Peggy kriegt Gesellschaft

  • Ja, das machte mir auch bisschen Sorgen, dass sie nur noch im regal hockt, sobald ich aber Futter hole ist sie wie eine frisch gewachsene Blume. Ihre Augen leuchten dann wortwörtlich.

    Sie frisst ganz normal, nur nach dem fressen, brummt sie, wenn Tinkerbell ihr zu nah kommen sollte.

    Ich bin sicher, dass Peggy erst so verängstigt ist, als es anfing, das Tinkerbell sie anspringt.


    Peggy kommt vom Züchter und war lange zeit dort, die Vorbesitzerin hatte sie mit 14 Wochen geholt.

    Papiere wollt ich nicht mit haben.:weissnix:

    Habe auch noch kontakt zu der Vorbesitzerin.


    Ich lasse alle Räume auf, Mia (Der Hund) wird ausgepowert in eine große Box gebracht, die ist auch im Wohnzimmer (Falls sich welche Sorgen machen, Mia liebt IHRE Box, da kommt keiner rein ausser sie, wobei sie die auch mit den Katzen teilen würde:knuddel:) Haben mit unseren Trainer geredet, Mia kommt aus nicht so tollen Verhältnissen, wurde wie ein Wanderpokal behandelt und dadurch wurde sie sehr unsicher, jetzt mit der Box ist sie ganz gechillt. Ich bin um 11:30 h bin ich weg, dann kommt mein Freund um 15 Uhr zu mir, kümmert sich bisschen um die Katzen und geht mit dem Hund, ich bin um 19:25 h wieder daheim.


    Wir haben einen neuen Kratzbaum bestellt, hoffen das die den gemeinsam erkunden und es wurde zeit, dass es einen neuen gibt, einen viel Größeren:hüpf:

    Jetzt liegen überall Kartons rum, im Bad steht mittlerweile auch eine Kratztonne im 2. Zimmer ist noch nicht so viel drinnen, mach das gerade neu.
    Peggy verlässt seeehr selten das Wohnzimmer, nicht einmal mehr, wenn sie aus dem Wasserhahn trinken will. Bevor Tinkerbell da war, hat Peggy mich tierisch genervt, sie wollte dann was aus dem Hahn trinken, wenn sie es wollte.. :kicher:

  • so fängt es an, dann werden die Ohren noch mehr seitlich angelegt, bevor es zum Angriff kommt.


    Ich überlege gerade, ob sie das auch macht, also eigentlich ist das immer so, dass sie woanders sitzt, Peggy sieht, sich dann leicht duckt, Ohren zur Seite, schleichen und dann springt sie.

    Mittlerweile springt sie auch einfach so, wenn sie gerade in der Nähe ist von Peggy..


    Ist sie eventuell auch zu langweilig?:bibber:

  • ich finde die Stellung der Ohren und der Blick sehen auf den Bildern anders aus. Sie scheint keine Rivalin, sondern Beute zu sehen, so kommt es zumindest mir vor. Aber wie geschrieben, aus der Ferne ist das natürlich schwer einzuschätzen.

    Und da Peggy sich leider nicht wehrt, macht sie das auch in gewisser Weise zur Heute.

  • ich finde die Stellung der Ohren und der Blick sehen auf den Bildern anders aus. Sie scheint keine Rivalen, sondern Beute zu sehen, so kommt es zumindest mir vor. Aber wie geschrieben, aus der Ferne ist das natürlich schwer einzuschätzen.

    Ja, mein Freund sagte auch vorgestern .. "Wie ein Löwe der seine Beute jagt"

  • da würde ich ihm recht geben. Bei Blue merke ich das Verhalten mittlerweile rechtzeitig und unterbreche sie. Zum Beispiel in dem ich mich "ausversehen" durch ihr Blickfeld bewege, etwas umstoße oder so. Nimmt sie dann Abstand versuche ich mit ihr zu spielen, so wird sie aufgestaute Aggression und Energie los.

  • da würde ich ihm recht geben. Bei Blue merke ich das Verhalten mittlerweile rechtzeitig und unterbreche sie. Zum Beispiel in dem ich mich "ausversehen" durch ihr Blickfeld bewege, etwas umstoße oder so. Nimmt sie dann Abstand versuche ich mit ihr zu spielen, so wird sie aufgestaute Aggression und Energie los.

    Ja, ich stoße dann auch "ausversehen" etwas um, wenn sie dann zuckt und dann trotzdem nochmal guckt, dann mach ich das selbe wieder, dann haut sie ab.

  • ich gebe zu das es manchmal schwierig die richtige Dosierung zu finden. Man will das Tier ja auch wieder nicht erschrecken, sondern nur möglichst unbeteiligt ablenken.

    Ich bin am Anfang etliche Kilometer gelaufen, nur um ständig durch Blues Blickfeld zu wandern.

  • ich gebe zu das es manchmal schwierig die richtige Dosierung zu finden. Man will das Tier ja auch wieder nicht erschrecken, sondern nur möglichst unbeteiligt ablenken.

    Ich bin am Anfang etliche Kilometer gelaufen, nur um ständig durch Blues Blickfeld zu wandern.

    Stimmt, aber es war meistens eine Zewa-Rolle die dann *dong* gemacht hat, manchmal trippel ich dann mit den Fingern auf die Tischplatte.


    Wird sich das Verhalten verändern?

    Ich hab auch das Gefühl, das sich Peggy wie eine Zielscheibe / Beute fühlt.

  • bei uns hat es das mit der Zeit. Kayla stürzt mittlerweile Richtung Blue, aber nicht um sie anzugreifen, sondern um eine Grenze zu ziehen. Aber das macht sie bei weitem nicht immer, manchmal kommt doch mehr die Angst durch und sie tut auch nur zum Schein und greift nicht wirklich an.

    Aber das kann man weder vorhersagen, da jede Zusammenführung anders ist, noch kann man es erzwingen.

    Man kann Peggy mit verschiedenen Mitteln unterstützen und man muss ausprobieren ob und was hilft. Wir haben da zugegeben einiges an Geld investiert um das heraus zu finden.

  • bei uns hat es das mit der Zeit. Kayla stürzt mittlerweile Richtung Blue, aber nicht um sie anzugreifen, sondern um eine Grenze zu ziehen. Aber das macht sie bei weitem nicht immer, manchmal kommt doch mehr die Angst durch und sie tut auch nur zum Schein und greift nicht wirklich an.

    Aber das kann man weder vorhersagen, da jede Zusammenführung anders ist, noch kann man es erzwingen.

    Man kann Peggy mit verschiedenen Mitteln unterstützen und man muss ausprobieren ob und was hilft. Wir haben da zugegeben einiges an Geld investiert um das heraus zu finden.

    Aber bringt es was, wenn Tinkerbell nicht aufhört Peggy zu jagen? Du meinst um ihr selbstbewusstsein zu stärken? Peggy faucht, brummt und knurrt auch, nur Tinkerbell reagiert manchmal nicht drauf.. oftmals verzieht sie sich dann, aber jetzt bleibt sie einfach sitzen oder springt sie dennoch an, vorallem, wenn Peggy weggehen will..



    Das fing ja erst Tage später an, dass Tinkerbell sie anspringt.


    Und wie lange ist das bei Euch so?

  • genau, um Peggys Selbstbewusstsein zu stärken. Dann wehrt sie sich vielleicht auch und ist nicht immer das Opfer.

    Wenn es demnächst nicht besser geht würde ich mir an eurer Stelle jedoch überlegen ob ihr nicht eine Gittertüre baut um die beiden zu trennen wenn ihr nicht da seit. Dann kann sich Peggy entspannen und sie sind nicht komplett getrennt voneinander.


    Unsere Zusammenführung geht nun ein Jahr und vor sieben Monaten hätte ich fast den Schlussstrich gezogen. Seit Kayla in der Pubertät ist ist auch ihr Selbstbewusstsein deutlich gewachsen. Die Karte hat Peggy leider nicht.

  • genau, um Peggys Selbstbewusstsein zu stärken. Dann wehrt sie sich vielleicht auch und ist nicht immer das Opfer.

    Wenn es demnächst nicht besser geht würde ich mir an eurer Stelle jedoch überlegen ob ihr nicht eine Gittertüre baut um die beiden zu trennen wenn ihr nicht da seit. Dann kann sich Peggy entspannen und sie sind nicht komplett getrennt voneinander.


    Unsere Zusammenführung geht nun ein Jahr und vor sieben Monaten hätte ich fast den Schlussstrich gezogen. Seit Kayla in der Pubertät ist ist auch ihr Selbstbewusstsein deutlich gewachsen. Die Karte hat Peggy leider nicht.

    Kannst du mir denn jemanden empfehlen? Denke du meinst Bachblüten?

    Ok also Gittertür, müsste ich dann bauen..


    Ne das wird wohl nie mehr kommen mit der Pubertät.. da ist sie ja schon lange raus mein Mädchen:streichel:


    Eine zweite junge katze ist auch nicht so dolle oder? Hab mich nur bisschen im Internet informiert... denke das die Beiden sich schon irgendwie zusammenraufen müssen...

  • Nein, eine zweite Katze finde ich für eure Situation unpassend. Trotz allem lebt Tinkerbell sich noch ein und eine Zusammenführung ist stressig genug.


    Wie geschrieben, es gibt verschiedene Mittel um Peggy zu unterstützen. Ihr müsst probieren was wirkt. Eventuell könnnt ihr Tinkerbell mit behandeln, damit sie ausgeglichener wird.

    Es gibt verschiedenen Bachblüten, verschiedene homöopathische Mittel, Felisept, Aromatherapie, Zyklene und sogar Trockenfutter mit beruhigende Substanzen.

  • Nein, eine zweite Katze finde ich für eure Situation unpassend. Trotz allem lebt Tinkerbell sich noch ein und eine Zusammenführung ist stressig genug.


    Wie geschrieben, es gibt verschiedene Mittel um Peggy zu unterstützen. Ihr müsst probieren was wirkt. Eventuell könnnt ihr Tinkerbell mit behandeln, damit sie ausgeglichener wird.

    Es gibt verschiedenen Bachblüten, verschiedene homöopathische Mittel, Felisept, Aromatherapie, Zyklene und sogar Trockenfutter mit beruhigende Substanzen.

    dacht ich mir und wäre jetzt auch nicht in meinem Interesse, nicht das es alles noch schlimmer wird.


    Ok, Tinkerbell find ich eigentlich schon sehr ruhig, auch für ihr Alter, es ist ja auch nicht ständig dass sie auf Peggy losgeht, weiß nicht, ob es dann nötig ist, vielleicht müsste nur Peggy sich mal wehren.. Weil sie einfach zu ängstlich ist, vielleicht nutzt Tinkerbell das ja auch einfach nur aus?

    Bei Trockenfutter bin ich echt dagegen, wie ich schon erwähnt hab, hatte / hat Peggy einen ziemlichen empfindlichen Magen, wo ich froh bin, dass wir das richtige Trockenfutter gefunden haben.


    Bisher haben wir den Feliway Friends Stecker drin, weiß nicht, wann er denn anfangen sollte zu wirken.

    Kennst du denn Jemanden wo ich mich wenden kann?

  • ich kann mir vorstellen das Tinkerbell irgendwie Freude dran hat Peggy zu ärgern. Es ist z.Z. die einzige Aufmerksamkeit die sie von ihr bekommt. Stimmt, das mit dem Trockenfutter hattest du geschrieben. Das war mir entfallen, entschuldige.

    Der Stecker hätte schon wirken müssen. Ich bekomme meine Tipps von Barbara (Pumuckel). Ich weiß aber nicht ob sie noch Zeit für weitere Klienten hat. Sie hat viel zu tun.

  • Die wirken eigentlich recht zeitig die Stecker. Wenn er jetzt nicht wirkt, könnte es sein, das er entweder im falschen Raum steckt oder aber die Wirkung zu gering ist auf grund der Grösse der Wohnung. Wobei ich jetzt mal denke das letztere eher nein. Es kann auch sein, das es einfach nicht wirkt. Dann ist es eventuell nicht das richtige Mittel der Wahl. Bei uns hat Feliway Classic geholfen, da die Problematik in dem Tier selber liegt/lag. Somit konnte auch die die Mitkatze entspannen. Trotzdem hat es bei uns nur eingeschränkt geholfen. Ich habe Erfolge eher erziehlt, in dem ich die Dinge die ich schon mal beschrieben habe gemacht habe. Klickern hat viel unterstützt, das mein Kater durch das rufen des Namens abrufbar wurde. Somit konnte ich aus der Ferne Situationen kontrollieren und die Mitkatze dadurch "gefahrlos" von A nach B kam. Dazu hat ihn das klickern ausgelastet. Hier war das allerdings nur ein Baustein in der Zusammenführung.

  • ich kann mir vorstellen das Tinkerbell irgendwie Freude dran hat Peggy zu ärgern. Es ist z.Z. die einzige Aufmerksamkeit die sie von ihr bekommt. Stimmt, das mit dem Trockenfutter hattest du geschrieben. Das war mir entfallen, entschuldige.

    Der Stecker hätte schon wirken müssen. Ich bekomme meine Tipps von Barbara (Pumuckel). Ich weiß aber nicht ob sie noch Zeit für weitere Klienten hat. Sie hat viel zu tun.

    Ja, denke ich auch.

    Ach was brauchst Dich nicht zu entschuldigen, das sind doch alles total tolle Tipps :freunde:

    Vielleicht frag ich sie mal, ganz dezent ..

    Danke erstmal.



    Die wirken eigentlich recht zeitig die Stecker. Wenn er jetzt nicht wirkt, könnte es sein, das er entweder im falschen Raum steckt oder aber die Wirkung zu gering ist auf grund der Grösse der Wohnung. Wobei ich jetzt mal denke das letztere eher nein. Es kann auch sein, das es einfach nicht wirkt. Dann ist es eventuell nicht das richtige Mittel der Wahl. Bei uns hat Feliway Classic geholfen, da die Problematik in dem Tier selber liegt/lag. Somit konnte auch die die Mitkatze entspannen. Trotzdem hat es bei uns nur eingeschränkt geholfen. Ich habe Erfolge eher erziehlt, in dem ich die Dinge die ich schon mal beschrieben habe gemacht habe. Klickern hat viel unterstützt, das mein Kater durch das rufen des Namens abrufbar wurde. Somit konnte ich aus der Ferne Situationen kontrollieren und die Mitkatze dadurch "gefahrlos" von A nach B kam. Dazu hat ihn das klickern ausgelastet. Hier war das allerdings nur ein Baustein in der Zusammenführung.

    Schade, das er wohl nicht hier hilft. Ich dachte Kappe ab in den Verschluss drehen und rein damit..

    Der Stecker ist genau in dem Raum, wo Peggy hockt und ich mich am meisten aufhalte, sowie die Katzen..


    Wir lernen gerade das abrufen, mittlerweile schaut sie schon, wenn ich sie rufe, nicht immer, aber wenn, dann wird gelobt.:hach:


    klickern sollte ich mal versuchen, ist ja auch gut für die geistige auslastung