Sind Katzen berechnend?

  • Entstanden aus Gingers Thread und den folgenden Überlegungen nun der eigene Thread zum Thema.



    Frauke das hört sich alles in allem gut an.


    Obwohl, ich bin schon erstaunt, was Katzen sich da so ausdenken um Mensch zu "bestrafen"! Hab sowas noch nicht erlebt und bin einigermaßen sprachlos.


    Andererseits finde es sehr erstaunlich, dass sich ein Tier so eine "Rache" ausdenken kann und das dann auch durchzieht. Nun ist es für mich auch kein Wunder mehr, wenn Piri mich einige Zeit ignoriert, weil ich sie eingesperrt habe. (Ich hab immer noch Angst sie mitlaufen zu lassen, wenn ich in andere Stadtteile unterwegs bin.)

    Ich denke, so darf man das nicht interpretieren, das ist zu vermenschlicht.
    Ich denke, das ist eher so ein instinktives "Ich will Aufmerksamkeit-bekomme sie, aber in für mich unangenehmer Form-drauf gepisst"... Äh ja, klingt jetzt so genauso vermenschlicht
    Also, ich glaube nicht, dass Tiere, egal welcher Art, so denken wie Menschen. Und daher sind ihre Reaktionen eben nicht mit (komplexen) Überlegungen gekoppelt, oder mit "Rache-Gedanken" - aber manchmal eben so direkt, dass klar ist, was sie gerade so anpisst...

    Sagen wir so, ich glaube Tiere denken nicht an Rache, aber eben wie du schon sagtest, ( Frauke) sie reagieren auf das was ihnen nicht passt. Ich glaube schon das Tiere bestimmtes Verhalten zeigen um etwas zu bekommen. Bzw. differenzierte Gefühle äussern. Dann wären Tiere zu Fähigkeiten wie Trauer usw. nicht fähig. Ich find das interessant, vielleicht sollte man einen gesonderten Thread aufmachen.


    Und was ist Eure Meinung zu dem Thema?
    Meint Ihr, Katzen können ihr Verhalten "planen"... oder was steckt hinter den "Erziehungsmaßnahmen" für die Dosis?


    Ich bin gespannt auf den Austausch :aufgeregt:

  • Ich denke, (langfristig) planen, so wie Menschen das tun, können Katzen nicht. Und berechnend sind sie schon gar nicht, das ist meiner Meinung nach eine rein menschliche Eigenschaft, der Begriff ist für mich auch negativ konnotiert.


    Aber sie sind sehrwohl in der Lage, eine Verbindung herzustellen im Sinne von "Wenn ich dies tue, passiert das", ähnlich wie Kleinkinder.


    Ich denke, die meisten Dosis reagieren darauf, wenn die Katze miaut - man spricht mit der Katze, streichelt sie, etc. Bei der Katze kommt an "Miauen = ich bekomme Aufmerksamkeit". Und je nach dem, was die Katze grundsätzlich für eine Persönlichkeit hat und wie ihr Lebensalltag so aussieht (Wohnungshaltung, Freigang, Einzelkatze, Mehrkatzenhaushalt etc.pp.) wird das dann eingesetzt, um eben die erwünschte Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Und manchmal ist negative Aufmerkeit besser als gar keine - also aus Sicht der Katze :kicher: - und dann wird eben recht ausdauernd vor einer geschlossenen Tür miaut.
    Und wer reagiert nicht, wenn die Katze an der Tapete oder am Sofa kratzt? Klar, wohl niemand erfreut, aber wir reagieren...


    Die Situation, aus der dieser Thread entstand, war ja, dass Fina sehr früh morgens im Flur stand, rumgeschrien hat, Töchterchen genervt war, ein Kissen nach Fina warf - und diese dann zwar ruhig war, aber auf das Kissen gepinkelt hat.
    Ich denke, das war eine direkte Reaktion. Dem ging keine Überlegung voraus und 5 Minuten später hatte Fina das vemutlich wieder vergessen, aber in dem Moment war es schon am ehesten mit dem Gedankengang "Ich will Aufmerksamkeit-bekomme sie, aber in für mich unangenehmer Form-drauf gepisst" zu vergleichen.


    Und positive Sachen setzen sich noch mal viel besser fest (wieder ähnlich wie bei Kleinkindern :kicher: ).


    Wir haben z.B. eine Kommode, bei der die mittlere Schublade die Katzenschublade ist. D.h., da sind Spielzeug, Bürsten, Flohmittel, Wurmtabletten und, ganz wichtig, Leckerlies drin.
    So bald jemand diese Schublade öffnet, sind alle zu dem Zeitpunkt im Haus anwesenden Katzen innerhalb von Sekunden vor der Kommode versammelt und machen lautstark klar, dass die da sind und gern ein Leckerlie hätten - am besten einfach so direkt, zur Not aber auch im Fummelbrett.
    Wenn es dann gar nichts gibt, wird noch einige Zeit rumgemeckert, irgendwann fügt sich die Bande aber in ihr Schicksal.
    Beim nächsten Öffnen der Schublade ist es aber wieder genauso.
    Leckerlies gibt es aber allerhöchstens jedes zehntemal, wenn die Schublade aufgemacht wird.


    Und dann gibt es noch so Sachen wie Unsauberkeit, mit denen Katzen zeigen, dass ihnen etwas nicht passt - ich denke, da gibt es viele veschiedene Formen und Abstufungen.
    Und ja, ich denke schon, dass es teilweise Absicht ist.
    Wenn man den Katzen gerade ihr Frühstück serviert hat, welches nicht so gemundet hat, alle KaKlos gesäubert und Streu nachgefüllt hat, die Katze einen anguckt, sich dann - weiterhin mit Blickkontakt - vor das KaKlo hockt, man dann sagt: "(Name der Katze) nein - das ist jetzt nicht dein Ernst?!" und die Katze einfach lustig lostrullert und danach hoch erhobenen Hauptes ihrer Wege geht, als wäre nichts gewesen... ja, dann ist das meiner Meinung nach Absicht und Provoaktion.
    Aber eben wieder so ähnlich wie bei nem kleinen Kind, welches den Schokoriegel an der Kasse nicht bekommt und einen dann mit "Du doofe Kackmama!" anschreit.

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • Aber eben wieder so ähnlich wie bei nem kleinen Kind, welches den Schokoriegel an der Kasse nicht bekommt und einen dann mit "Du doofe Kackmama!" anschreit.

    das mutet so an! Bei genauen Überlegungen und völlig losgelöst von der Liebe zur Katze und unserem Alltag wage ich das allerdings zu bezweifeln.


    In meinem Beitrag oben habe ich deshalb diese Worte wie "bestrafen" und "Rache" auch in Anführungszeichen gesetzt.
    Allerdings muss ich auch sagen: ich sehe Piri nicht nur als Tier oder Katze. Sie ist vor allem mein Kamerad, mein Unterhaltungspartner und wir "kommunizieren" eben auch auf unsere Weise!. Dabei ist es mir völlig egal, ob das nun eingebildet ist, vermenschlicht, hineininterpretiert oder dergleichen mehr. Mir gibt es die Gelegenheit, mich darüber zu amüsieren oder womöglich sogar aus dem Erstaunen nicht herauszukommen. Dazu gehört auch der Ärger, den man empfindet, wenn "das Katzenkind" sich entsprechend verhalten hat. Als liebende Eltern ärgern wir uns ja auch oft über die lieben Kleinen.


    Diese kleinen Geschichten bereichern mein Leben. Inzwischen ist es so, dass Piri sich immer mehr mit mir "unterhält". Ich entdecke eine Fülle von Lautmalereien, die mir vorher gar nicht aufgefallen sind. Und so wie ich mich bemühe, immer die gleichen Worte für bestimmte Dinge zu gebrauchen, so erkenne ich auch den gleichen Tonfall von ihr zu unterschiedlichen Vorkommnissen.


    Wie ihr alle wisst, soll Piri hier z. B. nicht durch das Haus gehen. Also ist ihr Ein- und Ausgang über den Balkon durch die Katzenklappe. Um zur Haustüre zu kommen, muss sie um 2 Hausecken laufen. Will ich spazieren gehen und hätte gerne Piri dabei, dann sage ich zu ihr, kurz bevor ich die Wohnung verlasse: "Komm über den Balkon!" Sofort setzt sich Piri in Richtung Katzenklappe in Bewegung und geht hinaus auf den Balkon. Wenn ich dann zur Haustüre raus komme, steht Piri schon erwartungsvoll vor der Haustüre. Sie begrüßt mich dann immer mit "brrrp" und ich antworte immer: "Fein!" Das ist für sie das Zeichen für den Start. Mit hohem freudigen Sprung und hoch aufgerichtetem Schwanz macht sie sich auf und geht immer in die gleiche Richtung (die, die ich immer einschage, wenn sie dabei ist!) Inzwischen bin ich überzeugt davon, dass sie viel weiter geht, wenn ich nicht dabei bin. Aber ich bewege mich auf gemeinsamen Spaziergängen nur im kleinen Umfeld um die Wohnung weil ich befürchte, ich "zeige" ihr womöglich Gegenden, die dann doch zu weit von der Wohnung entfernt wären. (So geschehen, als ich zum Friedhof lief. Inzwischen ist ihr Revier bis zum Friedhof ausgedehnt - was mir nicht so sehr gefällt, weil sich dort die Straße befindet, die mehr befahren ist als direkt am Haus.) Ich habe aber auch schon beobachtet, dass sie dort sehr selten alleine hingeht.


    Ich stehe auf dem Standpunkt: Da die Katze so eng mit mir lebt, darf ich sie auch ein wenig vermenschlichen. Ich bin mir aber durchaus bewußt, dass dies höchstwahrscheinlich nicht immr den Tatsachen entspricht. Wenn das Tier gelernt hat: wenn das passiert, geschieht im folgenden das, dann ist das ja nicht von der Hand zu weisen und im täglichen Alltag ist das sicher auch von Nutzen. So wie z. B.: "draußen ist es kalt - ich leg mich lieber an die Heizung!" Eine durchaus logische Vorgehensweise. Vermenschlicht kommentiert: "Die Katze ist schlau und weiß was gut ist". :super:

  • Das was Heide meiner Meinung nach beschreibt ist lernen und reagieren. Piri weiss was mit bestimmten Wortketten gemeint ist. Sie reagiert darauf. Das hat etwas mit Intelligenz zu tun. Nicht mit Berechnung. Ich glaube allerdings schon das Katzen schon Dinge tun um bestimmte Reaktionen hervorzurufen. Sicher nicht im Negativgedanken, aber eben um etwas zu bekommen. Es ist für mich unbestritten, das Tiere/Katzen einen eigenen Willen haben und schon nach einem gewissen Plan handeln. Wie auch immer der aussieht. Nur der reine Rachegedanke, ich mache das jetzt um dich zu bestrafen ist rein menschlich. Ich finde den Vergleich Kleinstkinder und Tiere gar nicht so abwegig und weit entfernt. Kleine Kinder machen auch keine Dinge um uns zu ärgern, sie " setzten" einfach ihren Kopf durch und ziehen ihre Handlung durch. Getrieben von dem inneren Wunsch irgendetwas zu bekommen bzw. zu erreichen. Erst der Kopf lernt später zu bewerten, wenn ich x tue habe ich einen Vorteil bei y. Jedoch glaube ich das es bei Tieren einfach nur nicht zu stark ausgeprägt, zu erkennen wo ihr Vorteil liegt. Aber erkennen tun sie es teilweise schon. Ich glaube wenn ein Wesen das nicht könnte, wäre es ausgestorben.

  • Allerdings muss ich auch sagen: ich sehe Piri nicht nur als Tier oder Katze. Sie ist vor allem mein Kamerad, mein Unterhaltungspartner und wir "kommunizieren" eben auch auf unsere Weise!.

    Ich stehe auf dem Standpunkt: Da die Katze so eng mit mir lebt, darf ich sie auch ein wenig vermenschlichen.

    Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn man Tiere vermenschlicht, bis zu einem gewissen Grad. Wichtig ist, dass das Tier weiterhin Tier bleiben darf und das ist bei dir Heide ja nun ganz klar gegeben.
    Bei guten Freunden von mir sind die Hunde Kinderersatz. Das sagen die Freunde auch ganz klar und stehen dazu. Das hat zur Folge, dass die (ziemlich großen Hunde) z.B. mit aufs Sofa dürfen oder auch ins Bett, dass da mit ihnen gekuschelt wird, dass mit ihnen manchmal gesprochen wird wie mit kleinen Kindern oder Babys (was ich immer sehr amüsant finde :kicher: ).
    Trotzdem sind die Hunde erzogen, werden artgerecht ernährt, haben genügend Auslauf, Kontakt zu anderen Hunden etc. Sie führen ein tolles Hundeleben.
    Und bis zu einem gewissen Grad vermenschlichen wir hier doch alle unsere Katzen. Ich rede mit meinen Katzen zwar nicht wie mit Babies, aber eben wie mit größeren Kindern oder Erwachsenen :weissnix: Und ja, oftmals hab ich den Eindruck, sie vestehen mich, natürlich nicht Wort für Wort, aber doch sinnerfassend.
    Und genauso ist es bei meinem Mann und meiner Tochter. Hier passiert es häufiger, dass jemand durchs Haus ruft: "Was hast du gesagt? Ich hab dich gerade nicht verstanden" und als Antwort kommt: "Ne, nichts, ich hab mit den Katzen gesprochen" :gelache:


    Die Gefahr, die ich sehe, wenn man Tiere allzusehr vermenschlicht, ist, dass man ihnen dann ggf. eben auch (böse) Absicht/Berechnung unterstellt, wenn sie unerwünschtes Verhalten zeigen, und sie dafür bestraft.
    Gerade bei Problemen mit Unsauberkeit höre und lese ich das nicht selten. Da wird dann die Katze angeschrien, am Nacken gepackt und geschüttelt, mit der Nase in die Pinkelpfütze gedrückt u.ä.
    Weil sie ja weiss, was sie tut, und das mit Absicht macht, um den Menschen zu ärgern...
    Daher finde ich nach wie vor den Vergleich mit kleinen Kindern recht passend, Melanie hat es gut in Worte gefasst:

    Kleine Kinder machen auch keine Dinge um uns zu ärgern, sie " setzten" einfach ihren Kopf durch und ziehen ihre Handlung durch. Getrieben von dem inneren Wunsch irgendetwas zu bekommen bzw. zu erreichen.


    Das was Heide meiner Meinung nach beschreibt ist lernen und reagieren. Piri weiss was mit bestimmten Wortketten gemeint ist. Sie reagiert darauf. Das hat etwas mit Intelligenz zu tun. Nicht mit Berechnung.

    Dass Tiere, allen voran natürlich Katzen, lernfähig und intelligent sind, wird wohl niemand hier bestreiten.
    Manche Katzen mehr und manche weniger, genauso, wie ja auch jede Katze eine eigene Persönlichkeit, einen eigenen Charakter hat.
    Inklusive den Vieren, die momentan mit uns leben, habe ich bisher mit insgesamt 14 Katzen mein Leben geteilt, hinzu kommen Katzen, die ich sehr gut kenne, z.B. die meiner Schwester, und natürlich gibt es zwischen manchen Katzen Ähnlichkeiten, aber trotzdem hat jede ihre ganz eigene Persönlichkeit und alle sind auch unterschiedlich lernfähig/lernbereit.

    Es ist für mich unbestritten, das Tiere/Katzen einen eigenen Willen haben und schon nach einem gewissen Plan handeln.

    Einen eigenen Willen, ja, einen Plan...hm, da wird es schwierig, weil wir das evtl. auch unterschiedlich definieren.
    Ein Plan setzt für mich voraus, dass der Planende, in diesem Fall also die Katze, vorausschauend handelt, sich also über die Zukunft Gedanken macht. Und das ist meiner Meinung nach einer der großen Unterschiede zwischen Menschen und Tieren, Tiere denken nicht an die Zukunft, sie haben kein Bewusstsein dafür.
    Für eine Katze gibt es kein gestern oder morgen, nur das heute, und das auch nicht in unserem Sinne sondern eher das Hier und Jetzt.
    Wir Menschen denken ständig an die Vergangenheit, an die Zukunft, machen alle möglichen Pläne (was koche ich morgen, wohin fahren wir nächstes Jahr in Urlaub, wie regel ich meine Altersversorgung...), das macht das Menschsein quasi aus.
    Wenn mein Kater vor der Katzenschublade steht, mich mit großen Augen ansieht und ein fragendes "Mau?" von sich gibt, kann ich ziemlich sicher sein, dass er ein Leckerlie möchte. Er hat also einen Wunsch und tut etwas, damit dieser Wunsch erfüllt wird - aber ist das schon ein Plan? :nachdenk:


    Ich merke übrigens beim Schreiben, dass das ein noch viel interessanteres Thema ist, als ich ursprünglich dachte und dass es mir nicht wirklich gelingt, meine Gedanken exakt auszudrücken. Ich fände es toll, wenn hier ein reger Austausch stattfände - also, rege nicht unbedingt im Sinne von "warum schreibt denn ja jetzt niemand", kann ja ruhig über Monate oder Jahre gehen :kicher: , sondern in dem Sinne, dass möglichst viele Leute ihre Meinung und ihre Gedanken zu dem Thema mitteilen.

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • Mit Plan meine ich ein konkretes Vorgehen ein Ziel zu erreichen. Ich meine damit nicht die weite Zukunft direkt, sondern eine Handlung. Beispiel: Niko will seine Spielangel, diese befindet sich im Schrank. Sein Ziel ist an diese zu kommen. Er pfötelt vom Boden an der Tür. Er merkt, es funktioniert nicht. Er springt auf den Schrank und probiert es erneut. Kein Erfolg. Er wird unzufrieden und mauzt. Das wirkt wie lernen nach dem Prinzip " Versuch und Irrtum" ,so wie es Kinder, aber auch Erwachsene tun. Er probiert es weiter. Merkt das er nicht weiter kommt und kommt zu mir. Guckt mich an und geht zum Schrank. Pflötelt am Schrank und guckt mich an dabei. Die Frage ist, fordert er meine Hilfe ein?

  • Ah, okay -das meinte ich damit, dass wir "nach einem Plan handeln" hier unterschiedlich definieren.
    In deinem konkreten Beispiel würde ich sagen, ja, er fordert deine Hilfe ein, denn er weiss, dass du die Herrin über die Spielangel bist. Und das weiss er aus Erfahrung, hat es gelernt, genauso wie er überhaupt weiss, dass die Spielangel sich im Schrank befindet.
    Und ja, so gesehen könnte man sagen, dass hinter seinem Verhalten ein Plan steckt :nachdenk:

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • Ich find das auch hochinteressant sich darüber auszutauschen. Völlig genial! :freu:


    Ich denke auch er fordert meine Hilfe ein. Klar, so wie du sagst aus Erfahrung, er hat es gelernt. Angetrieben wahrscheinlich teilweise von Instinkten und Trieben. Sprich Hunger, Jagdttrieb.

  • Angetrieben wahrscheinlich teilweise von Instinkten und Trieben.

    Ja, das ist ja quasi die Kernfrage: Was ist Instinkt/Trieb, was ist erlernt, was bestimmt das Handeln.
    Das fand ich damals auch interessant, als wir diesen Thread klick geschrieben haben, da geht es ja auch u.a. um angeboren/erlernt.


    Da fällt mir gerade noch was anderes ein:
    Als mein Kater Hamlet bei mir einzog, war er 4 Jahre alt und ich wohnte mit meinem damaligen Freund zusammen.
    Hamlet liebte es, hinter eine Ecke o.ä. zu lauern und dann den vorbeigehenden Menschen von hinten anzuspringen, ein Bein fest zu umklammern (mit ausgefahrenen Krallen) und dann richtig fest in Ferse oder Wade zu beißen.
    Bei mir hat er das einmal gemacht. Ich hab mich so erschrocken und das hat so weh getan, dass ich richtig laut aufgeschrien und den Kater quasi weggeschleudert habe.
    Danach hab ich drauf geachtet und sobald Hamlet Anstalten in die Richtung machte, hab ich ihn angeguckt und in meinem Kasernenhofton "Wehe!" gesagt, dazu so eine verneinende Geste mit ausgestrecktem Zeigefinger (weiss jetzt gerade nicht, wie ich das besser beschreiben soll).
    Nach ca. einer Woche war das Thema durch, er hat es nie wieder versucht.
    Bei mir.
    Mein damaliger Freund fand das zwar auch schmerzhaft, aber auch witzig, hat teilweise auf diese Art auch mit Hamlet gespielt.
    Hamlet konnte das sehr gut trennen.
    Ein paar Jahre später haben mein Freund und ich uns getrennt und ich bin mit Hamlet ausgezogen, erst in eine Wohnung für uns allein, dann mit meinem jetzigen Mann und seiner Katze zusammen. Bei dem hat Hamlet dieses "Spiel" auch einmal versucht, bekam von Männe ein lautes "NEIN!" und das wars.
    Und hat es fortan auch bei niemandem sonst mehr versucht - außer bei meinem Ex, mit dem ich noch viele Jahre sehr gut befreundet war. Sobald der unsere Wohung betrat, kam Hamlet an, hat sich gefreut (?) und jede Gelegenheit genutzt, dieses "Spiel" mit meinem Ex zu spielen.
    Der auch immer mitgemacht hat :kicher:
    Und da hab ich mich auch damals schon gefragt: Was geht da im Kopf meines Katers vor? Er konnte offensichtlich veschiedene Reaktionen verschiedenen Personen zuordnen und sein eigenes Verhalten dementsprechend anpassen, und das über Jahre hinweg, in denen er meinen Ex manchmal nur zweimal im Jahr gesehen hat.

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • Das was du beschreibst spricht doch ganz klar für ein "Gedächnis" von Tieren. Sie wissen genau das sie mit dem und dem Menschen bestimmte Dinge tun können. Bei Timmie zum Beispiel konnte ich sprechen wie mit einem Menschen, er hat sich verhalten als ob er jedes Wort verstehen würde. Ohne jegliche Betonung konnte ich mit ihm reden. Und er verstand es.
    Ich glaube das Mensch und Tier einfach lernt den anderen über die Jahre zu lesen und das teilweise bis ins kleinste Detail.

  • Für eine Katze gibt es kein gestern oder morgen, nur das heute, und das auch nicht in unserem Sinne sondern eher das Hier und Jetzt.

    und das meine ich sollten wir von unseren Vierbeinern lernen. Diesen Standpunkt zu beziehen - das tät uns oft sehr gut!

    Ich merke übrigens beim Schreiben, dass das ein noch viel interessanteres Thema ist, als ich ursprünglich dachte und dass es mir nicht wirklich gelingt, meine Gedanken exakt auszudrücken. Ich fände es toll, wenn hier ein reger Austausch stattfände - also, rege nicht unbedingt im Sinne von "warum schreibt denn ja jetzt niemand", kann ja ruhig über Monate oder Jahre gehen , sondern in dem Sinne, dass möglichst viele Leute ihre Meinung und ihre Gedanken zu dem Thema mitteilen.

    ganz meine Meinung. Ich merkte beim Schreiben meines Beitrags auch, dass ich gar nicht alle meine Gedanken in Worte fassen konnt.

    Er probiert es weiter. Merkt das er nicht weiter kommt und kommt zu mir. Guckt mich an und geht zum Schrank. Pflötelt am Schrank und guckt mich an dabei. Die Frage ist, fordert er meine Hilfe ein?

    So heute Piri: Sie war draußen. Kommt herein gerannt. Sitzt vor dem Esstisch (sie soll da nicht drauf!) Guckt mich an. Sie nimmt Maß und setzt fast schon zum Sprung nach oben an. Ich laut: "Nein!" Sie bleibt sitzen. Das wiederholt sich 2 - 3 mal, dann steht sie auf und wendet sich der Kratztonne zu um dort ihren Schlafplatz zu beziehen.


    Meine Gedanke: Sie hat mich verstanden! :freu:

    Ich glaube das Mensch und Tier einfach lernt den anderen über die Jahre zu lesen und das teilweise bis ins kleinste Detail.

    das denke ich auch. Und ich meine oft, das reicht bin hin zur Mimik. Sie merkt, ob ich freundlich gucke oder lache oder ein ernstes Gesicht mache.


    z. B.: Piri läßt sich draußen nicht anfassen - auch nicht von Bekannten (z. B. von meiner Tochter!) Drin schmust sie mit ihr aber und fordert sie sogar zum streicheln auf. Wenn Piri uns beide draußen begegnet, schnuppert sie an der Hand meiner Tochter, dann guckt sie mir ins Gesicht und wenn ich lache, dann läßt sie sich auch kurz anfassen. Mache ich ein ernstes Gesicht, läuft sie schnell weg.


    Ich dachte es sei Zufall. Aber wir haben es scho 2 - 3 Mal ausprobiert. Es ist immer das gleiche Verhalten, das Piri zeigt.

  • Witzig ist, das ich das mit dem ins Gesicht gucken und Gesichtsausdruck lesen bei keiner Katze von mir teilen kann. Sie reagieren eher auf die Stimme oder auf die Bewegung des ganzen Körpers. Meine Katzen gucken mir nur selten direkt ins Gesicht. Dieses Verhalten kenne ich eher von Hunden. Diese können Gesichtsausdrücke lesen. Bei manchen Hund reicht schon nur ein Blick in einer Richtung und der Hund reagiert.

  • Das was du beschreibst spricht doch ganz klar für ein "Gedächnis" von Tieren.

    Ja, klar. Hab ich so in der Form aber bisher nur bei Hamlet erlebt.

    Ich glaube das Mensch und Tier einfach lernt den anderen über die Jahre zu lesen und das teilweise bis ins kleinste Detail.

    Meinst du das grundsätzlich? Also dass das einfach automatisch passiert, wenn man lange Zeit miteinander verbringt?
    Ich denke nämlich, dass das sehr stark von den einzelnen Persönlichkeiten abhängt, sowohl bei Mensch als auch bei Tier.

    Und ich meine oft, das reicht bin hin zur Mimik. Sie merkt, ob ich freundlich gucke oder lache oder ein ernstes Gesicht mache.

    Ich bin davon überzeugt, dass Katzen zumindest manche Gesichtsausdrücke "lesen" können, weil sie selbst ja auch u.a. durch Mimik kommunizieren.

    Witzig ist, das ich das mit dem ins Gesicht gucken und Gesichtsausdruck lesen bei keiner Katze von mir teilen kann.

    Sicher? Wie ist es mit demonstrativem Blinzeln oder Gähnen?


    Fina blinzelt mich manchmal an, wenn ich mich aufrege, z.B., wenn ich Nachrichten sehe. Sie sitzt dann mir schräg gegenüber auf dem anderen Sofa, und wenn ich sie angucke, blinzelt sie, so als wollte sie sagen: "Ganz ruhig, alles okay". Und das macht sie auch mehrmals, bis ich zurückblinzel.


    Die wortlose Kommunikation zwischen mir und den Katzen, nur durch Mimik/Blicke, funktioniert am besten mit Scotty. Da reicht manchmal ein Blick, und Scotty weiss was Sache ist.
    Z.B. wenn er an Kabeln knabbert - ich seh ihn an mit meinem "Todesblick" (der Ausdruck kommt von meinem Töchterchen :kicher: ), und er hört mit der Knabberei auf, gibt ein Miauen von sich, welches recht klar "Mist, erwischt - blöde Kuh!" bedeutet und geht weg.
    Oder wenn er irgendwo sitzt, so in der Gegend rumguckt und ich gerade Zeit und Lust habe, mit ner Katze zu kuscheln. Dann guck ich ihn freundlich/liebevoll an und er kommt freudig auf mich zu, gurrt, gibt Nasenküsschen etc.


    Mit Scotty rede ich aber auch insgesamt am meisten, egal, ob verbal oder körpersprachlich oder eben durch Blicke/Mimik. Das liegt daran, dass er die "anstrengendste" unserer Katzen ist.
    Er ist echt renitent, widersetzt sich jedem Erziehungsversuch (und das recht erfolgreich seit ca. 9 Jahren :gelache: ) - er weiss genau, was er darf und was nicht, aber das ist ihm einfach egal. Und er gibt immer Widerworte.
    Gleichzeitig ist er nach wie vor unglaublich süß, hat immer noch was Welpenartiges, schnurrt sofort los, wenn man ihn streichelt, und das in extremer Lautstärke, man kann sich gut mit ihm "unterhalten", das

    Bei Timmie zum Beispiel konnte ich sprechen wie mit einem Menschen, er hat sich verhalten als ob er jedes Wort verstehen würde.

    trifft es recht gut.
    Dabei fühle ich mich ihm gar nicht so eng verbunden. Klar liebe ich alle unsere Katzen, aber vom Gefühl her steht Fina mir am nächsten, zu Roland hab ich den wenigsten Draht und Scotty und Rasmus sind beide so dazwischen.


    Jetzt, wo ich darüber schreibe und somit logischerweise über das Thema nachdenke, wird mir klar, wie sehr ich unsere Katzen vermenschliche, also ihnen Gedankengänge/Überlegungen ect. zuschreibe, von denen ich rein rational sagen würde, das können Katzen gar nicht, weil sie eben nicht so denken wie wir... :nachdenk:

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • Ich hab bis jetzt alles mit Interesse mitverfolgt. Vom Handy aus war es schwierig, meinen Senf dazu zu geben :kicher:


    Von "Berechnung" würde ich grundsätzlich nicht sprechen, es ist die Erfahrung, die sie wiederholt gemacht haben, Stichwort "Klassische Konditionierung".


    Pete ist ein Meister darin, Aufmerksamkeit zu erregen, indem er an sämtlichem Plastik/an Folien knabbert, wenn er angenervt ist oder Hunger hat.
    Klar bekommt er dann Aufmerksamkeit in Form von Geschimpfe und - leider - eben auch häufig Futter... also hat es sich für ihn verknüpft "Wenn ich knabbere, bekomme ich Futter".
    Cleo kann das auch gut: sie sitzt demonstrativ auf dem Esstisch (was sie ja auch nicht soll), wenn sie Hunger hat. Weil wir Dosis eben so doof waren und ein- oder mehrmals in Folge des Verhaltens dann auch wirklich Futter gegeben haben.


    Wir bemühen uns immer wieder, diese Muster zu durchbrechen... aber oftmals ist es eben so, dass wir selber wieder dahin zurück fallen...


    Interessant ist übrigens, dass Pete morgens grundsätzlich ein Heidentheater vor dem Schlafzimmer macht... das macht er jeden Tag zur gleichen Zeit, meist ab 5:45 Uhr. Da geht nämlich mein Radiowecker unter der Woche an. :gelache:
    Hört er dann tatsächlich das Radio und ggf. noch Andi und mich reden, dann miaut er und sitzt vor der Schlafzimmertür, bis ich das Schlafzimmer so gegen 6:15 Uhr verlasse.
    Am Wochenende steht er auch vor der Tür... da geht aber mein Wecker nicht an und meist quatschen Andi und ich da auch nicht um diese Zeit. An den Tagen zischt Pete nach 3x Miauen wieder ab und wartet auch nicht vor der Schlafzimmertür. :weissnix:


    Luke ist übrigens auch ein "Lerner"... Wenn er draußen unterwegs ist, und nach Hause kommt, wartet er erstmal vor der Balkontür. Andi kann ihn ja immer sehen, wenn er die Treppe hoch flitzt. Ist sonst keiner Zuhause, um ihn dann rein zu lassen, wartet Luke kurz vor der Tür, kommt dann wieder die Treppe runter und marschiert zum Bürofenster, schaut rein und maunzt Andi durch die Scheibe an :gelache:
    Andi geht dann rauf, öffnet die Tür und pfeift nach dem Kater. Die Verknüpfung zwischen "Dosi steht auf, dann geht gleich oben die Tür auf" hat er noch nicht ganz drin, aber das kann nicht mehr lange dauern, dass er dann in der Zwischenzeit direkt wieder hoch flitzt und vor der Tür sitzt :gelache:

  • Ach so, Widerworte kann Cleo übrigens auch gut geben...
    Wenn sie auf dem Tisch hockt und man sagt "Runter", wird erstmal immer geschnattert und gemeckert. Bis "Mutti" dann aufsteht und drohend näher kommt :gelache:
    Lustig ist auch, dass sie auf "Runter" reagiert, wenn sie überhaupt nicht gemeint ist. Sie meckert dann trotzdem :brüll:

  • Ich kann leider mit dem Handy so blöd zitieren. Ich kann nicht so einfach Zitate rausnehmen, da hängt sich der Browser auf, deshalb so.


    Ich meine mit Mimik tatsächlich Gesichtsausdrücke, Katzen tuen sich nach meinen Erfahrungen schwerer damit. Es gibt tatsächlich vereinzelte wie zwinkern oder den " Todesblick" der schon mal verstanden wird, aber tatsächlich reagieren meine eher auf Sprache und kontern das mit Antworten oder Gemecker. Reine Kommunikationsblicke sind bei uns seltener. Ich kann zwar am Blick erkennen wie sie sich fühlen, aber es läuft bei uns mehr über Stimme und Körperhaltung. Z.B. wütendrs Stampfen usw.

  • die Kommunikation mittels Blick und Blinzeln klappt hier hervorragend. Wenn Piri abend auf der Kratztonne oder in ihrem Bettchen auf dem Wohnzimmerschrank ist, können wir uns direkt ins Gesicht sehen. Dabei habe ich übrigens festgestellt, dass sie es gar nicht mag, wenn ich sie lange anschaue. Dann schaut sie weg oder dreht mir sogar den Rücken zu. Wenn ich sie aber nur so mal kurz ansehe und dann langsam blinzle, dann blinzelt sie zurück. Das geht manchmal bis zu 6 mal so hin und her. Dann hat sie genug und legt den Kopf auf der Unterlage ab. Stehe ich dann aber auf und gehe zu ihr um zu streicheln, dann fängt sie sofort an leise zu schnurren. Dieses Streicheln darf aber keine 2 Minuten dauern - wenn das der Fall ist, geht sie weg. Das ist ihr einfach zu viel. Wenn sie tief schläft und ich streichle dann, dann sieht sie mich kurz an, gurrt "brrrp" genießt und schläft sofort weiter. Sie fühlt sich nicht gestört (habe ich den Eindruck!).

  • Dabei habe ich übrigens festgestellt, dass sie es gar nicht mag, wenn ich sie lange anschaue.

    Nein, natürlich nicht. Langes Angucken/Anstarren ist bei Katzen eine Drohung bzw. eine Aufforderung zum Kampf. Dass Piri dann wegguckt oder sich abwendet ist quasi ein Friedensangebot.

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?



  • na ja, ich starre ja nicht. Ich gucke halt in ihre Richtung, weil mich interessiert zu sehen, wie sie sich putzt oder was sie so treibt. Und das weggucken, das kommt immer dann, wenn wir zusammen geblinzelt haben und kurz bevor sie sich schlafen legt.


    Ich dachte auch das Blinzeln sei sowas wie ein Zeichen der Harmonie!.... :nachdenk:

  • Klar bekommt er dann Aufmerksamkeit in Form von Geschimpfe und - leider - eben auch häufig Futter...

    Wir bemühen uns immer wieder, diese Muster zu durchbrechen...

    Dir ist aber schon klar, dass ihr eure Bemühungen auch einfach sein lassen könnt? Ein "Ja" wiegt ca. zehntausend "neins" auf, jedenfalls bei unseren Katzen :gelache:

    Interessant ist übrigens, dass Pete morgens grundsätzlich ein Heidentheater vor dem Schlafzimmer macht... das macht er jeden Tag zur gleichen Zeit, meist ab 5:45 Uhr. Da geht nämlich mein Radiowecker unter der Woche an.
    Hört er dann tatsächlich das Radio und ggf. noch Andi und mich reden, dann miaut er und sitzt vor der Schlafzimmertür, bis ich das Schlafzimmer so gegen 6:15 Uhr verlasse.
    Am Wochenende steht er auch vor der Tür... da geht aber mein Wecker nicht an und meist quatschen Andi und ich da auch nicht um diese Zeit. An den Tagen zischt Pete nach 3x Miauen wieder ab und wartet auch nicht vor der Schlafzimmertür.

    Das finde ich auch sehr interessant.
    Bei uns ist es Scotty, der den Alarm macht, allerdings erst ab dem ersten Weckerpiepen, und wenn es das nicht gibt (Urlaub, WE), dann wirklich erst Stunden später (wir sind Langschläfer :schäm::gelache: ) und dann hat er auch wirklich richtig Hunger.
    Der Rest der Katzenbande hat dann natürlich auch Hunger, aber die halten sich da zurück - so nach dem Motto "Scotty macht das schon" :gelache:



    na ja, ich starre ja nicht.

    Nein, für unser menschliches Verständnis guckst du einfach nur interessiert - aber das kann für Katzen eben schon anstarren sein.

    Und das weggucken, das kommt immer dann, wenn wir zusammen geblinzelt haben und kurz bevor sie sich schlafen legt.

    Hm, dann hab ich das

    Dabei habe ich übrigens festgestellt, dass sie es gar nicht mag, wenn ich sie lange anschaue. Dann schaut sie weg oder dreht mir sogar den Rücken zu.

    falsch verstanden? :nachdenk::zwinker::freunde:


    Ich dachte auch das Blinzeln sei sowas wie ein Zeichen der Harmonie!....

    Ja, ist es ja auch. Bzw. ist es mehr als das, es ist ein Beruhigung-/Beschwichtigungszeichen, ein Zeichen von Freundschaft, Liebe, Verstehen, tiefem Einverständnis...
    Jackson Galaxy (ich weiss, der ist umstritten, ich finde ihn für amerikanische Verhältnisse nach wie vor nicht so schlecht) hat dazu mal gesagt, das wir Menschen dass unseren Katzen gegenüber wie eine Liebeserklärung machen sollen: I (angucken) love (Augen schließen) you (Augen wieder aufmachen).

    Liebe Grüße
    Frauke mit Fina, Rasmus, Roland und Scotty


    Denken müssen wir ja sowieso, warum dann nicht gleich positiv?