es gibt schon Katzen, die freiwillig auf Freigang verzichten. Die Katze meines Mannes z.B. ist nur mit ihm gemeinsam rausgegangen und auch nur auf die Terrasse. Sie war aus dem Tierheim und hatte wohl recht lange auf der Straße gelebt und da ging es ihr nicht so gut.
    Aber ich denke, das sind Ausnahmen.

  • klar, wenn sie es müssen. Sie werden ja nicht danach gefragt!
    Sicher geht es auch mancher Orts nicht anders. Das leuchtet mir schon ein. Aber wie du schon sagst:

    Heide,Lea ist wohl eher ein Stubenhocker .
    Sie war eimal im Garten mit Geschirr und Schleppleine .
    Als wir das am nächsten Tag wiederholen wollten und sie das Geschirr sah,war sie für Stunden nicht mehr zu sehen.
    Das haben wir xmal probiert,immer dasselbe Spiel. :kicher:
    Sie will einfach nicht. :zwinker:

    Engel werden nicht immer mit Flügeln geschickt,

    sie finden uns ganz oft auf vier Pfoten......

    Wer jemals ein Tier geliebt hat ,ist einem Engel begegnet.❤
    42814-0fb6c0c1.jpg

  • Timmie zum Beispiel wollte nicht mehr raus. Ihm hat es voll und ganz gereicht das Leben auf dem Balkon zu geniesen. Niko und Jaana können wenn sie wollen in den Garten. Jaana hat bis auf dem in der Wiese liegen nicht so viel Freude. Nikos Mutter könnte eine ausgesetzte Katze gewesen sein, er zeigt nicht die Tendenzen richtig raus zu wollen. Mitlerweile nehme ich ihn auch ohne Leine mit in den Garten und er tobt rum. Wenn ich dann aber gehe kommt er sofort zu mir und will rein. Ich bin zufrieden mit der Situation, aber grundsätzlich finde ich es doof Katzen auf dem Bauerhof nur eingeschränkten Freigang zu geben. Ich glaube damit fokusiert man, das Katzen aus der Umgebung abhauen und sich nicht mehr blicken lassen. Meiner Meinung nach können Katzen da sehr riguros sein, wenn es darum geht ihre Bedürfnisse durchzudrücken.

  • Interessante Idee.. vor allem das mit dem Bauernhof. Also die Bauern die ich kenne, sind/waren nur mit viel Geduld und Hartnäckigkeit von der Kastration ihrer Hofkatzen zu überzeugen - wenn überhaupt.
    Im Geiste sehe ich jetzt lauter Bauern, die fröhlich pfeifend riesige Freigehege um ihre Scheunen zimmern um anschliessend die darin stehenden Katzenklos zu schaufeln... ein Träumchen. :gelache:


    Ein weiterer Vorteil wäre natürlich: Katzen die in Gehegen und Gärten untergebracht sind, kann man prima zählen. Wenn also mal wieder ein Politiker mit der Katzensteuer um die Ecke biegt, hat er dann sicher super Chancen die auch durchzudrücken.


    Für den Tierschutz wäre es traumhaft: Jede Katze die frei herumläuft, gehört niemandem, kann also mitgenommen werden, kastriert und ins Tierheim verbracht. Die Tierheime würden allerdings endgültig aus allen Nähten platzen, denn freilebende Kollonien, wie es sie heute noch gibt, müssten ja ebenfalls da hin.


    Es gäbe keine Gartenbesitzer mehr, die sich über Vogelfang auf ihrem Grundstück oder Hinterlassenschaften aufregen können..
    Unzählige Katzen würden nicht mehr im Straßenverkehr sterben.


    Ernsthaft? Ich halte es mit meinen Katzen ja bereits so, dass ich ihnen nur gesicherten Freigang gebe - bis auf Merchen eben.
    Für mich ist das eine angenehme Lösung: Die Katzen haben alle Möglichkeiten das Draußensein zu genießen (bis auf Herumstreunen) und sind trotzdem sicher vor Verkehr und vielen anderen Gefahren. Uhrzeiten würde ich mir jedoch auf meinem eigenen Grundstück ganz sicher nicht vorschreiben lassen!


    Dennoch: Diese Lösung ist nicht jedermanns Sache und bestimmt auch nicht mit jeder Katze machbar. Instinkttechnisch ist es ja eine Beschränkung.. was dem Naturell einer Katze nicht wirklich entspricht. Eine Katze ist kein Hund und wird auch nie einer sein. Ich würde es ehrlich gesagt auch vermissen, wenn ich auf meinen Spaziergängen die Dorfkatzen künftig nur noch hinter Gittern sehen würde.. und ich kann mir auch vorstellen, dass es dann auch Mäuse- oder Rattenplagen geben würde - mangels natürlichem Feind.


    Ich würde eine solch drastische Maßnahme also nicht begrüßen, zumal es heutzutage echt für jeden Sch.. ein Gesetz braucht.
    Katrationspflicht wäre IMO sinnvoller und auch endlich deutschlandweit einzuführen!


    Ja super.. jetzt hab ich den Beitrag vor ner Stunde geschrieben und vergessen abzuschicken.. zum Glück blieb er als Entwurf.

  • Heide,Lea ist wohl eher ein Stubenhocker .Sie war eimal im Garten mit Geschirr und Schleppleine .
    Als wir das am nächsten Tag wiederholen wollten und sie das Geschirr sah,war sie für Stunden nicht mehr zu sehen.
    Das haben wir xmal probiert,immer dasselbe Spiel. :kicher:
    Sie will einfach nicht. :zwinker:

    ja, das bestätigt aber auch meine Meinung. Eine Leine ist eben auch nicht für eine Katze (sie ist kein Hund!) Das sind eher Ausnahmen und dann, wenn die Katze draußen vielleicht schlechte Erfahungen gemacht hat wie Timmi von Melanie.


    Bitte nicht falsch verstehen! Ich weiß, dass es Wohnungkatzen gibt und sie werden gut gehalten und haben es gut. So auch bei dir! Aber ich finde eben das wirklich "artgerechte" Halten ist das nicht. Dennoch gibt es Ausnahmen!


    Es ist eben so: keine Katze ist wie die andere. Es sind eben alles sehr intelligente Individualisten!