Hallo liebe Community,
vorweg, ich bin fix und fertig, denn wir haben letzte Woche Mittwoch unsere Katze Paula einschläfern lassen.
Ich weiß wie dumm es ist jetzt im Nachhinein Dinge zu hinterfragen, aber die extreme Situation grad zwingt mich dazu und ich brauche Hilfestellungen.
Zur Geschichte:
Unserer 13 Jährigen Katze Paula wurde am 20.04.2026 ein Mammatumor an einer Zitze entfernt, Befund bösartig, die OP hat sie gut überstanden.
Jetzt vor gut 2 Wochen fing unsere Katze leichtes Husten an und verweigerte die Nahrungsaufnahme bzw. aß nur sehr sehr wenig. Wir sind daraufhin zum Tierarzt der auch die OP durchgeführt hatte und er hat leichtes Fieber festgestellt und ein Röntgenbild der Lunge gemacht, darauf waren dann großflächig weiße Punkte zu sehen, also die Lunge war nicht mehr dunkel wie noch auf einem Röntgenbild vor der OP.
Der Tierarzt sagte daraufhin, dass er aufgrund der vorgeschichte mit der OP davon ausgeht, dass der Krebs in die Lunge methastisiert sei. Ich fragte ihn daraufhin ob es nicht vielleicht auch eine Lungenentzündung sein könnte. Um eine einfache Lungenentzündung ausschließen zu können wurde Paula ein Antibiotikum mit dem Wirkstoff Amoxicillin verabreicht und wir bekamen vorgefüllte Spritzen für zuhause mit um ihr das Mittel 1x am Tag zu verabreichen.
Zunächst ging es ihr 3 Tage leicht besser, aber die Atmung wurde nicht besser. Daraufhin wieder zum Tierarzt, und dort bekamen wir dann 2 Spritzen mit Cortisol mit um Asthma auschließen zu können. In den 2, 3 Tage darauf verschlechterte sich aber ihre Atmung, bei jeder Anstrengung, zb. Krallen schärfen am Kratzbaum, musste sie sich für 2, 3 Minuten hinlegen und hatte Maulatmung. Sie beruhigte sich zwar dann von der Maulatmung, aber ihre Atemfrequenz war stets bei 36 bis 40, selbst im Schlaf. Wir informierteten den Tierarzt über die 2 bis 3 mal täglich auftretende Maulatmung und darüber das Paula nach wie vor nicht wirklich was Isst. Daraufhin sagte er uns, dass das mit der Atmung ein großes Problem sei wir uns aber wieder melden sollen. Die Lebensqualität von Paula war also auf einem Tiefpunkt, knapp 2 Wochen kaum was gegessen, generell hohe Atemfrequenz mit gelegentlicher Maulatmung wo sie sich auch bei jedes mal auf den Boden gelegt hat bei.
Nach einem weiteren Anfall von Maulatmung haben wir uns dazu entschlossen sie gehen zu lassen und sind abends zum Tierarzt hin, dort wurde ihr dann von einer uns unbekannten Tierärztin das Mittel zum einschläfern verbreicht und sie schlief friedlich in unseren Armen ein.
Seitdem plagen uns aber massive Selbstvorwürfe ob wir richtig gehandelt haben, denn erstens wurden ja die Metastasen nicht klar diagnostiziert, sondern wurden aufgrund der Krankheitsvorgeschichte mit dem Mammatumor, dem Röntgenbild und den Symptomen "nur" angenommen und zweitens fragen wir uns warumwir nicht in eine Tierklinik gefahren sind um sie vielleicht noch "retten" zu können, denn es ging alles so schnell irgendwie und wir waren eh schon mit den Nerven runter.
Ich weiß garnicht was jetzt meine Frage eigentlich ist, bitte teilt mir eure Gedanken mit.
Lg Pete