11 jährige Freigängerin an Haus gewöhnen

  • Hallo ,ich bin noch neu hier und habe eine Frage.Ich habe bis vor kurzem Drei Katzen gehabt.Mitzie die Mama und ihre kinder moritz undBonny.Mietzi ist 11 und Freigängerin, bonny leider im Januar gestorben und Moritz sind 10 und waren seit ihrer Geburt bei mir im Haus.Bei uns steht jetzt keinUmzug ins Haus,aber dennoch möchte ich meine Mietzi jetzt gern ganz ans Haus gewöhnen.Im Herbst und winter ist sie so gut wie gar nicht draussen,wenn nur auf Balkon und jetzt wo es warm wird geht sie schon ne runde drehen aber ist in der Reagel nach kurzer Zeit wieder da.Das Problem liegt jetzt darin das sie sich ,wwenn sie draussen ist oft nicht mehr gegen andere freigänger wehren kann und sie sich mit anderen zofft beziehungsweise die andern gehn auf sie los.Da sie auch nicht mehr so jung ist wäre es mir lieb sie ganz drin zu behalten,wie kann cih das am besten tun , ohen das sie traurig wird .

    LG Soni 

  • Hallo Sonja, ich denke es ist schwierig eine Katze, die 11 Jahre gewöhnt war nach draußen zu gehen nun zur Wohnungskatze zu machen.


    Meine Charly wurde 18 und erst im letzten Jahr ihres langen Katzenlebens war sie eine reine Wohnungskatze bzw. nur noch mit mir gemeinsam im Garten weil sie völlig erblindet war. Sie hat es auch nicht mehr eingefordert.


    Bei einer gesunden Katze die eben nicht mehr die Jüngste ist wird sich vielleicht von selbst ergeben, dass sie mehr drinnen bleiben möchte (so etwas in der Art hast du ja geschrieben).

    Ich persönlich halte es für grausam, wenn du ihr plötzlich ihre Freiheit nimmst (ohne zwingenden Grund) aber das ist meine persönliche Meinung.


    .Das Problem liegt jetzt darin das sie sich ,wwenn sie draussen ist oft nicht mehr gegen andere freigänger wehren kann

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur weil sie nun 11 Jahre ist sie nicht mehr klar kommt in ihrem Revier. Sie weiß sich bestimmt zu wehren oder zieht sich zurück und bleibt in der Wohnung.


    wie kann cih das am besten tun , ohen das sie traurig wird .

    Da muss ich passen denn ich denke sie wird es vermissen was sie so lange gewöhnt war.


    Liebe Grüße von Marita und ihren Jungs

    Für eine Zeitlang halten wir deine kleinen Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang....

  • Ich denke eine Freigängerkatze kann man nicht zur absoluten Wohnungskatze machen, das wäre Quälerrei für sie, wenn sie sich nicht selbst dagegen entscheidet raus zu gehen.


    Und 11 Jahre?! Das ist doch noch kein Alter, sie ist ja nicht uralt und ich sehe es wie Marita, sie wird sich entweder zu wehren wissen oder sich von selbst aus Gefahrenzonen versuchen rauszuhalten.

    Gleichfalls gehen Katzen immer ernsten Streitigkeiten aus dem Weg wenn sie können.


    Wenn sie keine ernsthafte Kranheit hat, die sie absolut behindert oder für andere Katzen eine Gefahr darstellt (z.B. durch Katzenaids) würde ich ihr weiterhin den Freigang gewähren.

    Aber sicherlich werden sich hier auch noch Freigängerhalter/innen mit Kommentaren melden.

    Habe eure Pfötchen gehalten, eure Köpfchen gestreichelt... eure Herzen mit meinem verbunden... Anna, Jakob, Jonas, Lando, Barim, Karlson, Louis & Joshi

  • ja ich denk ja auch das sie es vermissen wird,ist halt nur ich bekomme es häufig mit wenn sie draussen Probleme bekommt.Da wird mein Herz ganz schwer,ich habe Angst das ihr was passiert,ist vielleicht auch derzeit akkuter,da ich meine Bonny im Januar hab gehn lassen müssen.Sie und ihr Bruder waren von Geburt an im Haus. Bonny / oder beziehungsweise ihr Bruder ,kannten nichts anderes.Da fällt es schwer meine Mietzi draussen kämpfen zu sehn.Heißt dann muss ich wohl Vertrauen haben. :schnüff:Ich will ja auch das mietzi glücklich ist.

    aber Danke für die ehrliche Antwort

  • Hallo und willkommen.

    Ich denke das Beste wäre sie indirekt als Wohnungskatze einzugewöhnen. Damit meine ich es ihr in der Wohnung so schön zu machen, das sie freiwillig nicht mehr raus geht. Direkt verbieten würde ich es ihr aber nicht ohne Grund, da ich es wie Kyano finde.


    In Bezug auf das Wehren, unsere Selly ist 13, schwerst Nierenkrank und setzt sich immer noch gegen ihre 5- und einjährigen Mitkatzen durch. Körperlich sind sie vielleicht nicht mehr so fit, aber das gleichen sie mit Erfahrung aus.

  • ist halt nur ich bekomme es häufig mit wenn sie draussen Probleme bekommt.

    Und wie äußern sich diese "Probleme" ? Was passiert denn genau, wirbelt Staub auf, ist sie im Vollkontakt mit einer anderen Katze und kämpft, kommt sie mit Wunden nach Haus... etc etc? Wie sieht es genau aus?

    Habe eure Pfötchen gehalten, eure Köpfchen gestreichelt... eure Herzen mit meinem verbunden... Anna, Jakob, Jonas, Lando, Barim, Karlson, Louis & Joshi

  • sie ist in diesen Fällen eher die unterlegene..in unserer siedlu ng gibt es viel jungkatzen ,wir leben auf dem Land und daher sind sehr viel da.Mietzi will eigentlich diesen Situation aus dem Weg gehn.Meisten gelingt es ja und sie kommt schnell über die Katzentreppe heim und will dann bei mir sein.Aber manchmal kommt sie nicht aus und ich beobachte dann das die anderen auf sie los gehn.Dann ein gerolze und Geschrei bis sie dann wegrennt nachhause.Bisher gott sei Dank nur kleine Blessuren

  • Ich denke eine Freigängerkatze kann man nicht zur absoluten Wohnungskatze machen, das wäre Quälerrei für sie, wenn sie sich nicht selbst dagegen entscheidet raus zu gehen.

    ganz genau! Dieser Meinung bin ich auch!

    Aus deiner Schilderung lese ich, dass du möchtest, dass Mitzie weiter eine glückliche Katze ist. Wenn Katzen sich streiten, hört sich das immer sehr gefährlich an! Ich denke, sie würde freiwillig drin bleiben wenn sie es wollte, da du ja schreibst, sie kommt auch ins Haus.


    Der Nachbarskater hier ist ca. 16 Jahre und auf einem Auge blind und Freigänger. Er behauptet sich sehr gut gegen alle die jungen hier. Und er ist glücklich!

    Ich denke das Beste wäre sie indirekt als Wohnungskatze einzugewöhnen.

    davon rate ich dringend ab! Sie geht von ganz alleine rein, wenn sie es möchte und wenn sie älter wird sicher auch viel weniger raus!

  • Ich schliesse mich meinen Vorrednern an. Wenn eine Katze nicht mehr raus will, weil sie unterlegen ist usw. wird sie von alleine nicht rauswollen.

    Mein alter Kater war z.b. acht Jahre Freigänger und wollte von alleine nicht mehr raus. Die frische Luft auf dem Balkon reichte ihm völlig. Das kommt aber auf den Katzentyp an. Ich hätte ihm den Freigang nicht verweigert, wenn er es gewollt hätte.


    Vielleicht hast du die Möglichkeit mit ihr zusammen eine Runde zu drehen? Manche Katzen mögen das. Vielleicht reicht ihr das, vielleicht aber auch nicht. Ich kann dich verstehen das du Sorge hast, aber ich denke sie schafft das schon.

  • Ich kann auch nur das selbe sagen, wie alle anderen, wenn Mietzi draußen echte Probleme hätte, also aus ihrer Sicht, dann würde sie nicht mehr rausgehen. Die kommt es vermutlich viel schlimmer vor, als es für Mietzi wirklich ist, wenn sie draußen mal Streit hat, so geht es uns Menschen meist, wenn wir Katzenstreitigkeiten mitbekommen.

    11 Jahre ist jetzt auch noch nicht so alt, als dass sie das Alter großartig einschränken würde, es sei denn, sie ist krank oder hat eine Behinderung wie z.B. Schwerhörigkeit, dann müsste man natürlich gucken, in welcher Form Freigang noch möglich wäre, aber so scheint es ja nicht zu sein.

    Meine älteste Katze ist 16 und kann sich nach wie vor gegenüber den anderen Katzen sowohl drinnen als auch draußen behaupten.

    Sie ist im Laufe der Zeit häuslicher geworden und geht nicht mehr oft raus bzw. häufig nur bis auf die Terrasse, um sich dort in die Sonne zu legen, oder mal ne Runde ums Haus - ähnlich wie deine Katze.

    Aber diese Freiheit würde ich ihr nie nehmen, wenn dafür keine zwingenden Gründe vorliegen.

    Ich kann verstehen, dass du Angst hast, dass ihr etwas schlimmes passiert, vor allem, weil der Tod von Bonny noch nicht so lange her ist - aber lass Mietzi ihren Freigang, alles andere würde sie unglücklich machen.

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • Dankeschön für eure liebn worte,ich denke ihr habt ja recht.sie ist glücklich wenn sie raus darf und ist ja auch die meiste Zeit sehr schnell wieder daheim.

    Es ist wohl für uns Menschen alles viel schlimmer und eine Art Trennungsangst kommt dann schnell auf.Es war bei mir sehr schlimm in den letzten 12 Jahren.

    Mein damaliger Kater Max ist von heute auf Morgen verschwunden.Damals verschwanden noch 7 weitere Katzen in der Siedlung.Nicht zu wissen was los ist macht einenkrank.Mietzi war meine damalige Nachbarskatze sie kam mit nur wenigen wochen zu unseren damaligen Messie Nachbarn die sie nur schlecht behandelten und quälten.Völlig abgemagert und geschunden hab ich damals beschlossen sie zu mir zu nehmen.Das machte denen gar nix aus war ihen egal.Die Messies zogen weg Mietzi blieb bei mir uns da stellten wir fest das sie schwanger war.Vier Süße Babys schenkte sie uns.Nach nur ein paar Wochen dann alle 5 waren mit Katzenseuche infiziert.Der T Tierarzt sagte damals entweder einschläfern oder den harten Weg gehn.Das taten wir auch den harten Weg. leider musste ich zwei Babys gehn lassen die es nicht schafften.

    Mama Mietzi , Moritz und Bonny hab ich mit sehr viel Arbeit und liebe durchbekommen.

    alles war super danch.Bonny bekam nach ca.drei Jahren eine schlimme Gebärmutterentzündung , sie stand wieder auf der Kippe,auch das überstanden wir. Kurz nach der Operation bekam sie Diabetes.Ich musste sie zweimal täglich mit Insulin spritzen.Alles kein Problem sie lebte trotzdem glücklich damit.Dann kam es im Januar plötzlich und ohne vorwarnung zu einer Lungenembolie , daran ist sie dann gestorben.Jede Hilfe kam zu spät.Ich schreib das alles damit ihr versteht was in mir vorgeht , aber ich weiß das ihr recht habt.Nochmal vielen Dank für eure Hilfe.Bin froh das ich in die Gruppe rein kam<3

  • Da habt ihr zusammen ja Einiges durchgemacht :freunde:


    Ich hatte viele Jahre Freigänger und war jeden Tag froh und dankbar wenn sie wohlbehalten wieder Heim kamen :puh: deshalb verstehe ich dich gut. Aber Mietzi ist ja schon relativ häuslich und entfernt sich nicht weit, lass ihr die Freiheit sonst ist sie bestimmt unglücklich.

    Bonny bekam nach ca.drei Jahren eine schlimme Gebärmutterentzündung

    Wie schlimm, war sie nicht kastriert?

    Dann kam es im Januar plötzlich und ohne vorwarnung zu einer Lungenembolie , daran ist sie dann gestorben

    Da ist nichts zu machen, das endet für uns Menschen auch fast immer tödlich


    Liebe Grüße von Marita und ihren Jungs

    Für eine Zeitlang halten wir deine kleinen Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang....

  • Da habt ihr zusammen ja Einiges durchgemacht :freunde:


    Ich hatte viele Jahre Freigänger und war jeden Tag froh und dankbar wenn sie wohlbehalten wieder Heim kamen :puh: deshalb verstehe ich dich gut. Aber Mietzi ist ja schon relativ häuslich und entfernt sich nicht weit, lass ihr die Freiheit sonst ist sie bestimmt unglücklich.

    Wie schlimm, war sie nicht kastriert?

    Da ist nichts zu machen, das endet für uns Menschen auch fast immer tödlich

    Ja damls war Bonny noch nicht kastriert weil und ihr Bruder ja ganz im Haus waren.Moritz war kastriert , bei Bonny warteten wir wohl zulange.;(würde ich auch nie wieder machen..gleich sobald es geht kastrieren.Als Hauskatze dachten wir es ginge,

  • bei Bonny warteten wir wohl zulange.würde ich auch nie wieder machen..gleich sobald es geht kastrieren.Als Hauskatze dachten wir es ginge

    :tröst:Mach dir keine Vorwürfe, hinterher ist man immer schlauer.


    Liebe Grüße von Marita und ihren Jungs

    Für eine Zeitlang halten wir deine kleinen Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang....

  • :tröst:Mach dir keine Vorwürfe, hinterher ist man immer schlauer.

    Ja da hast du recht,für meine Tiere nehm ich jedes Problem auf.Habe zu meinen Kätzchen auch noch drei Hunde :) und alle verstehn sich super

  • ich kann sehr gut verstehen was du dir für Sorgen machst und wenn man so viel durch hat baut man nochmal eine engere Bindung auf.

    Ich bin ganz ehrlich, ich könnte meine Katzen nicht in den ungesicherten Freigang lassen, ich hätte zu viel Angst das was passiert.

  • Hallo, hatte vor einiger Zeit schon mal gefragt was ihr dazu meint das ich meine Mietzi ( 11) ans Haus gewöhne.

    Sie hatte ja eh immer wieder mal Probleme mit anderen Katzen.Seit einiger Zeit hat sie jetzt das Problem das sie immer humpelt.

    Der Tierarzt hat schnell feststellen können das es Arthritisch bedingt ist.Jetzt humpelt sie dahin an manchen Tagen ist es leichter .Nun zum nächsten Problem, durch diese Arthrose ist sie nicht mehr die schnellste.Kann nicht mehr gut springen und ist Gestern vom Bauern fast mitgemäht worden.Als ich ich schrie blieb er stehn und sie konnte weg.Kam auch gleich mit nach Hause.

    Meine Nerven sind zum zereissen gespannt.Ich weiß das sie draussen glücklich ist ,aber kann ich ihr und mir das so zumuten?

    Wir haben einen relativ Großen Balkon den ich zum Katzenparadies umfunktionieren könnte.

    Was würdet ihr da tun?:schnüff::trippel:

  • Hat dir dein Tierarzt Möglichkeiten der Behandlung genannt?

    Gelenkprobleme lassen sich lindern. Omega3 soll gut sein, Grünlippmuschel hat bei meiner Selly gut geholfen. Es gibt homöopathische Mittel wie http://www.tiermedizinportal.d…nte/zeel-ad-us-vet/463846 oder

    http://www.tiermedizinportal.d…traumeel-ad-us-vet/425542 die helfen können oder klassisches Schmerzmittel und kühlen.