Beiträge von Paulina

    Tag 3 für Kyra ohne Trockenfutter. Sie hat den kalten Entzug bisher hervorragend verkraftet :kicher: , und auch Maya zeigt keinerlei Entzugserscheinungen. Beide haben bisher nicht ein einziges Mal nach ihrem alten Futter gejammert.


    Kyra, die sonst auf alles neue erst mal erbricht, hat alles bestens vertragen. In den letzten Wochen hat sie an allen Trofusorten herumgeziepft und sehr wenig davon gefressen. Natürlich hat sie dementsprechend auch abgenommen. Jetzt frisst sie wieder mit größtem Appetit und sieht schon nach drei Tagen deutlich besser aus.


    Allerdings gibt es eine Besonderheit bei dem neuen Futter: Man muss erst mal so tun, als sei es eine Zumutung und sich entrüstet abwenden. Wenn Mami dann aber ein bisschen was auf ihren Finger tut und den beiden Diven unter die Nase hält, sind sie sofort sehr interessiert und schlecken den Finger begeistert ab. Also bekommen sie einen großen Teil vom Finger :mihihi:, offensichtlich ist der ein Super-Geschmacksverstärker :brüll: . Sie wollen dann immer mehr und können gar nicht genug bekommen.


    Mir ist das egal, ich habe Zeit, und wenn ich das Futter so in sie hineinbekomme, dann eben vom Finger. Dass es auch anders geht, zeigt mir, dass die Näpfe nachts ausgeschleckt werden.


    Aber was tut man nicht alles....

    Danke für den Hinweis, Renate, aber ich glaube, da muss ich mir keine Sorgen machen. Ich habe Tests zu dem Futter gelesen, danach sind alle analytischen Bestandteile im grünen Bereich.


    Aber ich verlasse mich eigentlich mehr auf meine eigenen Tests. Ich teste Futter mit Bioresonanz, und zwar für jedes Organ einzeln. Da erlebt man oft wirklich Überraschungen! Aber das Strayz-Futter hat sehr gut für Kyra abgeschnitten, auch und gerade für die Nieren.


    Aber wer weiß, ob sie das morgen überhaupt noch mag...

    es geht mir überhaupt nicht um den Stammbaum, es geht um den Preis.

    Ich hab das schon verstanden, aber da kenne ich mich nicht aus. Aber der Besitzer hat ja schon angedeutet, dass er Dir mit dem Preis entgegenkommen kann.


    Und dass er sogar in seinem Urlaub mit Dir telefoniert, macht ja nun echt einen guten Eindruck.

    Das glaube ich nicht. Das Winston-Futter von Maya hat sie ja auch nicht interessiert. Und Alina bekam ja auch immer die verschiedensten Nafusorten. Da hat sie mal dran geschnuppert, wenn es hoch kommt, auch mal geschleckt, aber sie hat nie etwas davon gefressen.


    Das Strayz frisst sie auch nicht einfach so, wir müssen ihr etwas vom Finger geben oder aus dem Napf nehmen und auf ein Extra-Tellerchen legen. Da ist sie etwas eigen (ihr Trofu musste man auch immer vor sie hinlegen). Aber wenn sie dann mal geschleckt hat, dann will sie immer mehr, und heute ist schon eine ansehnliche Mahlzeit zusammengekommen.


    Drückt mal die Daumen, dass das so bleibt....

    Kyra hat heute noch nicht einen Krümel Trofu gefressen, nur Strayz! Ich flippe aus vor Begeisterung! :hüpf: Das ist eine absolute Sensation. Fast schon ein Weltwunder. Was habe ich nicht alles probiert, um diese Katze zu Nafu zu bewegen. Mit absolute null Erfolg. Ich habe keine Ahnung, was jetzt in sie gefahren ist...

    Ich verstehe nun gar nichts von Züchten, aber mir wäre wichtig, dass ein Tier in der Familie sozialisiert wurde und nicht ausschließlich in irgendwelchen Gehegen gesessen ist, dass es gepflegt und gut ernährt aussieht und dass es offen und zutraulich wirkt.


    Dann wäre mir wichtig, dass die Züchter selbst einen seriösen Eindruck machen (wenn ich an den Ehemann der Züchterin von Alina denke, wird mir heute noch anders, der saß im Unterhemd halb betrunken auf dem Sofa und wollte Fußball schauen. Zu meinem Mann sagte er ziemlich abfällig: "Das mit den Katzen überlassen wir den Weibern!"), auf Fragen eingehen und zeigen, dass es ihnen sehr wichtig ist, wohin ihr Tier kommt.


    Ein Stammbaum wäre mir ziemlich egal, wenn ich sehen würde, dass das Kitten aus einem ganz liebevollen Zuhause kommt, dass die Eltern gesund und fröhlich wirken, und es den Katzen offensichtlich sehr gut geht.


    Aber vielleicht gibt es noch ganz andere Aspekte zu beachten...

    Egal, ob ein Mensch oder ein Tier geht - es gibt immer jede Menge "hätte" oder "hätte nicht".


    Meine Mutter ist am Muttertag gestorben, und da gab es auch ganz viele "hätte-ich-doch's"...


    Ich hatte sie an dem Tag noch besucht, und wir hatten eine vollkommen schwachsinnige Auseinandersetzung, wo ich mir im Nachhinein auch denke, wir hätten sie besser nicht gehabt...


    Aber wir sind Menschen, wir machen Fehler, lernen daraus oder auch nicht, machen neue Fehler, verzweifeln an uns selbst, quälen uns mit Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen und behandeln uns selbst wie unseren ärgsten Feind.


    Was würdest Du denn einer Freundin raten, wenn sie Dir genau Deine Geschichte erzählen würde? Würdest Du sie nicht liebevoll trösten, in den Arm nehmen und ihr versichern, dass sie das bestmögliche getan hat und sich nichts vorwerfen muss?


    Ganz sicher würdest Du das - also nun sei doch bitte auch mal gut zu Dir selbst, nimm' Dich selbst in den Arm und sag' Dir, dass alles gut ist, so wie es ist. Dein Kater würde Dir genau das sagen!


    Was meine Mutter betrifft: Ich quäle mich nicht mehr mit Selbstvorwürfen. Ich weiß, dass sie das nicht wollen würde. Ich weiß, dass sie liebevoll auf mich schaut und über unseren dummen Streit lacht. Und inzwischen kann ich selbst darüber lachen, dass wir beide so dumme Hühner waren.


    Vergebung ist immer eine Befreiung. Aber sich selbst zu vergeben ist die größte.

    Hätte ich eine der immer wieder vorhandenen Erfolgsgeschichten in einem Forum gelesen, hätte ich gekämpft.

    ... und unter Umständen Euch beiden etwas Zeit herausgeschunden, aber nicht unbedingt Lebensqualität.


    Kämpfen ist gut, aber nicht um jeden Preis. Ein erfahrener Tierarzt kann das einschätzen, insofern glaube ich nicht, dass er zu früh aufgegeben hat.


    Und die Frage ist doch: Hätte Dein Kater kämpfen wollen? Oder hatte er die TA-Besuche, die Behandlungen, die Schmerzen, das ständige Unwohlsein gründlich satt?


    Wenn ich Deine Gedanken so lese, muss ich an meine Cousine denken, die vor gut zwei Jahren die Diagnose bekam, dass sie völlig verkrebst sei und nicht mehr lange zu leben hätte. Ich hätte mich mit so einem Befund zurückgelehnt, mir einen guten Schmerztherapeuten gesucht und mich bemüht, die verbleibende Zeit so sinnvoll wie möglich zu nutzen. Das haben ihr auch die meisten Ärzte geraten.


    Aber sie wollte "kämpfen" und hat sich noch den Stress mit drei schweren Chemos angetan und die letzten Monate unter fürchterlichen Qualen verbracht. Gewonnen hat sie dadurch vielleicht ein paar Wochen.


    Natürlich soll man nicht vorschnell aufgeben. Aber es ist immer abzuwägen, ob ein Kampf nicht auch zum Krampf werden kann und letztlich mehr Kraft, Energie und Lebensfreude kostet als ein Sich-Fügen und Loslassen.


    Ich kann das in Deinem Fall nicht beurteilen. Aber ich weiß, dass alles seinen Sinn macht, und das ein Gegen-den-Strom-schwimmen-wollen oft nicht die richtige Entscheidung ist.


    Ich meine gelesen zu haben, dass Du noch andere Katzen hast? Dann gib denen all Deine Liebe und Kraft. Sie leiden ja sonst nur unnötig mit Dir, und das tut ihnen nicht gut.

    Ich glaube, unsere Regenbogen-Miezen haben oft ihre Pfoten im Spiel und schicken uns passende Nachfolger:innen

    Das kann ich nur bestätigen. Mein verstorbener Robin hat mir Kyra und Alina geschickt, und Alina wiederum hat nach ihrem Tod dafür gesorgt, dass Maya zu uns kam.

    Nein, mit Soße ist es nicht, aber es ist sehr breiig. Wenn man noch ein bisschen Wasser hintut, hat man sicher auch ein Soßenfeeling.


    Aber sicher mag nicht jede Katze so einen Brei. Ich wundere mich selbst, dass es hier einigermaßen gut gefunden wird.

    Liebe Kiara, Deine Geschichte tut mir sehr leid, und ich kann sehr gut nachfühlen, dass Dich das ganze quält.


    Ich versuche jetzt mal, Dir ein bisschen Trost zu geben, auch wenn ich nicht weiß, ob Du das, was ich jetzt erzähle, annehmen kannst.


    Ich habe lange Jahre als Tierkommunikatorin gearbeitet und hatte auch sehr oft Kontakt zu verstorbenen Tieren. Den meisten meiner Kunden ging es wie Dir: Sie haben sich zerfleischt mit der Frage, ob es richtig war, ihren Liebling einschläfern zu lassen. Ob es zu früh oder zu spät war, ob es noch Chancen gegeben hätte, oder ob sie das Tier zu lange hätten leiden lassen.


    Ich kann Dir versichern: Nicht ein einziges der von mir befragten Tiere hat sich beklagt. Alle, und wirklich alle (!) waren mit der Entscheidung ihrer Menschen, sie erlösen zu lassen, im Einklang. Und nicht nur das: Sie hatten tiefstes Mitgefühl für ihre menschlichen Freunde und baten sie inständig, ihre Schuldgefühle und Zweifel loszulassen.


    Alle Tiere, die ich spüren durfte, waren glücklich, gesund und voller Liebe und Dankbarkeit. Und das haben sie sich auch für ihre Menschen gewünscht.


    Dein Kater ist Dir nicht böse, selbst wenn er noch ein paar Monate oder sogar ein paar Jahre hätte leben können. Zeit spielt da, wo er jetzt ist, keine Rolle mehr. Er hat Deine Liebe und Deine Fürsorge gespürt und dafür ist er Dir dankbar. Es steht nichts zwischen Euch, und Du solltest Dir selbst vergeben, obwohl es gar nichts zu vergeben gibt. Denn Du hast aus bestem Wissen und Gewissen heraus gehandelt, wolltest Deinen Liebling nicht mehr leiden lassen und bist deshalb dem Rat der Ärzte gefolgt. Du hast Dir gar nichts vorzuwerfen, wirklich gar nichts.


    Wie gesagt, ich weiß nicht, ob Du das annehmen kannst. Lass' es einfach auf Dich wirken.


    Und vergiss' nie: Dein Kater sorgt sich um Dich und möchte Dich glücklich sehen.

    Ja, ich weiß wirklich nicht, was ich davon halten soll. Vorhin habe ich nun eine andere Sorte Strayz aufgemacht und Kyra mit dem Finger hingehalten. Sie war gerade an ihrem Fummelbrett mit Trofu beschäftigt, und ich dachte, ich versuche es einfach mal.


    Sie hat ihr Trofu fallen lassen und sich sofort meinem Finger zugewendet. Und sie wollte immer mehr! Insgesamt hat sie bestimmt zwei volle Teelöffel von dem Nafu gefressen. Das gab's noch nie, und ich habe bestimmt ganz viele Sorten Nafu bei ihr probiert.


    Ich habe keine Ahnung, ob das nun eine Eintagsfliege war, aber ich werde mal dran bleiben.

    Ich bleibe jetzt erst mal bei Strayz. Heute kamen noch drei Sorten, die ich beim Rossmann nicht bekomme, ich bin gespannt, ob die auch Anklang finden.


    Das Verrückte ist, dass sich auch unser Trofujunkie Kyra für dieses Futter interessiert. Sie schnüffelt daran und schleckt mir winzige Portiönchen vom Finger. Vielleicht bekomme ich sie ja doch noch dazu, wenigstens ein kleines bisschen Nafu zu fressen.