Unterschiedliches Temperament bei Geschwisterpaar

  • Also ich rede jetzt mal so ins Blaue hinein und weiß nicht, ob das Blödsinn ist. Warum eigentlich einen zweiten Kater und nicht eine Katze?

    Weil es in solchen Situationen meistens darum geht einen geeigneten Raufkumpel für den Kater zu finden, damit er seine Interessen nicht mehr an der Katze auslässt.

    Natürlich gibt es auch Katzen die gerne Raufen, vielleicht wenn sie aus einem Wurf kommen wo es sonst nur Kater gab oder so. Dann kennen sie das nicht anders. Aber so eine Katze zu finden ist schwierig.

    Liebe Grüße von Pia mit Kasimir, Hazel und Jiji - Kasper ❤️🌈

  • Das leuchtet mir schon ein, aber vielleicht ist es ja nicht nur das Bedürfnis zu raufen, sondern irgendeine spezielle Aversion gegen die Schwester, auf die eine erfahrene Katze mäßigend einwirken könnte.


    Ich komme halt doch mehr von der Hundehaltung her, und da sorgt eine souveräne etwas ältere Hündin fast immer für Ausgleich, wenn es Probleme mit Jungspunden gibt.

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • aber vielleicht ist es ja nicht nur das Bedürfnis zu raufen,

    Bei dem was ich bisher gelesen habe, auch in anderen Foren, ist es aber meistens das. Also das die Kater Raufen wollen und keinen haben der mitmacht.

    Liebe Grüße von Pia mit Kasimir, Hazel und Jiji - Kasper ❤️🌈

  • Ja, dann wird das wohl so sein. Männer halt... :brüll:


    Bei Robin und Pauline war das zum Glück nicht so, aber es wird auch nicht jeder Kater gleich sein.

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Da scheiden sich ja die Geister..manche sagen, die Kater verbünden sich und wieder andere sagen, dass die Katze dann uninteressant für die Kater wird.

    Vielleicht hilft es:

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  • Da gibt's keine Untertitel...

    Witzig, ich habe es jetzt gerade am PC (auf YouTube Seite) gestartet, da ist die Übersetzung automatisch auf "German" als einzige Option.

    Warum hier nicht? :klonk:

  • Ich weiß nicht, wo Du das gefunden hast, aber ich habe es auch am PC auf Youtube probiert, und da gibt es auch keine Untertitel... :weissnix:

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Auf dem Handy waren auch keine Untertitel verfügbar, aber was ich sagen kann ist, dass die Situation bei den beiden eine ganz andere ist. In deren Fall lebt die Katze ja in Angst und frisst nicht in Ruhe bzw. nutzt auch das Katzenklo nicht, was bei uns nicht der Fall ist. Die beiden sind ja Geschwister und haben sich auch gerne, keiner kann ohne den anderen. Das Problem ist halt „nur“, dass Elly so gar nicht für körperliches Spiel zu haben ist. Und dass sie faucht, ist ja per se nicht schlecht. Sie versucht ihn halt auf Distanz zu halten, weil sie nicht zu härteren Mitteln greifen möchte. Das soll nicht heißen, dass ich es für gut befinde, dass sie jeden Tag mehrmals fauchen muss, im Gegenteil, aber wollte nur darauf hinaus, dass die Situation bei uns noch lange nicht so dramatisch ist, dass Elly ihre Bedürfnisse nicht mehr stillen kann

  • Wir haben die Möglichkeit, einen zehn Monate alten Kater zu adoptieren, der genauso verspielt ist, aber auch noch jung genug ist, um sich hier einzufügen. Ich stehe aktuell in engem Kontakt mit der Pflegestelle und falls das ein Reinfall werden sollte, könnte er auch wieder zu ihr zurück. Was sagt ihr dazu?

    Ich halte das für eine sehr gute Idee und glaube wirklich, dass das die Lösung ist!

    Wie du ja schreibst, mögen sich eure beiden eigentlich und die Kätzin ist auch nicht total verängstigt o..ä., aber der Kater möchte halt mehr und wilder spielen und dieses Bedürfnis würde mit einem Raufkumpel befriedigt.

    Und die Möglichkeit jetzt mit der Pflegestelle und der Option, den Kater zurückzugeben, sollte es gar nicht klappen, erscheint mir sehr gut, die solltet ihr nutzen.

    Wichtig ist in eurem Fall eine gut vorbereitete, langsame Zusammenführung.

    Ich hab schon lange Katzen und meiner Erfahrung nach brauchen die meisten Kater einen adäquaten "Raufpartner", egal, wie gut sie sich mit dem vorhandenen Mädel verstehen.

    Würde es sich um Hunde handeln, würde ich das für eine gute Idee halten.

    Ich kenn mich im Gegensatz zu dir mit Hunden nur rein theoretisch ein bisschen aus, dafür mit Katzen aber recht gut, daher denke ich, dass genau dieser Bereich einer ist, in dem sich Katzen und Hund doch sehr stark unterscheiden.

    Frauke

    mit dem Gott des Schabernacks und seinem Wächter :zwinker:

  • Aus gegebenem Anlass bräuchte ich ein paar Tipps zur Zusammenführung, ist nämlich meine erste :bibber:


    Meine erste Frage wäre, ob meine beiden sehen dürfen, dass ich jemanden mit nachhause gebracht habe oder sollte ich ihn schnell verschwinden lassen, damit sie ihn gar nicht sehen können? Natürlich werden sie es anhand der Geräusche und Gerüche merken, aber mir geht es um den Sichtkontakt in der Transportbox.

    Tausche dann für die ersten Tage ein Handtuch, Spielzeuge oder ein altes Shirt zum Austausch der Gerüche, damit sie sich über den Geruch kennenlernen können. Meine nächste Frage ist, wie sich das mit dem ersten Sichtkontakt gestaltet? Habe von einigen gehört, dass wenn sich der/die neue eingewöhnt hat, die Tür einen Spalt aufgemacht und gleichzeitig Leckerli gegeben wird, damit sie die Begegnung mit etwas positivem verknüpfen. Andere nehmen dafür ein Gitter für die Tür, das müsste ich mir extra anschaffen. Was ist da eurer Meinung nach besser oder nehmen sich beide Möglichkeiten nicht viel?

    Der weitere Verlauf sieht ja dann wahrscheinlich so aus, das man den Sichtkontakt immer mehr verlängert, wenn man sieht, dass alle entspannt reagieren und irgendwann die Tür offen gelassen werden kann. Im Tempo der Katzen versteht sich natürlich von selbst, aber wenn jemand noch Tipps und Ratschläge hat, immer her damit :kicher:

  • Habt Ihr Euch jetzt doch geeinigt, dass das Katerchen probeweise zu Euch darf?

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Bei Zusammenführungen gibt es so viele Möglichkeiten, wie es Charaktere von Katzen gibt.

    Wenn du deine beiden und den Neuzugang als sozial bezeichnen würdest, spräche nicht mal etwas dagegen wenn du alle drei gleich zusammen lässt.


    Unter sozialen Katzen wird ein wenig gefaucht um Grenzen abzuklären und mehr passiert Normalerweise nicht.

    Da der Kater etwas jünger ist und eurer aufgestaute Energie hat, würde ich höchstens in der Nähe bleiben und moderieren wenn es zu grob wird. Das legt sich aber mit der Zeit, sobald der Neuzugang als normal angesehen wird.

  • Wenn du deine beiden und den Neuzugang als sozial bezeichnen würdest, spräche nicht mal etwas dagegen wenn du alle drei gleich zusammen lässt.

    Ich habe das ehrlich gesagt noch nie anders gehandhabt, und es ging immer gut. Auch mit schon älteren Katzen.


    Deine beiden sind doch noch so jung und das Katerchen noch jünger, was soll da schon groß passieren? Oder hast Du Sorge, dass Dein Rabauke gleich den Neuzugang vermöbelt?


    Normalerweise freuen sie sich in dem Alter doch noch über einen Spielkameraden... Aber ich bin da wirklich nicht maßgebend, ich weiß, dass andere das nicht nach der Hauruckmethode machen, und sicher spricht auch vieles dafür, langsamer und sanfter vorzugehen.


    Ich würde das nach Gefühl entscheiden, Du kennst Deine Katzen besser. Aber je komplizierter Ihr das in Eurem Kopf macht, desto komischer wird es vielleicht auch für die Vierbeiner....

    Liebe Grüße von Monika, Kyra und Maya sowie den Sternchen Alina, Pauline und Robin! :knuddel:



  • Danke für eure Einschätzungen :)

    Als sozial würde ich sie definitiv bezeichnen. Dadurch, dass sie von der Straße kommen, lässt sich leider nicht nachvollziehen, ob und wie lange die Geschwisterchen bei ihrer Mama waren. Was wir aber wissen ist, dass sie mit insgesamt zwölf weiteren Katzen in einer Gruppe gelebt haben, die von einer Futterstelle versorgt wurde. Anschließend wurden sie von dem Verein aufgenommen und da befinden sich im Durchschnitt um die 40 Katzen im Außengehege. Sie waren also immer in Gesellschaft und waren da gar nicht auffällig.

    Ich entscheide wie gesagt wurde, einfach nach Bauchgefühl. Ich würde dem kleinen schon gerne ein bisschen Zeit geben, um sich einzuleben und den Stress von der Fahrt abzubauen. Ich bin aber guter Dinge, dass er schnell akzeptiert wird, gerade von meinem Rambo hier, der ja sofort steil geht, wenn er nur ein miauen aus Videos hört :kicher:

    Man macht sich da als blutiger Anfänger natürlich Gedanken, wie man das am besten angeht, aber ihr habt mir auf jeden Fall mehr Sicherheit gegeben

  • Aber je komplizierter Ihr das in Eurem Kopf macht, desto komischer wird es vielleicht auch für die Vierbeiner....

    Ja, das denke ich auch!

    Ich entscheide wie gesagt wurde, einfach nach Bauchgefühl.

    Klingt gut.


    Wie Goya schon schreibt, es gibt verschiedene Wege.

    Was sagt den die Pflegestelle dazu? Die können den Kater ja am besten einschätzen und haben auch selbst vermutlich schon die eine oder andere Zusammenführung gemacht.

    Ich würde dem kleinen schon gerne ein bisschen Zeit geben, um sich einzuleben und den Stress von der Fahrt abzubauen.

    Mit Sicherheit eine gute Idee. Wie lange müsst ihr denn fahren?

    Wenn es räumlich möglich ist, würde ich dem Neuzugang einen "Ankomm-Raum" fertig machen, mit Futter, Wasser, Katzenklo, nem kuscheligen Platz und ner Rückzugsmöglichkeit (Höhle, Karton o.ä. ), wo er sich erstmal ausruhen kann.

    Du wirst dann ja sehen, wie sich alle drei verhalten und dementsprechend kannst du dann weiter vorgehen.

    Unter sozialen Katzen wird ein wenig gefaucht um Grenzen abzuklären und mehr passiert Normalerweise nicht.

    Da der Kater etwas jünger ist und eurer aufgestaute Energie hat, würde ich höchstens in der Nähe bleiben und moderieren wenn es zu grob wird. Das legt sich aber mit der Zeit, sobald der Neuzugang als normal angesehen wird.

    So sehe ich das auch.

    Frauke

    mit dem Gott des Schabernacks und seinem Wächter :zwinker:

  • Wenn es räumlich möglich ist, würde ich dem Neuzugang einen "Ankomm-Raum" fertig machen, mit Futter, Wasser, Katzenklo, nem kuscheligen Platz und ner Rückzugsmöglichkeit (Höhle, Karton o.ä. ), wo er sich erstmal ausruhen kann.

    Das wäre auch mein Vorgehen. Und dann kann man ja schauen wie die Lage so ist :super:

    Ich persönlich bin ein Schisser, deswegen würde ich immer mit einem Gitter oder ähnlichem arbeiten. Zumindest für den allerersten Kontakt. Aber höre da einfach auf ein Bauchgefühl :super:

    Liebe Grüße von Pia mit Kasimir, Hazel und Jiji - Kasper ❤️🌈

  • In deren Fall lebt die Katze ja in Angst und frisst nicht in Ruhe bzw. nutzt auch das Katzenklo nicht, was bei uns nicht

    Ja, aber du hast im Moment NOCH NICHT drei Katzen, wie es im Video der Fall ist.

    Das ist der Punkt.

    Ich hoffe du berichtest wie die Lage ist/wird, weil deine Entscheidung steht offensichtlich schon fest.


    P.S. Deine Katze tut es mir sehr, sehr leid, würde sie sofort aufnehmen