Peggy kriegt Gesellschaft

  • Hallo Ihr Lieben,

    neu angemeldet und schreib hier mal direkt rein.. Wo fang ich denn an. Am besten wie ich zu meiner ersten Katze kam, ich bekam Peggy im September 2016, sie ist heute 7Jahre alt und eine ganz süße. Ich hab sie übernommen, weil die Besitzerin ein Baby bekam und das Gefühl hatte Peggy sei total überfordert. Nun denn sie ist wirklich mein Herz aller liebst :love: Nach einer kurzen Eingewöhnung waren wir ein tolles Team. Sie ist auch neugierig, nur wenn Fremde kommen, ist sie erstmal weg. Nach einer Weile, kam dann meine Hündin zu mir, beide verstehen sich bis heute perfekt. Sie schmusen jetzt nicht zusammen im Bett, aber mal hier ein Köpfchen geben und da mal abgeschleckt.

    Es gab nie eine Klopperei.

    Zum wesentlichen Teil. Ich hab mir viele Gedanken gemacht, ob eine Zweitkatze nicht doch besser wäre für sie. Ich hab mich nun informiert und mit meiner Tierärztin gesprochen, nun ja, es war eine gute Entscheidung.. Wohnungskatzen haben ja nicht die Chance, wie Freigänger draußen Kumpels zu treffen.

    Am Mittwoch zog dann Tinkerbell ein, sie wird zwei Jahre alt und ist super ruhig, hab da ganz doll drauf geachtet, das die Beiden einen ähnlichen Charakter haben..

    Nochmal Tinkerbell beim Tierarzt vorgezeigt. Es kann also los gehen.

    Ich hab sie zunächst getrennt, beide sollen sich riechen können, aber nicht sehen. Es wäre zu stressig, denk ich.

    Gestern morgen war dann kurz die Tür offen, weil beide sehr ruhig waren, Peggy sah sie und knurrte und fauchte, ist aber nicht auf sie zu.. Tinkerbell hat sich dann auch zurück gezogen. Alles harmlos. So blieb das auch, ich lass die Tinkerbell raus, wenn ich daheim bin, wenn ich gehe, werden sie getrennt... ich würde eigentlich ein Sichtgitter bevorzugen, aber die beiden kommen sich auch so nicht zu nah. Wenn die Tür zu ist, schnuppert Peggy ganz umher und ist total neugierig.. die Kleine hätte schon gern Kontakt zu Peggy.. sie schaut auch immer wo sie ist.. Tinkerbell lebte immer mit anderen zusammen und ist super vorsichtig mit der Annäherung.

    Nun knurrt Peggy wirklich immer, wenn Sie Tinkerbell sieht... sie geht nicht auf sie zu, aber knurrt eben... ich hoffe nur ich hab ihr wirklich einen gefallen gemacht...


    Was denkt ihr? Peggy lebte sonst immer alleine..


    Vielen lieben Dank schonmal:cucu:

  • Ich finde es klasse das du Peggy eine Freundin geben willst. :thumbup:


    Jede Zusammenführung ist natürlich anders und wir können nur Tipps geben. Du kennst die Tiere am besten und kannst sie am besten einschätzen.


    Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Zusammenführung. Es gibt die schnelle Zusammenführung und die langsame.

    Bei der schnellen werden die Katzen einfach zusammengelassen. Dabei kann es auch mal hoch her gehen, weil die Grenzen abgesteckt werden müssen. Oft ist aber schnell alles wieder vorbei.


    Bei der langsamen werden die Tiere mit Hilfe einer Gittertüre langsam aneinander gewöhnt und zusammen geführt. Helfen können dabei Leckerli und Futter.


    Ich möchte dir ans Herz legen dich für eine Methode von beiden zu entscheiden. Da du beide immer wieder komplett trennst kann es keine Zusammenführung geben. Das Trennen macht sämtliche Fortschritte immer wieder kaputt.


    Es hilft wenn du bei beiden die Gerüche austauscht. Das heißt zum Beispiel Bettchen untereinander tauschen oder ähnliches, so entsteht ein gemeinsamer Geruch.

    Falls sie sich dennoch schwer tun kann man mit Feliway, Felisept, homöopathischen Mitteln, Bachblüten oder Zyklene arbeiten.


    Viel Erfolg

  • Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort.. hört sich schon mal gut an, dass Du/Sie (?) auch dafür bist/sind.


    Jetzt muss ich natürlich wissen, was die beste Methode ist..:denk:


    Oh nein das wollt ich nicht, dass ich es wieder zerstöre mit den Fortschritten, hatte ehrlich gesagt nur schiss, das die sich richtig Fetzen, wenn ich nicht da bin...

    oder es ist vielleicht sogar besser, wenn die Beiden mal ganz unter sich sind?


    Mit freundlichen Grüßen

  • du geht immer, wir sind alle Katzenverrückte;)


    Wenn du sie alleine so zusammen lässt würde ich das zu Beginn nicht ohne Aufsicht machen. Das Peggy jedoch lang ohne Katzengesellschaft war, wenn ich das richtig gelesen habe, würde ich die Methode mit der Gittertüre bevorzugen. Es könnte sein das sie das normale Katzenverhalten Artgenossen gegenüber etwas verlernt.


    Das Problem mit der ganz geschlossenen Türe ist eben das sie sich ständig wieder entfremden. Als würdest du einen Menschen kennen lernen wollen, der immer nur kurz da ist.

  • du geht immer, wir sind alle Katzenverrückte;)


    Wenn du sie alleine so zusammen lässt würde ich das zu Beginn nicht ohne Aufsicht machen. Das Peggy jedoch lang ohne Katzengesellschaft war, wenn ich das richtig gelesen habe, würde ich die Methode mit der Gittertüre bevorzugen. Es könnte sein das sie das normale Katzenverhalten Artgenossen gegenüber etwas verlernt.


    Das Problem mit der ganz geschlossenen Türe ist eben das sie sich ständig wieder entfremden. Als würdest du einen Menschen kennen lernen wollen, der immer nur kurz da ist.

    Ok :)


    Ja, deswegen hab ich quasi die beiden getrennt; wenn ich los war, sonst ist die Tür offen.


    Ich behaupte jetzt einfach mal, das Peggy das super macht, dafür, dass sie lange keine anderen Artgenossen gesehen hat.

    Tinkerbell ist natürlich auch klasse, sehr sozial, nicht dominant, aber sehr aufgeschlossen...


    Ich weiß das mein Bruder, als seine Freundin bei ihm einzog (brachte zwei Katzen mit) die einfach sofort zusammen ließ und das auch, wenn die nicht daheim waren, fand das bisschen zu krass, aber es klappt jetzt, eine Woche gabs da gefauche.

  • Die schnelle Zusammenführung geht oft gut. Die Tiere verstehen sich dann innerhalb weniger Tage. Aus der Ferne lässt sich das aber schwer beurteilen. Du siehst wie sich beide verhalten und kannst am besten einschätzen ob du es wagst oder nicht.

    Vielleicht hast du am Wochenende Zeit und kannst sie machen lassen. Bestimmt wird es anfangs zu Knurren und Fauchen kommen, das ist normal. Selbst mal ein kleiner Klaps ist nicht schlimm.

  • Die schnelle Zusammenführung geht oft gut. Die Tiere verstehen sich dann innerhalb weniger Tage. Aus der Ferne lässt sich das aber schwer beurteilen. Du siehst wie sich beide verhalten und kannst am besten einschätzen ob du es wagst oder nicht.

    Vielleicht hast du am Wochenende Zeit und kannst sie machen lassen. Bestimmt wird es anfangs zu Knurren und Fauchen kommen, das ist normal. Selbst mal ein kleiner Klaps ist nicht schlimm.

    Das hört sich sehr gut, beide sind friedlich, nur Peggy halt mit ihrem Knurren und gefauche, aber das ist ja völlig normal, da kommt jemand völlig fremdes und setzt sich auf ihre Couch.


    Ich glaub ich werd es wagen

  • Hallo Saskia:winke:

    Grundsätzlich ist es immer schön wenn Katzen nicht alleine gehalten werden weil wir Menschen nicht in allen Bereichen einen tierischen Kumpel ersetzen können. Nun hatte Peggy deinen Hund als Gesellschaft wenn du nicht da bist und sie verstehen sich gut aber ich denke das ist anders als ein Artgenosse.

    , Peggy sah sie und knurrte und fauchte, ist aber nicht auf sie zu.

    Sie verteidigt ihr Revier, Tinkerbell ist für Peggy ein Eindringling und dem zeigt sie, dass dies ihr Zuhause ist.

    Alles was Goya geschrieben hat kann helfen die Lage schnell zu entspannen (Gerüche austauschen, Feliway etc.).

    Ob du schnell zusammenführst oder zunächst mit Gittertür trennst kannst nur du entscheiden, verlass dich auf dein Gefühl.

    Peggy lebte sonst immer alleine.

    Das gibt mir bisschen zu denken weil es passieren könnte, dass sie zur Einzelprinzessin geworden ist, die keine zweite Katze neben sich haben will.

    Jetzt hoffen wir mal es ist nicht so und sie lernt die kätzische Gesellschaft zu schätzen. Ich drücke euch fest die Daumen :daumendrück:


    Liebe Grüße von Marita mit Simba und Rocky


    Für eine Zeitlang halten wir deine kleinen Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang....


  • Hallo,

    Auch hier sag ich danke für die Antwort...

    ja, sie versteht sich mit meinem Hund super, nur wenn ich viel mit dem Hund unterwegs bin, ist die Peggy ja auch wieder alleine... und hier kann man ja deutlich erkennen, das mein Hund kein Artgenosse ist, weil sie auf Tinkerbell halt wie eine Katze auf fremde Katzen reagiert, oder? :nachdenk:


    Ich hoffe, das Peggy sich nicht zur Einzelgängerin entwickelt hat... das wäre ziemlich schade, dachte es wäre echt gut, wenn sie Jemanden an ihrer Seite hat, wenn ich halt nicht da bin ... schlafe zusätzlich auch mal ne Nacht bei meinem Freund..


    Oh man sehr aufregend sowas .. hihi

    Heißt also: eine schnelle Vergesellschaftungen nicht mehr trennen..


    Lg

  • und hier kann man ja deutlich erkennen, das mein Hund kein Artgenosse ist, weil sie auf Tinkerbell halt wie eine Katze auf fremde Katzen reagiert, oder?

    Das meinte ich ja, der Hund ist keine "Konkurrenz" Tinkerbell schon.

    dachte es wäre echt gut, wenn sie Jemanden an ihrer Seite hat

    Ist es auch, deine Idee ist super und ich hoffe es klappt mit den Mädels :lovecat::lovecat:


    Liebe Grüße von Marita mit Simba und Rocky


    Für eine Zeitlang halten wir deine kleinen Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang....

  • Das meinte ich ja, der Hund ist keine "Konkurrenz" Tinkerbell schon.

    Ist es auch, deine Idee ist super und ich hoffe es klappt mit den Mädels :lovecat::lovecat:

    ich hoffe es auch so, hab die Tinkerbell ja eigentlich für Peggy Adoptiert, wobei mein Herz für sie auch schneller schlägt :bibber:


    Wie findet ihr denn das Verhalten derweil, was ich so beschrieben hab?

  • Ich finde das, was du beschreibst, klingt bisher sehr gut, wenn man bedenkt, dass Peggy 7 Jahre Einzelkatze war.

    Knurren und Fauchen ist ganz normal, zum einen verteidigt sie ihr Revier, zum anderen ist sie auch einfach unsicher der fremden Katze gegenüber. Aber sie ist auch an ihr interessiert, greift sie nicht an, ist nicht offensichtlich aggressiv.

    Dass Tinkerbell gut sozialisiert, freundlich aber zurückhaltend ist, ist sehr gut, das habt ihr gut ausgewählt! :super:

    Vielleicht hast du am Wochenende Zeit und kannst sie machen lassen. Bestimmt wird es anfangs zu Knurren und Fauchen kommen, das ist normal. Selbst mal ein kleiner Klaps ist nicht schlimm.

    Das wäre auch meine Idee.

    Und lass die Katzen machen. So lange es nicht wirklich böse zur Sache geht, nicht eingreifen.


    Ich weiss, dass es Menschen gibt, die der Meinung sind, eine Zusammenführung sollte immer zwigend langsam und mit Gittertür stattfinden, gerade, wenn mindestens eine der Katzen schon lange Einzelkatze ist.

    Ich bin da anderer Meinung und alle unsere Zusammenführungen gingen immer nach der schnellen Methode und haben alle geklappt.

    Aber das muss natürlich jede für sich selbst entscheiden.

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • danke für die Antwort. Sie beruhigt mich auch nochmal, ich glaub ich kann die beiden einfach mal zusammen lassen, bzw längsr auch.. ich mein die gehen ja nicht regelrecht aufeinander los..

    Ich hoffe das es nicht zu stressig für die beiden ist...

    hoffe auch das Peggy, Peggy bleibt und sich nicht um 180 dreht, außer zum glücklichen 😛