ZitatAlles anzeigenNur begegneten mir noch nie weiße Igel-Zecken (!!), die offenbar bei Leon ne Art „Stockschnupfen“ auslösten. Denn nur Globuli kann ich ihnen ins Futter schmuggeln. Wir haben jetzt das 5. Schnupfen-/Hustenmittel durch: er kriegt immer noch keine Luft.
Vielleicht kennt ihr euch mit dieser Sorte Zecken aus, wisst, was zu tun ist? Alle bekamen Parasitenmittel (und etwas zur Stärkung des Immunsystems), reagierten auch. Die beiden Kater waren nämlich anfangs schier „nackt“. Bei -15° großflächige kahle Stellen, blutig gekratzt vor Juckreiz. Fell wuchs überraschend schnell nach, „Haarlinge“ o.ä. verschwanden.
… Muss ich mich noch anders vorstellen? 😉 Nehme Bienchen und Wespen auf den Finger, gar Hornissen, damit sie nicht sterben, wenn sie versehentlich zur Terrassentür reinflogen, könnte es kaum ertragen. „Heupferde“ allerdings nur mit Handschuh: sie beißen!
Ach hoffentlich wisst ihr Rat,
herzliche Grüße
Henrika
Eure Anteilnahme überwältigt mich regelrecht, 1000 Dank! Vor 25 Jahren fiel’s leichter, mich um gleich 40 verwilderte Tiere zu kümmern. Jetzt mit über 70, chronisch krank, Altersarmut, schon der tägliche Abwasch, diese Unmengen Futter anzuschleppen/zu bezahlen, eine Herausforderung.
Ein Bauer jagte seine zum Klauen abgerichtete Border Collie auf die Terrasse, ständig war’s Geschirr weg, sogar eine schwere Edelstahl-Pfanne. Jetzt bekommen sie ihr Futter auf Ton-Untersetzern, die oben exakt in Blumentöpfe passen. Sogar besser, weil meine Schützlinge aufrecht essen können, Speiseröhre nicht abgeknickt wird. Und die Pfanne für Familie Steinmarder (lag plötzlich an einen Strommast gelehnt neben der Talstraße) - seit fünf Jahren bringen sie hier ihre Jungen zur Welt, erwarten, dass ich sie durchfüttere - ist mit Kette, Fahrrad-Schloss gesichert. 😉
… Katzenschnupfen-Auge von Josephine tränt zwar noch, ist durch die Medikation aber nicht trüb oder erblindet. Julia, vermutlich Schilddrüsen-Überfunktion - beim ersten Erscheinen kaum 6 cm (!!) breit -, nimmt dank eines für sie bestellten Mittels deutlich zu. Könnte auch ein Julian sein. Sieht m.E. nach Katerpopo aus, dauert manchmal, bis die Hoden rauskommen, zumal bei Unterernährung.
… Größte Angst, denn mein kastrierter Ciccio starb an FIV, weil er sein Revier konsequent verteidigte, auf dem Nachbar-Hof deswegen längst alle tot, dass diese Tiere auch damit infiziert sind. Schulmedizinisch kann man gar nichts machen, es gibt ja nicht mal einen Impfstoff. Daher bekommen sie Homöopathika zur sanften Stärkung des Immunsystems und einen „Virenkiller“.
Wer weiß, vielleicht reagiert Leon ja noch, bin nur zu ungeduldig? Im Winter dauerte es sechs Wochen, bis nach „Verarzten“ der Juckreiz nachließ, das Fell nachgewachsen war. Ist halt schwer zu ertragen, dass er kaum Luft kriegt. Würde ihm am liebsten mit Taschentuch die Nase putzen. 😉
Dies als etwas ausführlichere Schilderung, für jede Idee dankbar
Henrika