Sollte Lucy Gesellschaft haben?

  • Hallo ihr Lieben,

    Ich habe eine Frage. Bitte seid lieb zu mir, ich kenne mich da wirklich nicht aus und habe bisher so viele verschiedene Infos online gefunden, dass mir ganz duselig wird. Und ich will nur das Beste für meine geliebte Lucy!

    Also, Lucy wird jetzt bald vierzehn und sie ist es gewohnt, dass wir Hunde hatten. Seit Anfang Dezember ist aber kein Hund mehr da und sie ist so aufgeblüht, das glaubt man fast nicht. Ich dachte vorher sie wäre anhänglich und verspielt, aber das war nichts im Vergleich zu jetzt. Sie ist immer dort wo wir sind und spielt und kuschelt und tobt. Total süß. Sie ist übrigens Freigängerin und wir wohnen auf dem Land, großer Garten etc.

    Wir sind jetzt am Überlegen, ob sie sich vielleicht über eine zweite Katze freuen würde, wo sie jetzt so happy und verspielt ist. Aber anderseits war sie immer die einzige Katze seit wir sie haben und wir wollen sie auch nicht stressen, schließlich ist sie eine alte Lady. Wir dachten zuerst an ein Kitten, dem sie dann noch die Regeln beibringen kann (hab ich auch in einem Forum gelesen) aber das wird ja auch älter und will dann vielleicht mehr spielen als Lucy Lust hat. Aber eine weitere ältere Katze könnte zu Krieg führen... Wären zwei junge Katzen besser, damit die dann miteinander spielen können und Lucy nicht nerven, wenn sie nicht mag? Was meint ihr? Oder sollen wir das lieber lassen, und uns einfach freuen, dass sie ja so schon total gut drauf ist?

    Liebe Grüße von einer sehr verwirrten

    Stella

  • Ich denke sie ist glücklich ihr Frauchen nicht mehr teilen zu müssen. Ausserdem in diesem hohen Katzenalter ihr jemanden jüngeren vor die Nase zu setzen ist glaube ich nicht so toll. Aber das ist nur meine Erfahrung. Lass es so wie es ist und erfreue dich an ihrer Anhänglichkeit.


    Lg Sidhe

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    sowie die unvergessenen Sternchen Floh, Karen und Wichti :engelchen:

    Ein Leben ohne Katzen ist ein langweiliges Leben :streichel:

  • Ich persönlich würde es auch so lassen wie es jetzt ist. Lucy zeigt ganz deutlich das Sie glücklich ist wie es gerade ist.

  • Ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an.

    Ich hatte einen ähnlichen Fall,meine Lea war ab ihrem ca.5.Lebensjahr durch den Tod unserer Zweitkatze auch Einzelprinzessin und hat es sehr genossen uns ganz alleine für sich zu haben.

    Engel werden nicht immer mit Flügeln geschickt.

    Liebe Grüße von Jutta, Camillo und Sunny mit Lea im <3.

  • Nein nicht in dem Alter. Zudem hatte sie nie Katzengesellschaft. Sie kennt also nur andere Katzen im Freigang und nicht zu Hause (das ist ein riesen Unterschied)

    Wenn sie jetzt 1,2,3 Jahre alt wäre,dann hätte ich wohl auch gesagt,probier es mit einem sozialen Mädel oder zwei Kitten. Aber nach 14 Jahren würdet ihr der Maus keinen Gefallen tun ;)

  • Ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an. Wenn Lucy jetzt so aufgeblüht ist, zeigt sie doch deutlich, wie sehr sie das genießt, Eure ganze Aufmerksamkeit zu haben.


    Unser Robin war acht Jahre alt, als seine Mitkatze Paulinchen starb. Eigentlich hätte er die auch nicht gebraucht, aber die saß ein Jahr lang bei uns auf der Terrasse, bis die Nachbarn endlich einsahen, dass sie zu uns wollte. Von daher kannte er sie schon ewig, und das war dann okay.


    Als er alleine war, dachten wir auch, er würde vielleicht eine Zweitkatze vermissen. Er hat uns aber ganz deutlich gezeigt, was er davon hielt als wir mit einer neuen Katze ankamen. Er kam einfach nicht mehr heim (war auch Freigänger), nach dem Motto: die andere oder ich. Das Risiko bestünde bei Eurer Lucy vielleicht auch...